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Verbraucherschutz versagt auf ganzer Linie

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  1. Verbraucherschutz versagt auf ganzer Linie

    Autor: bmaehr1 16.03.18 - 23:17

    Mit so einer Sch... beschäftigt sich der Verbraucherschutz - es ist zum k... aus der Haut fahren.

    Es ist ja nicht so, dass
    - Verkehrsbetriebe, die praktisch ein Monopol haben, selbständig definieren, was pünktlich ist
    - Erst bei extremen Verspätungen eine Entschädigung anbieten
    - selbst Inhaber von nichtübertragbaren Zeitkarten zwingen, diese dabeizuhaben, weil sie selbst es nicht hinbekommen das anders zu kontrollieren
    - Verspätungen von unter 5 Minuten nicht als Verspätung gesehen werden
    - jemanden der innerhalb von 2 Minuten seine Karte nicht zeigen kann als Schwarzfahrer abkassieren
    - so ziemlich jegliche Beförderung ganz unabhängig von tatsächlichem Zeit und Ort als Erbrachte Leistung definieren
    - eime Information der Kunden über eigene Fehler als nicht notwendig erachten
    - Kunden auch mal einfach irgendwo rausschmeißen, weil sich ihre Planung geändert hat
    - Autokonzerne ohne Konsequenzen ihre Kunden vorsätzlich betrügen dürfen
    - Hersteller Angaben als unverbindliche Information sehen
    - Hersteller es nicht notwendig haben Angaben über das Produkt zu machen
    - Hersteller Sicherheitslücken als normal und nicht behebensnotwendig sehen
    - Hersteller die Garantie auf Hardware bei eigener Software verweigern
    - Werbeausagen das Blaue vom Himmel runterlügen
    - Abbildungen von Essen nichts mit der Realität zu tun haben
    - Grundstücksbesitzer für herabfallende Natur (Äste und Lsub) in Haftung genommen werden
    - Grundstücksbesitzer zur Schneeräumung verplichtet werfen
    - Grundstücksbesitzer für gebaute Straßen abkassiert werden
    - Politikärsche Veranstaltungen zur Selbstverwirklichung wie Sicherheitskonferenzen mitten in Städten mit extremer Behinderung für alle Anwohner veranstalten dürfen
    - Polizei dazu genutzt wird für VIPs öffentliche Räume abzusperren
    - Diebstahl von Kundendatenbanken keinerlei Folgen für das Unternehmen hat

    Statt mit sowas beschäftigt sich der Verbraucherschutz lieber Amazon-Buttons

  2. Re: Verbraucherschutz versagt auf...

    Autor: Baron Münchhausen. 17.03.18 - 00:45

    <sarkasmus>
    Und in Chiina ist ein Sack Reis umgefallen und der Verbraucherschutz macht nichts. Deshalb, was fällt es ihnen ein, ein Produkt gegen geltendes Recht zu prüfen. Und überhaupt, deshalb sollte ein Raubüberfall legalisiert werden.
    </sarkasmus>

    Rechtsverständnis eines Stück Brots.

  3. Re: Verbraucherschutz versagt auf...

    Autor: DragonHunter 17.03.18 - 14:33

    bmaehr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ja nicht so, dass
    > - Verkehrsbetriebe, die praktisch ein Monopol haben, selbständig
    > definieren, was pünktlich ist
    Naja, Pünktlichkeit ist nicht rechtlich festgelegt.

    > - Erst bei extremen Verspätungen eine Entschädigung anbieten
    Hat die EU mit ihren Regeln verbockt. Wer bietet schon mehr an, als er muss?


    > - selbst Inhaber von nichtübertragbaren Zeitkarten zwingen, diese
    > dabeizuhaben, weil sie selbst es nicht hinbekommen das anders zu
    > kontrollieren
    Wie sollen sie es denn kontrollieren?
    Ein Blick aufs Ticket geht vermutlich 37 Mal schneller als eine Eingabe deiner Personal-Angaben vom perso und so... Oder wie stellst du dir das vor?

    > - Verspätungen von unter 5 Minuten nicht als Verspätung gesehen werden
    Ja, is scheiße, prangern versch. Verbraucherschutzverbände auch regelmäßig an, aber der Gestzgeber tut nix... Blöd.

    > - jemanden der innerhalb von 2 Minuten seine Karte nicht zeigen kann als
    > Schwarzfahrer abkassieren
    Beschwer dich da bei den Verbraucherschutzzentralen oder der Schiedsstelle für ÖPNV.

    > - so ziemlich jegliche Beförderung ganz unabhängig von tatsächlichem Zeit
    > und Ort als Erbrachte Leistung definieren

    > - eime Information der Kunden über eigene Fehler als nicht notwendig
    > erachten
    Beispiel? Ich höre und lese ständig von "Technische Störung" oder dergleichen... Dass dahinter Sparzwang steckt, weiß jeder 3-jährige.

    > - Kunden auch mal einfach irgendwo rausschmeißen, weil sich ihre Planung
    > geändert hat
    > - Autokonzerne ohne Konsequenzen ihre Kunden vorsätzlich betrügen dürfen
    Ja, das ist zu bemängeln, aber da sind schon Gerichte und Co. am Werk und schauen, was man tun kann... rechtlich betrachtet.

    > - Hersteller Angaben als unverbindliche Information sehen
    > - Hersteller es nicht notwendig haben Angaben über das Produkt zu machen
    Beispiel bitte!

    > - Hersteller Sicherheitslücken als normal und nicht behebensnotwendig
    > sehen
    > - Hersteller die Garantie auf Hardware bei eigener Software verweigern
    Garantie ist ja auch nur eine freiwillige Leistung... Was du als Kunde bekommen kannst ist die gesetzliche Gewährleistung und dort ist der Händler dein Ansprechpartner... Rechtsverständnis gleich Bockwurst, hm?

    > - Werbeausagen das Blaue vom Himmel runterlügen
    Öhm, nein... Sollten die Hersteller oder Anbieter es tun, darfst du dich gerne an die Wettbewerbsaufsicht wenden... Das ist unlauterer Wettbewerb... Viele Dinge, wo aktiv gelogen wird, wird auch von den Verbraucherschutzzentralen angeprangert. Musst nur hin hinhören und -sehen.

    > - Abbildungen von Essen nichts mit der Realität zu tun haben
    Naja, man kann da auch extrem kleinlich sein... Aber ja Food Design ist etwas befremdlich...

    > - Grundstücksbesitzer für herabfallende Natur (Äste und Lsub) in Haftung
    > genommen werden
    > - Grundstücksbesitzer zur Schneeräumung verplichtet werfen
    > - Grundstücksbesitzer für gebaute Straßen abkassiert werden
    Was hat jetzt ein Grundstück und seine damit einhergehenden Pflichten mit "Verbraucherschutz" zu tun?

    > - Politikärsche Veranstaltungen zur Selbstverwirklichung wie
    > Sicherheitskonferenzen mitten in Städten mit extremer Behinderung für alle
    > Anwohner veranstalten dürfen
    Hier genauso... Verbraucherschutz?

    > - Polizei dazu genutzt wird für VIPs öffentliche Räume abzusperren
    Nochmal...

    > - Diebstahl von Kundendatenbanken keinerlei Folgen für das Unternehmen hat
    >
    > Statt mit sowas beschäftigt sich der Verbraucherschutz lieber
    > Amazon-Buttons


    Ich glaube der Beitrag ist mehr eine fehlgeleitete und falsch addressierte Generalabrechnung... Voll gespickt mit Halb- und Unwahrheiten und Unwissen, wie das Rechtssystem funktioniert...
    Ablage P würd ich sagen.

  4. Re: Verbraucherschutz versagt auf...

    Autor: bmaehr1 17.03.18 - 15:51

    DragonHunter schrieb:

    > Voll gespickt mit Halb- und Unwahrheiten und Unwissen,
    > wie das Rechtssystem funktioniert...
    > Ablage P würd ich sagen.

    Deine Behauptungen stellen den Tatbestand der üblen Nachrede nach Paragraph 186 dar. Willst du wirklich herausfinden wie gut ich über das Rechtssystem Bescheid weiß?

  5. Re: Verbraucherschutz versagt auf...

    Autor: p4m 18.03.18 - 13:01

    bmaehr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DragonHunter schrieb:
    >
    > > Voll gespickt mit Halb- und Unwahrheiten und Unwissen,
    > > wie das Rechtssystem funktioniert...
    > > Ablage P würd ich sagen.
    >
    > Deine Behauptungen stellen den Tatbestand der üblen Nachrede nach Paragraph
    > 186 dar. Willst du wirklich herausfinden wie gut ich über das Rechtssystem
    > Bescheid weiß?

    Du hast bislang zur Schau gestellt, dass Du ein nicht-amtliches Verzeichnis von Gesetzestexten nach Schlagworten durchsuchen kannst.

    Bitte auch mal in die darunter verlinkten Urteilesbegründungen schauen, da sieht man recht schnell, dass Deine Auslegung wenig deckungsgleich mit eben jener in den Urteilen ist.

    Und nur zur allgemeinen Erheiterung: Dieser Kommentar ist das Zitat eines Volljuristen, dem ich Deine Sichtweise als Link habe zukommen lassen.

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