1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Diskriminierung: Wenn Algorithmen…

Die Frau hat wohl keine Ahnung von digitaler Technik

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die Frau hat wohl keine Ahnung von digitaler Technik

    Autor: motzerator 18.01.16 - 14:19

    Das merkt man schon sehr schön an der Kritik an den Suchvorschlägen von Google. Dieser Algorithmus orientiert sich an den häufigsten Suchanfragen, er schlägt also Begriffe vor, die andere oft eingeben.

    Wenn diese Frau nun feststellt, das ihr viele der Vorschläge nicht gefallen, dann liegt das nicht an dem neutralen Suchalgorithmus sondern an den sexistischen Suchanfragen der Männer.

    Diese sind aber nun mal so, wie sie eben sind, das wird die gute Dame auch mit noch so viel Mühe nicht ändern können. Im Gegenteil, wenn es mit der Emanzipation zu sehr übertrieben wird, provoziert das nur entsprechende Gegenreaktionen.

    Sehr schön ist auch das Beispiel mit der automatischen Bilderkennung. Diese ist nicht rassistisch, sondern erkennt einfach nur Ähnlichkeiten. Das ist aber nicht rassistisch, sondern einfach nur die völlig emotionslose digitale Sichtweise des Algorithmus.

    Erst der Menschliche Betrachter erkennt dann: Der Vergleich zwischen einem farbigen Menschen und einem unserer engsten Verwandten im Tierreich ist unpassend und könnte den betroffenen Menschen diskriminieren. Daher musste dann manuell nachgebessert werden.

    Algorithmen besitzen eine gewisse digitale Naivität, die man vielleicht mit der von kleinen Kindern gleichsetzen kann. Man sollte ihnen daher keine Emotionen unterstellen, zu denen sie nicht programmiert wurden.

    Was in dem Artikel fehlt sind Fälle von echter Diskriminierung durch Algorithmen, wie beispielsweise dem Scoring von Kreditgebern oder Versicherungen, die beispielsweise auch Statistiken über das Wohnumfeld betreffen. Wenn man also kreditwürdig ist, aber in einer Gegend lebt, in der viele Leute ihre Kredite platzen lassen, so kann es sein, das man schlechtere Konditionen bekommt oder gar keinen Kredit erhält. Das empfinde ich als diskriminierend, weil hier die Daten von Fremden zur Beurteilung eines Einzelfalls herangezogen werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.16 14:22 durch motzerator.

  2. Re: Die Frau hat wohl keine Ahnung von digitaler Technik

    Autor: FedoraUser 18.01.16 - 14:55

    +1

  3. Re: Die Frau hat wohl keine Ahnung von digitaler Technik

    Autor: DeathMD 18.01.16 - 14:58

    Sie kann nichts dafür, sie ist ne Fr..... nicht so gut informiert. ;)

  4. Re: Die Frau hat wohl keine Ahnung von digitaler Technik

    Autor: maniacos 21.01.16 - 14:23

    motzerator schrieb:

    > Wenn diese Frau nun feststellt, das ihr viele der Vorschläge nicht
    > gefallen, dann liegt das nicht an dem neutralen Suchalgorithmus sondern an
    > den sexistischen Suchanfragen der Männer.

    Warum gehst du davon aus, dass sexistische Männer diese Suchanfragen erzeugen? Es können genauso Feministen sein, die beispielsweise Quellen für ihr Blog suchen, um sich etwa darüber aufzuregen, dass jemand irgendwo "women should stay at home" schreibt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Würzburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  3. ING-DiBa AG, Nürnberg
  4. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. externe HDDs für PS4/XBO reduziert und Transformers 5 Movie Collection für 19,99€)
  2. (aktuell u. a. Acer XB241YU 165 Hz/WQHD für 349€ + Versand statt 438,44€ im Vergleich)
  3. 49,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 69€ + Versand)
  4. (u. a. Hitman 2 für 7,99€ und Ghost Recon Wildlands für 12,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer
  2. Männer und Frauen in der IT Gibt es wirklich Chancengleichheit in Deutschland?
  3. HR-Analytics Weshalb Mitarbeiter kündigen

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


    Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
    Wolcen im Test
    Düster, lootig, wuchtig!

    Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
    2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
    3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

    1. Neue Infrastruktur: Berliner Kammergericht darf wieder ins Landesnetz
      Neue Infrastruktur
      Berliner Kammergericht darf wieder ins Landesnetz

      Fast ein halbes Jahr hat das Berliner Kammergericht nach einem Trojaner-Angriff im Notbetrieb gearbeitet. Nun soll das Gericht wieder ans Berliner Landesnetz angeschlossen werden - mit Laptops, die die Mitarbeiter statt USB-Sticks mit nach Hause nehmen können.

    2. EU-Kommission: Behördenmitarbeiter sollen Signal verwenden
      EU-Kommission
      Behördenmitarbeiter sollen Signal verwenden

      Nach Datenpannen und Spionage setzt die EU-Kommission auf den Messenger Signal. Allerdings kann der Messenger nicht zur Kommunikation mit dem EU-Parlament eingesetzt werden - dort verbietet die IT-Abteilung die Installation und verweist auf Whatsapp.

    3. Shopify: Libra Association bekommt neues Mitglied
      Shopify
      Libra Association bekommt neues Mitglied

      Nach zahlreichen prominenten Abgängen im letzten Jahr bekommt Facebooks Digitalwährung Libra neuen Schwung: Die E-Commerce-Plattform Shopify tritt dem Projekt bei. Damit könnten rund eine Million Händler die Digitalwährung nutzen, sofern sie wie angekündigt dieses Jahr kommt.


    1. 15:33

    2. 14:24

    3. 13:37

    4. 13:12

    5. 12:40

    6. 19:41

    7. 17:39

    8. 16:32