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Kann man auch selber bauen und zwar so:

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  1. Kann man auch selber bauen und zwar so:

    Autor: Derriell 01.02.16 - 11:46

    Benötigte Teile:

    18650 LiIon-Akkus (ausm Laptop und Tesla): Panasonic NCR18650B 46g je Zelle und 10.3Wh Energie bei 5A Entladestrom
    Lehner Motor 1525 135g
    Getriebe +- 100g
    Regler 30g

    Nimmt man 20 Zellen plus den Rest ergibt das ein Gewicht von 1185g + Kabel etc. ist man ungefähr bei 1300g. Damit hat man mindestens 300W Motorleistung und 206Wh Energie auf dem Fahrrad. Der Wirkunsgrad des Motors dürfte zwischen 80-85% liegen. D.h es kommen von den 206Wh im Akku 164 - 175Wh auf der Strecke an. Die 1.3kg Mehgewicht dürften bei 60-85kg (???) Gesamtgewicht verhältnismässig einen kleineren negativen Einfluss haben, als die positive Leistung des Antriebes. Wenn man das Fahrrad sonst leicher baut, dürfte das Gewicht kaum bemerkbar sein. Das grösste Problem ist mMn das Geräusch. Aber mit einem guten Getriebe liesse sich auch das einigermassen in den Griff bekommen.

    Bin der Ansicht, dass es sehr gut geht, so zu tricksen. Diese Technik steht uns schon über 10 Jahre zur Verfügung (diese Akkus nicht, aber etwas schlechtere).

    Links:
    http://lygte-info.dk/review/batteries2012/Panasonic%20NCR18650B%203400mAh%20%28Green%29%20UK.html
    http://www.lehner-shop.com/Inrunner/Series-15/1525::33.html

  2. Re: Kann man auch selber bauen und zwar so:

    Autor: Bouncy 01.02.16 - 11:56

    Derriell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Motorleistung und 206Wh Energie auf dem Fahrrad. Der Wirkunsgrad des Motors
    > dürfte zwischen 80-85% liegen. D.h es kommen von den 206Wh im Akku 164 -
    > 175Wh auf der Strecke an. Die 1.3kg Mehgewicht dürften bei 60-85kg (???)
    > Gesamtgewicht verhältnismässig einen kleineren negativen Einfluss haben,
    > als die positive Leistung des Antriebes.
    Das Mehrgewicht relativ zum Fahrrad, das nur 7-8kg wiegt, ist aber was zählt, und dann sind es schon fast 20%. Zumal du den Wirkungsgrad vom Motor zählst, aber ein Getriebe auflistest, das weitere Leistungsprozente kosten würde. Und da das ein Mittelmotor wäre, wäre man damit erst bei der Kurbel, nichtmal beim Rad. Also weitere Abzüge. Und schon sind die Zahlen weniger beeindruckend um damit eine Disqualifikation zu riskieren...

  3. Re: Kann man auch selber bauen und zwar so:

    Autor: southy 01.02.16 - 12:00

    Das ist doch alles pure Spekulation.

    Das Rad ist beschlagnahmt, es ist das einfachste der Welt jetzt zu schauen was da tatsächlich verbaut ist, wo (baulich) der Akku vorgesehen ist und dementsprechend anhand der Renn-videos zu kucken ob im Rennen da ein Akku dranhing oder irgend etwas verdächtiges.

    Also: nicht rumspekulieren, sondern die Behörden Ihre Arbeit machen lassen.

  4. Re: Kann man auch selber bauen und zwar so:

    Autor: Derriell 01.02.16 - 12:38

    @Bouncy
    Getriebeverluste sind sehr klein, 1-3%. Die Übertragung auf das Hinterrad ergibt natürlich Verluste, aber die hat der Fahrer ja sowieso, also kann man sie streichen. Und ob man jetzt 130Wh oder 160Wh mehr Energie auf der Strasse hat, beides macht mMn einen grossen Unterschied.

  5. Re: Kann man auch selber bauen und zwar so:

    Autor: bentol 01.02.16 - 13:49

    Das Geräusch wird aber oft einfach übertönt. Publikum, Musik, Fahrtwind in den Ohren der anderen Teilnehmer, spritzender Schlamm... Da ist bestimmt meistens ausreichend Geräuschkulisse da.

  6. Re: Kann man auch selber bauen und zwar so:

    Autor: Eheran 01.02.16 - 14:25

    >Das Mehrgewicht relativ zum Fahrrad, das nur 7-8kg wiegt, ist aber was zählt
    Warum sollte das das sein, was zählt - und nicht das gesammtgewicht inkl. Fahrer, was nunmal das ist, was bewegt werden will?
    Spielt aber keine Rolle - bei dem massiven Leistungsgewinn wären auch 10kg kein Problem.

  7. Re: Kann man auch selber bauen und zwar so:

    Autor: Anonymer Nutzer 01.02.16 - 14:31

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Mehrgewicht relativ zum Fahrrad, das nur 7-8kg wiegt, ist aber was
    > zählt, und dann sind es schon fast 20%. Zumal du den Wirkungsgrad vom Motor
    > zählst, aber ein Getriebe auflistest, das weitere Leistungsprozente kosten
    > würde. Und da das ein Mittelmotor wäre, wäre man damit erst bei der Kurbel,
    > nichtmal beim Rad. Also weitere Abzüge. Und schon sind die Zahlen weniger
    > beeindruckend um damit eine Disqualifikation zu riskieren...

    Mehrgewicht zum Gesamtsystem Radfahrer und Rad. Gibt da einen schönen Zeit Artikel wie viel 3 Kilo auf 20km Bergauf bzw. 40km gerader Strecke ausmachen. Selbst wenn nur 100 Watt ankommen bist du dicke im Plus. Und das bei überzüchteten Tour de France Fahrern. Das U23 Mädel kommt wahrscheinlich nicht mal auf die Hälfte der Leistung.

  8. Re: Kann man auch selber bauen und zwar so:

    Autor: t_al 01.02.16 - 14:31

    Das Mehrgewicht von 1 bis 1,5kg spielt praktisch keine Rolle, weil das Rad ja nur für eine, bestenfalls die letzte Runde eingesetzt wird.

    Eine Analyse der Rennvideos vom Wochenende wird auch nichts bringen, weil die Fahrerin mit dem Rad ja gar nicht gefahren ist. Es stand als Ersatzrad in der Wechselzone, wurde von ihr aber bis zu ihrem Ausscheiden nicht verwendet.

  9. Professionelle Variante mit Video

    Autor: Trockenobst 02.02.16 - 11:09

    Derriell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > uns schon über 10 Jahre zur Verfügung (diese Akkus nicht, aber etwas

    In den moderneren Varianten wird der Antrieb direkt in die Radnabe verbaut.
    http://cyclingtips.com/2015/04/hidden-motors-for-road-bikes-exist-heres-how-they-work/

    Ganz perfide Teile haben den Akku so geformt, dass er in den Rahmenwänden(!) des Rades versteckt wird, genauso wie die Stromführung. Wenn man nicht genau weiß wo man hinschauen muss, bleibt einem praktisch nur die Arbeit jedes "erlaubte" Rad vorher mit Scanner zu scannen und dann eine Plombe dran zu machen.

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