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Wie wärs damit

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  1. Wie wärs damit

    Autor: Hottehü 25.03.06 - 00:20

    NEC könnte doch nächstes Jahr jedem Käufer eines NEC-Displays einen zweiten dazu schenken. Ich schätze mal selbst damit würden sie nicht 300 Millionen verfeuern. Hätten aber einen Haufen Geräte abgesetzt und viele Käufer gewonnen. Scheinbar ist es drin so eine Summe eifnach so in den Kamin zu schießen.

  2. Re: Wie wärs damit

    Autor: :-) 25.03.06 - 01:08

    Hottehü schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > NEC könnte doch nächstes Jahr jedem Käufer eines
    > NEC-Displays einen zweiten dazu schenken. Ich
    > schätze mal selbst damit würden sie nicht 300
    > Millionen verfeuern. Hätten aber einen Haufen
    > Geräte abgesetzt und viele Käufer gewonnen.
    > Scheinbar ist es drin so eine Summe eifnach so in
    > den Kamin zu schießen.


    Die Firmen, die 300 Millionen bezahlt haben, müssen offenbar etwas bekommen haben, was ihnen diesen betrag Wert war.

  3. Re: Wie wärs damit

    Autor: uziel 25.03.06 - 18:49

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hottehü schrieb:
    > Die Firmen, die 300 Millionen bezahlt haben,
    > müssen offenbar etwas bekommen haben, was ihnen
    > diesen betrag Wert war.

    Aber auch nur, wenn dieser Mitarbeiter die Gegenleistung selbst erbrachte, ansonsten kam die Handsalbe ja nie beim Ziel an...

    oder wie nun?

    Zuerst hatte ich auch gedacht, dass der Mitarbeiter seine Spesenabrechnung frisiert hat - aber der hat wirklich Leerkartons verschickt und für den fiktiven Inhalt kassiert. Das macht die Sache komplex ; )

    Grüße,
    uziel

  4. Re: Wie wärs damit

    Autor: :-) 25.03.06 - 20:37

    Eine völlig freierfundene Kurzgeschichte. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig und vom Autor nicht beabsichtigt.



    Montag morgen 8:10 Flughafen Tokio.

    Herr Tanaka besteigt sein Flugzeug nach Seoul. Es ist eine wichtige Geschäftsreise und er erhofft sich einen neuen Millionenauftrag. Seine Familie war übrigens schon vorgestern abgeflogen. Er hatte Wert darauf gelegt, dass es keinen gemeinsamen Flug gibt, auch nicht für den Rückflug.

    Der Flug verlief reibungsfrei und als er in Seoul ankam, wartete schon ein RR vor dem Gebäude auf ihn. Nach einer halben Stunde sanfter Fahrt kam er an seinem Ziel an: Eine äußerst luxuriösere Villa, in der seine Familie und die Freunde seiner Töchter, sowie die Freundinnen seiner Söhne schon auf ihn warteten.

    Mittwoch morgen zum Frühstück:

    Herr Tanaka saß gerade mit allen am gemeinsamen Frühstückstisch, als ein Bote ihm Unterlagen vorbei brachte. Spesenrechnungen für eine Woche: abendliches Essen mal zu 30 Dollar, mal zu 20 Dollar, immer so, dass es zu Hause von der eigenen Firma anstandslos genehmigt wurde. Auch eine Rechnung für den Donnerstag mit über 489 Dollar für ein Geschäftsessen mit dem Geschäftsführer und dessen Einkaufsleiter war dabei. An diesem Abend, so wird er später berichten, wurde der neue Auftrag über mehrere 19" Platinen mit Highspeed CPUs und anderer wertvoller Elektronik abgeschlossen. Selbstverständlich war auch die Hotelrechnung für einen Herrn Tanaka dabei.

    Was seine Firma natürlich nicht wußte: Dieser Deal war längst schon fest abgemacht. Wer der eigentliche Auftraggeber war, wußte er nicht, geschweigen denn seine Firma. Aber denken konnte er es sich schon. Zumal die Ware unbedingt auf das Schiff "Dorina" verladen werden mußte. Ihm war klar, dass der Kapitän eingeweiht war und sicherlich auf hoher See auf einen kleinen Fischkutter treffen würde, der dann die Ware an Bord nimmt.

    Ein paar Tage später, da konnte er sicher sein, würde der in den Papieren genannte südkoreanische Auftraggeber den Erhalt der Ware bestätigen, obwohl sie dort nie angekommen war. Und, er würde die Rechnung auch anstandslos begleichen.

    Freitag nachmittag:

    Nach seiner Rückkehr, die Fahrt vom Flughafen zur Firma erfolgte in einem Taxi der Marke Toyota, berichtete Herr Tanaka von dem vollen Erfolg seiner Geschäftsreise und ließ sich die Auslagen erstatten. Der neue Auftrag wurde von ihm auch schnell bearbeitet und er sorgte persönlich dafür, dass die Ladung von der "Dorina" an Bord genommen wurde. Schließlich war er in seiner Firma dafür bekannt, dass er äußerst gewissenhaft war.

    Herr Tanaka freute sich schon insgeheim auf einen Auftrag der Firma "Sidney Electronics", die in drei Monaten, kurz bevor die "Dorina" von Tokio nach Sidney fahren wird, seinen Besuch für einen Geschäftsabschluß erforderlich machen wird. Auch seine Familie freute sich schon auf 10 Tage Luxusurlaub in Australien. Dort wird es dann ein herrlicher Badeurlaub mir Wasserschi und Rundflügen über die Weiten des Kontinentes werden.

    Herr Tanaka machte sich keine Sorgen, seit 10 Jahren lief dieses "Doppelleben" nun schon einwandfrei und die bescheidenen Verhältnisse in Tokio störten ihn nicht sonderlich. Sein Posten als "Vertriebsleiter Asien" ermöglichte ihm dieses herrliche Leben in fremden Ländern und Kontinenten. Wer der wahre Auftraggeber war, wollte er nicht wissen, ihm genügte es, dass der etwas mehr für den Erhalt der Waren zu zahlen bereit war und all das schöne Leben finanzierte.

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