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@golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

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  1. @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: Yeeeeeeeeha 01.02.16 - 20:05

    Ich kenne die Störgeruausche nur zu gut… zuerst erlebt bei einer Soundblaster 16 PCI (ja, is lang her ;)) und bei meinem aktuellen PC treten sie sogar bei über USB (!) verbundenen Audio Interfaces auf und zwar nicht dem 5¤-Chinateil, sondern einem Controller von Traktor, mit dem ich sonst (von einem MacBook aus) auch schonmal 25 kW-Anlagen bei Partys mit qualitativ absolut okayem Sound beschicke.
    Scheint auch mit der Grafikkarte zusammenzuhängen (obwohl derzeit nur eine seeeeehr sparsame GT 210 drinsteckt), denn die Störgeräusche treten immer dann auf, wenn sich etwas auf dem Monitor bewegt, sei es der Mauszeiger oder ein animiertes GIF im Browser.

    Die Lösung dafür ist: Ein Mantelstromfilter!

    Ihr kennt die Dinger vielleicht ins Antennenkabel (Koax) eingesteckt um Brummschleifen zu verhindern. Die gibt es aber auch für Audiokabel und sie filtern nicht nur Netzbrummen, sondern auch hochfrequente Störgeräusche wie das genannte „Fiepen“ oder „Knistern“ und als Zugabe verschwindet auch das laute (und Lautsprecher zerstörende) Knacken, wenn man Kabel an-/absteckt, ohne vorher den Pegel ganz runterzudrehen.

    Wichtig: Keinen billigen nehmen! Jeder Filter wirkt sich auf die Ausgabequalität aus und filtert auch „echte“ Signale mit weg, vor allem im Bass-Bereich (und den einfach per EQ hochdrehen nützt nix, weggefilterte Frequenzen können nicht verstärkt werden). Am besten bei Amazon oder so die Bewertungen durchgehen und nach denen entscheiden.

    Ich habe diesen hier: [www.conrad.de]

    Ist schon einer der besseren, aber auch nicht perfekt. Für zu Hause auf jeden Fall geeignet und ich hatte auch schon eine Monitorbox am DJ-Pult dran (der am Mischpult gar nicht ging und am Controller [über das ebenfalls mit dem verbundene Mischpult] gebrummt hat - einmal mit Profis arbeiten m) ), bei größeren PAs hingegen wurde der Sound schon merklich dünner (da sind aber eh andere Anforderungen, zum Beispiel sind dort auch MP3s / AACs ein No-Go).

    Die Königslösung ist natürlich eine optische S/PDIF-Verbindung, da die vom Prinzip her alle Frequenzen perfekt überträgt und keine Störgeräusche einbringen kann. HDMI hingegen bringt NIX (außer im Ziel ist ein Filter eingebaut), da dabei wieder eine elektrische Verbindung besteht.

    Weiterhin zu beachten: Der Filter sollte (afaik) zwischen Quelle und Verstärker sitzen und nicht zwischen Verstärker und den Lautsprechern, da dort ein wesentlich höherer Pegel anliegt.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  2. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: ndakota79 01.02.16 - 20:22

    Auch nur ein Workaround und wie du gesagt hast: Der mantelstromfilter beeinflusst die Klangqualität.
    Lieber gleich zu Anfang ne vernünftige Lösung zulegen, wo man so was gar nicht braucht :/

  3. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: Yeeeeeeeeha 01.02.16 - 21:20

    ndakota79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch nur ein Workaround und wie du gesagt hast: Der mantelstromfilter
    > beeinflusst die Klangqualität.

    Wie gesagt, das kann man minimieren und es fällt bei "zuhause"-Pegeln mit einem anständigen Filter nicht auf. Und da kannst mir glauben, ich höre hier Musik nicht nur "zum Spaß" und habe neben mir Nahfeldmonitore (Studiolautsprecher) für originalgetreuen Klang mit linearem Frequenzgang usw. stehen, das tut wunderbar. Man verhaut sich sehr viel schneller etwas mit Murksereien wie dem im Artikel erwähnten Bass-Boost oder Dynamil-Kompression (grusel!!!), als mit einem anständigen Filter.

    > Lieber gleich zu Anfang ne vernünftige Lösung zulegen, wo man so was gar
    > nicht braucht :/

    Das ist richtig, allerdings wollte ich eine _praktikable_ Lösung anbieten und nicht "kauf so lange neue Netzteile / Mainboards / sonstwas, bis es auch so klappt". 20 Euro für nen Filter vs. 100 Euro für ein neues Netzteil machen schon was aus.

    Um es noch einmal zu betonen: Der Qualitätsverlust ist unter den Einsatzbedingungen so minimal, dass nur die wenigsten Leute auch nur ansatzweise in der Lage sind, ihn zu erkennen. Egal, was in Hifi-Foren für Bullshit geschrieben wird. Sie sind genau so wie IT-Foren: Jeder meint, es besser zu wissen, aber wirklich Ahnung haben nur die wenigsten.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  4. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: mars96 01.02.16 - 22:54

    Da beim in Kürze anstehenden Rechner-Update leider kein PCI-Slot mehr vorhanden sein wird, geht meine PCI-Soundkarte in Rente. Ich brauche daher noch eine Alternative und die heißt sicher nicht "Mantelstromfilter". Das kann zwar ein Workaround sein, aber schön ist anders. ;)

    Probleme mit Soundkarten gibt es scheinbar an allen Fronten. Entweder taugt der Treiber nichts, es gibt das Helikopter Syndrom, das auch im Golem-Artikel erwähnt wird oder es klemmt an anderen Stellen.
    Zunächst dachte ich dan eine Terratec Aureon 7.1 PCIe, aber offenbar hapert es mit dem Mikrofoneingang. Ansonsten scheint die Karte offenbar brauchbar zu sein.

    Wenn es nur um Kofphörer geht scheint eine USB-Lösung wie z.B. FiiO E10k Olympus 2 ja recht unschlagbar zu sein.
    Leider reicht mir "nur" Kopfhörer nicht aus.

    Ich bin jetzt aber auch noch über die Terratec Aureon X Fire 8.0 HD als externe Soundkarte gestolpert. Vielleicht ist die ja brauchbar.

    Eigentlich schreit es nach einem Massentest von PCIe- und USB-Soundkarten bei Golem! Da kann man sich mal von der Konkurrenz abheben.

  5. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: Bautz 02.02.16 - 08:50

    Ich würde deshalb nur noch auf in die Boxen integrierte Soundkarten setzen. Je nach Budget Bose Companion oder Nubert nuPro's.
    Alternativ über HDMI an einen AVR.

  6. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: ableton 02.02.16 - 12:53

    Von Terratec kann ich dir nur abraten. Hatte bisher alle Produkte von denen und bin jedes mal erschrocken gewesen, dass sie sich DOCH NOCH "untertreffen" konnten. Dort hast du das volle Paket: Treiber, die Anno 1980 sind, miese Abschirmung und allgemein die billigsten Bauteile. Ich habe bisher jedes Produkt von denen zurückgeschickt, Troubleshooting kennen die auch nicht, da fehlt halt die Substanz.

    Und zum Themenstarter folgendes: wenn du dir Traktor Kontrol kaufst, und denkst du hast ne tolle Soundkarte in deinem DJ-Controller, bist du auf dem Holzweg.

  7. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: MrSpok 02.02.16 - 13:08

    ableton schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatte bisher alle Produkte von denen und bin jedes mal erschrocken gewesen, dass sie sich DOCH NOCH "untertreffen" konnten

    Das nenne ich mal "erkenntnisresistent".

  8. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: ableton 02.02.16 - 13:27

    MrSpok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ableton schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hatte bisher alle Produkte von denen und bin jedes mal erschrocken
    > gewesen, dass sie sich DOCH NOCH "untertreffen" konnten
    >
    > Das nenne ich mal "erkenntnisresistent".

    Gut zu wissen, dass du besser als ich weißt, warum ich alle Produkte von denen hatte.

  9. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: Yeeeeeeeeha 02.02.16 - 20:27

    ableton schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zum Themenstarter folgendes: wenn du dir Traktor Kontrol kaufst, und
    > denkst du hast ne tolle Soundkarte in deinem DJ-Controller, bist du auf dem
    > Holzweg.

    Weißt du, das Schöne ist, dass mir das egal ist. ;) Es reicht aus, um damit eine 35 kW Funktion One zu beschicken und bisher gab es immer gutes Feedback für die Audioqualität. Und zwar vom Floor, den Veranstaltern und Technikern, nicht einem IT-Forum voller selbsternannter Spezialisten. Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis, zwischen g'scheid daherreden und mit etwas arbeiten. :)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  10. Re: @golem: LÖSUNG für die Störgeräusche!

    Autor: HubertHans 08.02.16 - 12:01

    Einfacher gehts so: Audiosignal per Toslink aus dem System holen. Dann einen DAC (Ich nutze eine alte Aureon 7.1 Firewire, welche nur an ein Netzteil muss) und habe so ein klares Signal ohne Brummen.

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