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  5. › EU will Roaming-Gebühren im Mobilfunk…

Mal auf dem Teppich bleiben...

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  1. Mal auf dem Teppich bleiben...

    Autor: Akiba 27.03.06 - 09:36

    Keine Roaming-Gebuehren waeren natuerlich cool und auch von mir zu begruessen, aber Frau Reding sollte bedenken, dass man bei einem Gespraech aus dem Ausland das Netz des Anbieters im Ausland und das Netz des Anbieters des Angerufenen benutzt. Nach Frau Redings Vorstellungen sollte also der Anbieter im Ausland auf sein Entgelt verzichten oder wie soll man sich das vorstellen?
    Klar zocken die Mobilfunkanbieter bei den Roaminggebuehren ab, aber Roaminggebuehren komplett zu verbieten erscheint mir etwas radikal. Das koennte evtl. darauf hinauslaufen, dass gewisse Anbieter ihr Netz nicht mehr fuer Roaming zur Verfuegung stellen. Wer will schon Kunden, die nichts zahlen.

    BTW, ich arbeite nicht bei einem Mobilfunkanbieter o.ae.

  2. Re: Mal auf dem Teppich bleiben...

    Autor: DaM 27.03.06 - 09:50

    Nunja, die bloßen GSM-Netze stehen ja und funktionieren. Großartige Wartungsarbeiten müssen - sofern sie es richtig gemacht haben - auch nicht mehr vorgenommen werden. Denke dass es auf lange Sicht ähnlich ausschauen wird wie beim Fernsehen. GEZ bzw. Kabelgebühr und basta, vgl. BASE.

    Finde das sehr begrüssenswert. Bei den Roaming-Tarifen blickt man noch weniger durch als bei den landeseigenen Tarifen. Zur Not soll man sich eben überlegen eine Art EU- bzw. Non-EU-Auslandsfreischaltung gegen eine geringe Gebühr einzuführen. Diese wird dann hälftig (oder wie auch immer) an den jeweiligen Roaming-Partner abgeführt, oder so in der Art.

    Aber 10€ für 4min, das stimmt schon. Totaler Schwachsinn. Wie gesagt, das GSM-Netz steht und kann benutzt werden. Anders sehe ich das jedoch bei neueren Technologien wie UMTS oder aufkommenden. Aber danach wurde nicht gefragt.



    Akiba schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Keine Roaming-Gebuehren waeren natuerlich cool und
    > auch von mir zu begruessen, aber Frau Reding
    > sollte bedenken, dass man bei einem Gespraech aus
    > dem Ausland das Netz des Anbieters im Ausland und
    > das Netz des Anbieters des Angerufenen benutzt.
    > Nach Frau Redings Vorstellungen sollte also der
    > Anbieter im Ausland auf sein Entgelt verzichten
    > oder wie soll man sich das vorstellen?
    > Klar zocken die Mobilfunkanbieter bei den
    > Roaminggebuehren ab, aber Roaminggebuehren
    > komplett zu verbieten erscheint mir etwas radikal.
    > Das koennte evtl. darauf hinauslaufen, dass
    > gewisse Anbieter ihr Netz nicht mehr fuer Roaming
    > zur Verfuegung stellen. Wer will schon Kunden, die
    > nichts zahlen.



  3. Re: Mal auf dem Teppich bleiben...

    Autor: Viego 27.03.06 - 09:53

    Ich kann mir vorstellen, dass die einzelnen Mobilfunknetze durch die inländischen Kunden bereits bezahlt sind und dass die ausländischen Kunden nur ein extra Bonus einspielen. Insbesondere ist es halt schon blöd, wenn man evtl zufällig in einem ausländischen Netz eingebucht ist und dann auf der Rechnung die hohen Kosten hat. Perl ist so ein Ort, der in der Nähe von Frankreich und Luxemburg liegt. Je nachdem wo man sich dort befindet hat man ein anderes Netz, denn die Mobilfunknetze hören ja nicht an der Grenze auf.

    Die Bedenken wegen des Wegfalls des Roamings kann ich nicht teilen, denn der Anbieter der dies macht manövriert sich damit selber ins Abseits.

    Grüße

  4. Re: Mal auf dem Teppich bleiben...

    Autor: nicoledus 27.03.06 - 10:41

    Stimmt, wer baut schon Netze auf und stellt die kostenlos zur verfügung? Immerhin haben die Netzanbieter ihr Netz für ihre eigenen Kunden ausgelegt, dann wird wieder gemeckert weil das Netz im Touristenort ständig überlastet ist.

    Die Anlagen kosten keine 3,50 dazu kommen kosten für Sattelittenverbindungen, Backbone, ... . Kurz, faire Gebühren für alle, nicht wegfall sondern Senkung ist richtig bei Nutzung fremder Netze.

    Andererseits muss man fragen, wem gehören die fremden Netze und wer bekommt die Durchleitungsgebühr?
    KPN (EPlus), Vodafone & Co machen groß Werbung, dass sie weltweit aufgestellt sind. Warum soll ich in Frankreich eine Rouminggebühr bezahlen für EPlus, wenn die Muttergesellschaft KPN auch in Frankreich ein eigenes Netz betreibt bzw. daran beteiligt ist?


    Akiba schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Keine Roaming-Gebuehren waeren natuerlich cool und
    > auch von mir zu begruessen, aber Frau Reding
    > sollte bedenken, dass man bei einem Gespraech aus
    > dem Ausland das Netz des Anbieters im Ausland und
    > das Netz des Anbieters des Angerufenen benutzt.
    > Nach Frau Redings Vorstellungen sollte also der
    > Anbieter im Ausland auf sein Entgelt verzichten
    > oder wie soll man sich das vorstellen?
    > Klar zocken die Mobilfunkanbieter bei den
    > Roaminggebuehren ab, aber Roaminggebuehren
    > komplett zu verbieten erscheint mir etwas radikal.
    > Das koennte evtl. darauf hinauslaufen, dass
    > gewisse Anbieter ihr Netz nicht mehr fuer Roaming
    > zur Verfuegung stellen. Wer will schon Kunden, die
    > nichts zahlen.
    >
    > BTW, ich arbeite nicht bei einem Mobilfunkanbieter
    > o.ae.


  5. Re: Mal auf dem Teppich bleiben...

    Autor: gollumm 27.03.06 - 10:48

    Akiba schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nach Frau Redings Vorstellungen sollte also der
    > Anbieter im Ausland auf sein Entgelt verzichten
    > oder wie soll man sich das vorstellen?

    Wenn Du ein Gespräch von einem EU-Land in ein anderes EU Land führst, dann verdienen die beiden Anbieter zwischen denen das Gespräch stattfindet. Wenn ich aber ein dt. Händi in Italien von einem dt. Händi in Italien anrufe, dann bekommt mein Anbieter in D nur irgendwann die Rechnung vom italienischen Anbieter. Wieso soll er da ncoh kräftig mitverdienen?

    Klar, wäre ein gewisser Aufschlag gerechtfertigt (so wie bei Kreditkarten). Aber davon sind die Anbieter so weit entfernt, dass es schon recht ist, wenn eine Politikerin mal die komplette Gegenforderung macht. Das istt halt wie auf dem türkischen Basar.

    Im übrigen sind ja zumindest die großen Anbieter schon in sehr vielen Staaten vertreten. Und wenn wir schon ein Europa sind, dann doch bitte auch da.

  6. Re: Mal auf dem Teppich bleiben...

    Autor: Franz Wimmler 11.12.06 - 11:41

    Ich finde persönlich, dass die beste Lösung eine Prepaid Karte des Landes ist, wo man seinen Urlaub verbringt. Z.B. für Italien hatte ich eine sehr gute Erfahrung mit Wind. Habe die Karte bei Ebay gekauft und nach 24 Std hatte ich schon die Nummer und konnte diese weitergeben. Nach 5 Tage war die SIM Karte da und alles lief reibungslos.






    Akiba schrieb:
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    > Keine Roaming-Gebuehren waeren natuerlich cool und
    > auch von mir zu begruessen, aber Frau Reding
    > sollte bedenken, dass man bei einem Gespraech aus
    > dem Ausland das Netz des Anbieters im Ausland und
    > das Netz des Anbieters des Angerufenen benutzt.
    > Nach Frau Redings Vorstellungen sollte also der
    > Anbieter im Ausland auf sein Entgelt verzichten
    > oder wie soll man sich das vorstellen?
    > Klar zocken die Mobilfunkanbieter bei den
    > Roaminggebuehren ab, aber Roaminggebuehren
    > komplett zu verbieten erscheint mir etwas radikal.
    > Das koennte evtl. darauf hinauslaufen, dass
    > gewisse Anbieter ihr Netz nicht mehr fuer Roaming
    > zur Verfuegung stellen. Wer will schon Kunden, die
    > nichts zahlen.
    >
    > BTW, ich arbeite nicht bei einem Mobilfunkanbieter
    > o.ae.


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