Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Virtual Reality: "Rift ist unverschämt…

600$ = 741¤

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 600$ = 741¤

    Autor: Karmageddon 07.01.16 - 18:01

    Es wird immer schlimmer - die Abzockerei wird immer dreister.

    War es schon früher von den Herstellern mehr als unverschämt, den Dollarpreis 1:1 in EUR umzurechnen, ist jetzt die Grenze zum Wucher endgültig gefallen.

    Ja ich weiß, dass zu den 600$ immer noch lokale Steuern in den USA hinzukommen, aber niemals im Leben kommt man damit auch nur annähernd in die Gegend von 741¤, zumal 1 EUR immer noch mehr Wert ist als 1 Dollar.

    Naja, ich kauf's halt nicht, aber es ist einfach nur noch Abzocke und unverschämt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.16 18:02 durch Karmageddon.

  2. Re: 600$ = 741¤

    Autor: Patrick Bauer 07.01.16 - 18:18

    Man kommt aber in die Nähe von 699¤ sobald man die Mehrwertsteuer berücksichtigt. Darauf kommen dann noch etwas über 40¤ Versandkosten.

    Auch in der USA sind auf die 599$ weitere Versandkosten zu bezahlen.

    E:
    600$ entsprechen etwa 550¤.
    699¤ - 19% Mehrwertsteuer landet bei 566¤

    D.h. die "Rundungs"-Differenz auf nen schön aussehen Preis sind gerade mal 16¤. Für Zoll (der im Preis bereits drin ist), müsste man wahrscheinlich sogar bei Selbstverzollung noch sehr viel mehr als die 16¤ zahlen. Mit Abzockerei hat das nichts zu tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.16 18:24 durch Patrick Bauer.

  3. Re: 600$ = 741¤

    Autor: xVipeR33 07.01.16 - 23:57

    Da hast du aber falsch gerechnet, 699¤/1,19 = 587¤

    Und anders herum: $600 ~> 550¤
    550¤ * 1,19 = 654,50¤
    Da kommen also noch 44,50¤ aus dem Nichts hinzu, vermute mal man hat einfach aufgerundet. Mit den Europäern kann mans ja machen.
    Darauf dann nochmal die völlig überzogenen 42¤ Versandkosten (Die allerdings auch innerhalb den US so unverschämt hoch sind).
    Die Kritik an der internationalen Preispolitik ist also durchaus zurecht.

  4. Re: 600$ = 741¤

    Autor: picaschaf 08.01.16 - 07:07

    Zollgebühren und ggf. Einfuhrumsatzsteuer auch einkalkuliert? Mit dem Schrott durfte ich mich gestern auch rumärgern :/

  5. Re: 600$ = 741¤

    Autor: bastie 08.01.16 - 07:28

    Was ist mit der vorgeschriebenen Gewährleistung in der EU? Wo taucht die in deiner Rechnung auf? Wenn es dazu ein amerikanisches Äquivalent gibt, bitte ich um Aufklärung.

  6. Re: 600$ = 741¤

    Autor: VRzzz 08.01.16 - 08:26

    Das ganze wird mit Oculus Ireland abgewickelt, deswegen hast du deine 2 Jahre Gewährleistung

  7. Re: 600$ = 741¤

    Autor: NeoTiger 08.01.16 - 11:05

    Für die Gewährleistungsfälle muss der Hersteller aber auch Rücklagen im Preis einkalkulieren. Der hat ja keinen magischen Topf voll Gold irgendwo rumstehen, aus denen er sie bezahlen kann.

    In den USA sind diese Rücklagen geringer, da hier die Gewährleistung früher endet.

  8. Nettopreis ist in D dann 587¤, nicht 566¤

    Autor: FaLLoC 08.01.16 - 12:02

    Patrick Bauer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kommt aber in die Nähe von 699¤ sobald man die Mehrwertsteuer
    > berücksichtigt. Darauf kommen dann noch etwas über 40¤ Versandkosten.
    >
    > Auch in der USA sind auf die 599$ weitere Versandkosten zu bezahlen.
    >
    > E:
    > 600$ entsprechen etwa 550¤.
    > 699¤ - 19% Mehrwertsteuer landet bei 566¤
    >
    > D.h. die "Rundungs"-Differenz auf nen schön aussehen Preis sind gerade mal
    > 16¤. Für Zoll (der im Preis bereits drin ist), müsste man wahrscheinlich
    > sogar bei Selbstverzollung noch sehr viel mehr als die 16¤ zahlen. Mit
    > Abzockerei hat das nichts zu tun.

    Hm, ich bin wohl zu böld zum Rechen.
    Wenn ich von 699 ¤ die deutsche Umsatzsteuer in Höhe von 19% abziehe, komme ich auf 587¤. Das sind dann knapp 40¤ mehr. (119% = 699; 100% = 699/1,19 = 587,...)

    --
    FaLLoC



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.16 12:07 durch FaLLoC.

  9. Unterschiedliche USt in EU

    Autor: FaLLoC 08.01.16 - 12:20

    xVipeR33 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hast du aber falsch gerechnet, 699¤/1,19 = 587¤
    >
    > Und anders herum: $600 ~> 550¤
    > 550¤ * 1,19 = 654,50¤
    ...

    Es gibt ja nicht nur Deutschland. Die 19% USt dort sind ja relativ wenig. Die Nettopreise liegen ungefähr so:

    US: 550¤
    LU: 607¤ (15%)
    DE: 587¤ (19%)
    DK: 559¤ (25%)
    HU: 550¤ (27%)

    Zu berücksichtigen ist, dass in der EU wegen besserem Verbraucherschutz durch Gewährleistungsansprüche höhere Rückstellungen gebildet werden müssen, als in den USA.

    --
    FaLLoC

  10. Re: 600$ = 741¤

    Autor: tingelchen 08.01.16 - 12:42

    Der Aktuelle Wechselkurs liegt bei 1,0871 USD für 1,00 Euro

    In diesem Sinne:
    600$ / 1,0871 = 551,93¤
    511,93% + 19% = 656,79¤

    Dazu kommen noch Zoll (Gebühren hab ich nicht im Kopf) und Versand (Wechselt je nach Anbieter). Die Differenz beträgt 84,21¤ zu 741¤. Die sind schnell weg. Der Versand alleine sollte rund die Hälfte ausmachen.

    Das Problem nun ist aber, welchen Wechselkurs veranschlagt man für den Verkauf? Alleine in den letzten 2 Tagen schwankte der Kurs zwischen 1,072 (559,70¤) und 1,093 (548,95¤). Am 14 Dez 15 lag der Kurs noch bei 1,103 (543,97¤). Das macht eine Schwankung von 15,73¤. Oder inkl. MwSt. 18,72¤.

    Man kann in einem Shop allerdings keine Minutenpreise angeben ;) Ob die 741¤ gerechtfertigt sind oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Für Unternehmen macht der Währungsmüll die Sache halt nicht einfacher.

  11. Re: Unterschiedliche USt in EU

    Autor: Hotohori 08.01.16 - 12:57

    Oh man, stimmt, ich hab bisher auch immer nur an DE gedacht und kam gar nicht auf die Idee das andere EU Länder noch höhere MwSt. haben. ;)

    Natürlich könnte man jetzt argumentieren: dann müssten für die EU eben auch Netto Preise genannt werden! In den USA macht man es ja auch weil jeder Bundesstaat seine eigene TAX Höhe hat.

    Aber naja... das mit der Gewährleistung ist jedenfalls auch ein guter Grund.

    Ich dachte mir Gestern doch gleich, dass MwSt. nicht die einzigen Kosten sein können und da noch andere in EU sein müssen, die die EU Preise anheben. Schon aus dem Grund das fast immer bei der Rechnung US Preis = EU Preis + MwSt. weniger raus kommt als der tatsächliche EU Preis dann ist.

  12. Re: Unterschiedliche USt in EU

    Autor: NeoTiger 08.01.16 - 13:11

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich könnte man jetzt argumentieren: dann müssten für die EU eben auch
    > Netto Preise genannt werden! In den USA macht man es ja auch weil jeder
    > Bundesstaat seine eigene TAX Höhe hat.

    Das verhindern aber die Gesetze. Beworbene Endkundenpreise müssen hierzulande immer die Mehrwertsteuer beinhalten, denn bezahlt wird sie grundsätzlich vom Verkäufer.

    Die Mehrwersteuer wird für den Käufer nur deswegen auf der Rechnung ausgewiesen, damit er sie selbst im Falle einer unternehmerischen Nutzung der Ware von seiner fälligen Umsatzsteuer absetzen kann.

  13. Re: Unterschiedliche USt in EU

    Autor: Hotohori 08.01.16 - 16:13

    NeoTiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich könnte man jetzt argumentieren: dann müssten für die EU eben
    > auch
    > > Netto Preise genannt werden! In den USA macht man es ja auch weil jeder
    > > Bundesstaat seine eigene TAX Höhe hat.
    >
    > Das verhindern aber die Gesetze. Beworbene Endkundenpreise müssen
    > hierzulande immer die Mehrwertsteuer beinhalten, denn bezahlt wird sie
    > grundsätzlich vom Verkäufer.
    >
    > Die Mehrwersteuer wird für den Käufer nur deswegen auf der Rechnung
    > ausgewiesen, damit er sie selbst im Falle einer unternehmerischen Nutzung
    > der Ware von seiner fälligen Umsatzsteuer absetzen kann.

    Richtig, darum auch mein einleitender Satz. Natürlich kann man damit nicht so einfach argumentieren. ;)

  14. Re: 600$ = 741¤

    Autor: Insomnia88 09.01.16 - 13:10

    Also wenn man den Kurs von Google glauben schenkt (und ich kann das Produkt in USD kaufen, nicht in EUR).
    Zoll habe ich eben gecheckt (http://www.dutycalculator.com/dc/105746087/electronics-video-games/tv-home-projectors/3d-glasses-other/import-duty-rate-for-importing-oculus-rift-from-united-states-to-united-kingdom-is-2.9/)
    Versand (hörte ich) soll ca 50¤ kosten.

    Daraus ergibt sich Folgendes (gerundet):
    1 US-Dollar =
    0,915625143 Euro (aktueller Stand Google)

    Preis Occulus = 549 ¤
    + 19% = 648 ¤
    + 2,9 % = 664 ¤
    + 50 ¤ Versand = 714 ¤

    Da selbst auf die 600$ in den USA ja noch Steuern + Versand kommt, ist das hier sogar billiger als wenn man nen $ durch ¤ austauschen würde. "Dollarpreis 1:1 in EUR umzurechnen" ist also einfach mal falsch.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über Kienbaum Consultants International GmbH, Stuttgart
  2. GBA Professional e. Kfr., Ahrensfelde-Lindenberg
  3. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  4. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 2,20€
  2. 39,99€ (Release am 3. Dezember)
  3. 4,99€
  4. (-12%) 52,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

  1. Streaming: Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen
    Streaming
    Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen

    Insidern zufolge könnte der Bieterwettstreit um die Streaming-Rechte der Zeichentrickserie South Park bis zu 500 Millionen US-Dollar erreichen. Netflix soll sein Angebot bereits zurückgezogen haben. Auch Apple will wohl nicht mitbieten - was am jüngsten Verbot der Sendung in China liegen soll.

  2. Google: Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft
    Google
    Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft

    Googles Street View ist in Deutschland bisher kaum verfügbar, das Bildmaterial ist veraltet und Häuser sind oft verpixelt. Grund ist der Vorabwiderspruch gegen die Anzeige von Häusern, den viele Besitzer in Anspruch nahmen. Google lässt nun prüfen, ob neue Aufnahmen ohne Vorabwiderspruch möglich sind.

  3. Datenschutz: Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
    Datenschutz
    Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

    Behörden in Deutschland haben im bisherigen Jahresverlauf häufiger auf Konten von Bürgern zugegriffen als im Vorjahreszeitraum. Dem Bundesdatenschutzbeauftragten gefällt das nicht - er fordert eine Überprüfung der rechtlichen Grundlage.


  1. 15:12

  2. 14:18

  3. 13:21

  4. 12:56

  5. 11:20

  6. 14:43

  7. 13:45

  8. 12:49