Ist das die angemessene Programmiersprache?
Autor: MF Luder 24.03.06 - 12:59
Mit C++ hätte es auch ein 300 MHz Rechner getan.
Python schön und gut, aber meiner Meinung nach ist das eine Programmiersprache, die sich eher an den Einsteiger richtet und für größere Projekte ungeeignet ist. Kleinere Scripts für Zwischendurch sind da wohl auch noch mit drin, aber mehr auch nicht...
Hier ein paar Punkte die ich an Python nicht mag:
- Typenlosigkeit:
Ein Variablennamen kann am Anfang vom Typ Integer sein, aber eine einfache unachtsame Zuweisung weist dem Objekt ein String zu und nu hat man den Salat...
So muss man bei Funktions- und Methodenaufrufen erstmal seine Parameter überprüfen, ob die denn überhaupt vom richtigen Typ sind.
tmp = 123
tmp = "test"
Das ist ohne Weiteres möglich.
- fehlende Variablendeklaration:
Ein kleiner Tippfehler reicht aus, um den gesamten Ablauf aus dem Tritt zu bringen. Das Programm mag syntaktisch zwar noch iO sein, aber logisch es fehlerbehaftet.
test = False
...
tset = True
if test == True:
Und wieder eine Fehlerquelle nach der man ewig und 3 Tage suchen muss.
- Fehlende Pointer
Mag man sehen wie man will, meiner Meinung nach fehlen hier die Pointer. Sie sind zwar gefährlich, aber wenn man sie beherrscht, dann sind sie unheimlich praktisch. Folglich kann man bei Funktions oder Methodendeklarationen nicht bestimmen, ob nur ein Pointer, oder das gesamte Objekt übergeben werden soll.
OK, Python hat auch seine guten Seiten:
- Viele Packages
- Für kleine Scripte die bessere Wahl, da sie meistens schneller zu realisieren sind, als mit den meisten anderen Sprachen
Was sagt ihr dazu?
MfG
MF Luder
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MF Luder | 24.03.06 - 12:59 |
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Bone | 24.03.06 - 15:32 |
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BSDDaemon (RZ) | 25.03.06 - 12:02 |



