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Politischer Aktionismus

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  1. Politischer Aktionismus

    Autor: .. 27.03.06 - 09:55

    Frau Reding dürfte keine Ahnung davon haben, was technisch und organisatorisch hinter Handyverbindung abspielt. Das sollte ihr vielleicht mal jemand erklären. Auf der anderen Seite stimmt's schon, dass Telekommunikationsanbieter derzeit zuviel verlangen und das sollte auch korrigiert werden, aber Roaming-Gebühren abzuschaffen ist der falsche Weg.

    Abgesehen davon werden sich die Anbieter sowieso wehren. Die Kosten entstehen und irgendewr wird sie bezahlen müssen. Wenn das nicht mehr die Verursacher sind, dann sinds eben alle ;-)

    Und sollten die Tarife nicht angehoben werden dürfen, dann werden sie einfach länger nicht gesenkt, bis sich die Sache wieder rentiert.

    Also ist das nur politischer Aktionismus, der letzten Endes niemandem was bringt.

  2. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: gollumm 27.03.06 - 10:32

    .. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...dass
    > Telekommunikationsanbieter derzeit zuviel
    > verlangen und das sollte auch korrigiert werden,
    > aber Roaming-Gebühren abzuschaffen ist der falsche
    > Weg.

    Und was ist dann der richtige Weg? Ein Aufschlag von 10% wäre vielleicht nachvollziehbar. Die Anbieter sind ja aufgefordert worden vernünftige Gebühren zu nehmen. Resultat war, dass die genannten T-Mobile und Vodafon ihre Roaminggebühren vielleicht um 10% gesenkt haben.

    Wenn dass alles ist, dann ist dieser politische Aktionismus vielleicht gar nicht so schlecht.

  3. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: .. 27.03.06 - 11:15

    Aus meiner Sicht sollten die Roaming-Gebühren so angepasst werden, dass sie den tatsächlichen Kosten entsprechen und einen vertretbaren Gewinn abwerfen. Für solche Aufgaben gibts Regulatoren. Klar freut sich jeder, wenn die Roaminggebühren abgeschafft werden, aber auf der anderen Seite werden dann alle mit ihren Inlandsgesprächen die Auslandsgespräche weniger Teilnehmer mitfinanzieren. Ich möchte nicht mehr zahlen, nur damit andere mehr Leistung ums gleiche Geld bekommen und Du wirst sehen, dass dann wieder die Anbieter die Bösen sind :-)

  4. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: Kein Kostverächter 27.03.06 - 11:23

    .. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also ist das nur politischer Aktionismus, der
    > letzten Endes niemandem was bringt.

    Die Anbieter werden freiwillig die Gebühren nicht nennenswert senken, die im Artikel angesprochenen Senkungen waren ja auch eher marginal. Daher ist der Vorstoß von Frau Reding völlig normal.
    Wer sich ein wenig in der Politik auskennt, weiß, dass solche Vorstöße nach demselbem Prinzip funktionieren, nach dem auch das erste Preisangebot eines Basar-Händlers funktioniert: Es ist eine Vorlage, in die das folgende Feilschen schon mit einkalkuliert ist. Ich halte Frau Redings Vorstoß für dasselbe: Die Mobilfunkanbieter werden empört reagieren, darüber jammern, wieviele Frauen und verkrüppelte Kinder zu ernähren sind, und es wird einen Gegenvorschlag der Anbieter geben und dann wird fröhlich gefeilscht.
    Das ist fast immer so, vergleiche auch Tarfiverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften oder brisante Gesetzesentwürfe im Bundestag.

    Bis die Tage,

    KK

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    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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  5. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: .. 27.03.06 - 12:40

    Mit der Verhandlungstaktik hast Du natürlich recht, keine Frage. Dieser Vorschlag ist ja auch nicht so umsetzbar, wie sich das jetzt alle vorstellen und das weiss Frau Reding ja auch.

    Was mich allerdings ein wenig stört ist die Aussage, dass offenbar Geschäftsleute durch einen Grenzübertritt bestraft werden. Diese Aussage verzerrt die Wirklichkeit.

    Machen Geschäftsleute Reisen werden sie dann auch durch Reisekosten bestraft? Da kommt ja auch keiner auf die Idee, dass die Allgemeinheit die Kosten erwirtschaften soll.

    Ein bisschen mehr Vernunft wäre hier schon angebracht gewesen.

  6. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: ArndtB 27.03.06 - 12:54

    > Aus meiner Sicht sollten die Roaming-Gebühren so
    > angepasst werden, dass sie den tatsächlichen
    > Kosten entsprechen und einen vertretbaren Gewinn
    > abwerfen.

    Das wurde ja jahrelang gefordert - ohne Ergebnis. Bei dem zunehmenden Massentourismus in Europa scheint Roaming eine äußerst profitable Form der Abzockerei. Die behaupteten hohen Aufwände halte ich für einen Witz, beim Kabeltelefon geht es ja inzwischen auch zu Normalpreisen. Bzgl. Subventionen ist es eher umgekehrt: die Auslandsreisenden subventionieren die Binnenanwender. Warum sollen sie das?

  7. Re: Politischer Aktionismus

    Autor: gollumm 27.03.06 - 15:03

    .. schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Was mich allerdings ein wenig stört ist die
    > Aussage, dass offenbar Geschäftsleute durch einen
    > Grenzübertritt bestraft werden. Diese Aussage
    > verzerrt die Wirklichkeit.
    >
    > Machen Geschäftsleute Reisen werden sie dann auch
    > durch Reisekosten bestraft? Da kommt ja auch
    > keiner auf die Idee, dass die Allgemeinheit die
    > Kosten erwirtschaften soll.

    Ist es erheblich teurer als Geschäftsmann von München nach Mailand zu fahren statt nach Berlin? Nein, wahrschinlich sogar billiger. Aber beim Telefonieren wird es dann eben teuer. DAS ist damit gemeint.

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