M$ das Schwarze Loch im kapitalistischen Kosmos
Autor: Suomynona 24.03.06 - 15:00
Immer wieder erschreckend wie ein so kleines Unternehmen im vollkommen ueberbewerteten Softwaregeschaeft soviel Einfluss gewinnen und so viel unvedienten Wohlstand anhaeufen konnte.
Wenn ich lese "Ende 2006 wird Jim Allchin in den Ruhestand gehen und Microsoft verlassen.", dann wird mir schlecht. Der Gute ist ja auch schon steinalte 55 Jahre http://en.wikipedia.org/wiki/Jim_Allchin, da hat er sichs schon verdient die naechsten 45, die medizinische Entwicklung eingerechnet wahrscheinlich sogar eher 55 Jahre, die Beine hochzulegen; immer vorausgesetzt die Ironie des Schicksals laesst ihn nicht unheilbar erkranken; was heilbar ist sollte er sich ja locker leisten koennen.
Tut mir leid, ich sehe in allen Dingen die Microsoft als gesamte Firma geleistet hat nichts auch nur annaehrend geniales, geschweige denn irgendetwas Wertvolles, das das Vermoegen der Firma und damit das derer Gruender und Vorstaende rechtfertigen wuerde.
Microsoft ist das Schwarze Loch im Kapitalismus, das jedem das monstroese Versagen der "freien Marktwirktschaft" vor Augen fuehrt der nicht krampfhaft beide Augen geschlossen haelt.
snafu,
coldheart
P.S: Nein, ich bin auf diesen Menschen nicht neidisch. Ich wuerde mich zutode schaemen wenn ich mit 55Jahren mit einem Vermoegen in den Ruhestand ginge das ich daraus gewonnen habe 20-30 Jahre Software-Sondermuell zu erzeugen.
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Suomynona | 24.03.06 - 15:00 |
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nf1n1ty | 24.03.06 - 16:57 |



