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Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

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  1. Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: MaGru 12.02.16 - 13:47

    ...eröffnet sich ein riesiges Feld für genderwissenschaftliche Folgeuntersuchungen der o.g. Studie.
    Wahnsinn was hier abgeht, fast so als hätte Golem Jehova gesagt.
    Statt sich Gedanken über die Gründe der Ergebnisse zu machen, wird dem patriarchalen Abwehrreflex freien Lauf gelassen.

    Frauen, die sich bewusst in eine Männerdomäne begeben und daher von vornherein vermutlich mehr Talent, Interesse und Anstrengung mitbringen, um sich durchzusetzen, sind also im Schnitt besser als der Schnitt der Männer, wo jeder Heinz glaubt er könne programmieren. Wen wundert es?

    Nochmal für alle: Es geht hier um das soziale Geschlecht, welches Auswirkungen auf die soziale Realität hat, nicht um determinierte genetische Skillunterschiede der biologischen Geschlechter.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.16 13:54 durch MaGru.

  2. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: jungundsorglos 12.02.16 - 13:56

    > patriarchalen Abwehrreflex freien Lauf gelassen.
    Schon das Wort patriarchal ist doch der übliche Beißreflex bei euch.
    Sich verunglimpft zu fühlen mit patriarchal vermischen kann nicht lächerlicher sein.

    Übrigens, haben kaum Männer irgendeinen Vorteil vom sogenannten Patriarchat. Zu denken dass das irgendwie eine für Männer angeborene oder angenehme Umgebung ist sich beherrschen zu lassen ist seltsam.
    Das Patriarchat durch Matriarchat zu ersetzen ändert für die überwiegende Mehrheit der Männer nichts. Man wird nur anders beherrscht.

    Denk mal drüber nach.

    > Frauen, die sich bewusst in eine Männerdomäne begeben und daher von
    > vornherein vermutlich mehr Talent, Interesse und Anstrengung mitbringen, um
    Reine Vermutung, übrigens beim Lesen und Verstehen der Studie auch ganz klar so nicht folgerbar. Man siehe die andere Kommentare.

    > sich durchzusetzen, sind also im Schnitt besser als der Schnitt der Männer,
    > wo jeder Heinz glaubt er könne programmieren. Wen wundert es?
    Gilt das gleiche für Sozialwissenschaften, wo jede Trulla meint sie verstehe die menschliche Natur weil sie ja weiblich und sprachbegabt sei? Und Statistik, das kann doch jeder...

  3. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: M.Kessel 12.02.16 - 14:02

    Korrekt.

    Denn bei diesem Themekomplex wird auch übersehen, das nur sehr wenige Frauen das Talent und den Drang haben, überhaupt in diesem Beruf tätig zu werden.

    Das diese Frauen dann besser sind als der Durchschnitt der Männer sollte niemanden verwundern. Ich bin auch besser gewesen als der Durchnitt meiner Geschlechtsgenossen.

    Das ist keine Kunst. :D

  4. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: Destroyer2442 12.02.16 - 14:03

    Wer ist Jehova?

  5. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: MaGru 12.02.16 - 14:04

    Natürlich ist es eine reine Vermutung, bzw. Annahme. Ich kann nur eben auf die Schnelle das nicht untersuchen. Aber das wäre die logische Folgeuntersuchung zu o.g. Studie.

    Und natürlich gilt das für die SoWis umgekehrt. Ich bin mir sicher, dass Studien auf ein umgekehrtes Ergebnis kämen. Nur würden SoWis eben auch nach den Gründen forschen.

  6. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: mnementh 12.02.16 - 14:18

    jungundsorglos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übrigens, haben kaum Männer irgendeinen Vorteil vom sogenannten
    > Patriarchat. Zu denken dass das irgendwie eine für Männer angeborene oder
    > angenehme Umgebung ist sich beherrschen zu lassen ist seltsam.
    > Das Patriarchat durch Matriarchat zu ersetzen ändert für die überwiegende
    > Mehrheit der Männer nichts. Man wird nur anders beherrscht.
    Das stimmt so nicht, nur sind die Privilegien die ich als Mann habe nicht immer offensichtlich. Dieses Experiment hat Fragen zugeschnitten auf die USA, mit etwas Anpassung ließe sich das aber auf Europa übertragen. Und da zeigen sich durch Rasse oder Geschlecht begründete Unterschiede halt auch schon bei Fragen wie:
    If your family automatically expected you to attend college, take one step forward.
    Die Diskriminierung kann eine im Durchschnitt sein, das muss nicht im Einzelfall zutreffen und es muss nicht offensichtlich sein.

    https://ginsberg.umich.edu/content/privilege-walk-activity

  7. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: AngryFrog 12.02.16 - 14:19

    Aus dem vorletzten Absatz geht doch klar hervor was sich die Forscher am Ende der Studie gedacht haben. WENN Frauen in der IT Karriere machen, dann sind sie sehr gut weil sie das nötige Durchhaltevermögen besitzen. Der Rest fliegt vorher schon raus bzw. interessiert sich nicht für GitHub.

    Daraus irgendwas zu spinnen dass Frauen grundsätzlich besser seien ist Unsinn. Zumal Programmieren rein gar nichts mit sprachlichem Talent zu tun hat sondern mit reiner Logik.

  8. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: Amorgenthau 12.02.16 - 14:20

    MaGru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...eröffnet sich ein riesiges Feld für genderwissenschaftliche
    > Folgeuntersuchungen der o.g. Studie.
    > Wahnsinn was hier abgeht, fast so als hätte Golem Jehova gesagt.
    > Statt sich Gedanken über die Gründe der Ergebnisse zu machen, wird dem
    > patriarchalen Abwehrreflex freien Lauf gelassen.
    >
    > Frauen, die sich bewusst in eine Männerdomäne begeben und daher von
    > vornherein vermutlich mehr Talent, Interesse und Anstrengung mitbringen, um
    > sich durchzusetzen, sind also im Schnitt besser als der Schnitt der Männer,
    > wo jeder Heinz glaubt er könne programmieren. Wen wundert es?
    >
    > Nochmal für alle: Es geht hier um das soziale Geschlecht, welches
    > Auswirkungen auf die soziale Realität hat, nicht um determinierte
    > genetische Skillunterschiede der biologischen Geschlechter.

    Das wird hier nur niemand verstehen. Die ressentimentgeladene Haltung gegenüber allen, was sich mit Gender befasst, scheint bei MINT-CIS-Männern ja besonders stark zu sein. Entweder leugnen sie reale Diskriminierungen, wollen diese nicht wahrhaben, oder machen sich über die Problematisierung dieser lustig. Was jedoch gruslig ist, scheint mir die Intensität der Reaktionen, wie beispielsweise beim "Gamer-Gate".

  9. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: SelfEsteem 12.02.16 - 14:22

    MaGru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jehova gesagt.

    Eeey, mal langsam. Wir haben hier alle nur ein bisschen Spass, aber du uebertrittst die Grenze ;P

  10. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: Trollversteher 12.02.16 - 14:25

    >Schon das Wort patriarchal ist doch der übliche Beißreflex bei euch.
    >Sich verunglimpft zu fühlen mit patriarchal vermischen kann nicht lächerlicher sein.

    Natürlich ist das ein patriachaler Reflex - und Dein "Nachbeissen" und sofortiges "Angesprochen fühlen" bestätigt seine Aussage nur...

    >Übrigens, haben kaum Männer irgendeinen Vorteil vom sogenannten Patriarchat.

    Aha, und wie kommst Du zu dieser seltsamen Behauptung?

    >Zu denken dass das irgendwie eine für Männer angeborene oder angenehme Umgebung ist sich beherrschen zu lassen ist seltsam.

    Patriarchat bedeutet: "Herrschaft des Mannes", nicht "Mann lässt sich beherrschen"...

    >Das Patriarchat durch Matriarchat zu ersetzen ändert für die überwiegende Mehrheit der Männer nichts. Man wird nur anders beherrscht.
    >Denk mal drüber nach.

    Will ja auch (bis auf ein paar durchgedrehte radikal-Emanzen) niemand. Wie wär's mit Gleichberechtigung und gleiche Chancen für alle, egal welches Geschlecht?
    Denk mal drüber nach...

    >Gilt das gleiche für Sozialwissenschaften, wo jede Trulla meint sie verstehe die menschliche Natur weil sie ja weiblich und sprachbegabt sei?

    Also mal abgesehen davon, dass jemand, der sich dermassen über eine etwas provokative Überschrift aufregt und "Diskriminierung" und "Mobbing" schreit, vielleicht besser selbst erst mal ein klein wenig sorgältiger bei der Wahl seiner Worte sein sollte... - Ja: Das gilt auch für Männer in eher weiblich dominierten Berufen/Fachrichtungen wie den Sozialwissenschaften.

    >Und Statistik, das kann doch jeder...

    Nein, offensichtlich nicht. Wenn ich hier so manche Reaktion im Forum sehe, scheitert es bei den meisten schon daran zu verstehen was Statistik bedeutet...

  11. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: AngryFrog 12.02.16 - 14:26

    >Natürlich ist das ein patriachaler Reflex

    Was nicht existiert kann keine Reflexe auslösen. :^)

  12. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: Trollversteher 12.02.16 - 14:28

    >Was nicht existiert kann keine Reflexe auslösen. :^)

    War das eine Anspielung auf meinen Rechtschreibfehler?^^

  13. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: caldeum 12.02.16 - 14:41

    MaGru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...eröffnet sich ein riesiges Feld für genderwissenschaftliche
    > Folgeuntersuchungen der o.g. Studie.
    ... dann koch ich mir nen Kaffee, lehn mich zurück und genieß die Show. Es gibt nur sehr wenige Dinge auf der Welt die unterhaltsamer sind, als einem Knäuel Menschen zuzuschauen, was gegeneinander aufgestachelt wurde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.16 14:41 durch caldeum.

  14. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: caldeum 12.02.16 - 15:04

    Amorgenthau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MaGru schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...eröffnet sich ein riesiges Feld für genderwissenschaftliche
    > > Folgeuntersuchungen der o.g. Studie.
    > > Wahnsinn was hier abgeht, fast so als hätte Golem Jehova gesagt.
    > > Statt sich Gedanken über die Gründe der Ergebnisse zu machen, wird dem
    > > patriarchalen Abwehrreflex freien Lauf gelassen.
    > >
    > > Frauen, die sich bewusst in eine Männerdomäne begeben und daher von
    > > vornherein vermutlich mehr Talent, Interesse und Anstrengung mitbringen,
    > um
    > > sich durchzusetzen, sind also im Schnitt besser als der Schnitt der
    > Männer,
    > > wo jeder Heinz glaubt er könne programmieren. Wen wundert es?
    > >
    > > Nochmal für alle: Es geht hier um das soziale Geschlecht, welches
    > > Auswirkungen auf die soziale Realität hat, nicht um determinierte
    > > genetische Skillunterschiede der biologischen Geschlechter.
    >
    > Das wird hier nur niemand verstehen. Die ressentimentgeladene Haltung
    > gegenüber allen, was sich mit Gender befasst, scheint bei MINT-CIS-Männern
    > ja besonders stark zu sein. Entweder leugnen sie reale Diskriminierungen,
    > wollen diese nicht wahrhaben, oder machen sich über die Problematisierung
    > dieser lustig. Was jedoch gruslig ist, scheint mir die Intensität der
    > Reaktionen, wie beispielsweise beim "Gamer-Gate".
    Seit Gender Studies ist die Zündschnur für Geschlechterforschung jeder Art bei vielen etwas kürzer geworden. Und sobald sie sich wieder einmal anhören müssen dass Männer und Frauen nicht gleich sind aber gleich sein sollten (so als gesellschaftliches Ideal der Zeit), sehen manche eben rot.

    /Edit: und bei der Untersuchung, die dem Artiikel zugrunde liegt, komm ich acuh nicht umher, mich zu fragen: wozu hat man das jetzt gemacht? Wissenschaftliche Relevanz gleich 0, Besserung nicht möglich. Selbstbeschäftigung? UNterhaltung? Wahrscheinlich damit die Presse n Artikel zum Abdrucken hat. Und deshalb nehm ich den ganzen Mist nicht ernst.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.16 15:10 durch caldeum.

  15. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: Dadie 12.02.16 - 16:20

    MaGru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .[..]
    > Nochmal für alle: Es geht hier um das soziale Geschlecht, welches
    > Auswirkungen auf die soziale Realität hat, nicht um determinierte
    > genetische Skillunterschiede der biologischen Geschlechter.

    Ich habe das Wort "soziales Geschlecht" schon häufiger gehört. Aber könntest du mir eine griffige Definition geben (und/oder verlinken)?

    Neben einer griffigen Definition würden mich die unterschiedlichen "sozialen Geschlechter" interessieren. Welche gibt es? Welche Eigenschaften haben diese? Wie bestimmt man diese?

    Dazu wäre interessant, wie sich das "soziale Geschlecht" von dem "biologischen Geschlecht" unterscheidet. Ebenfalls wie man eine Person einem "sozialen Geschlecht" zu ordnet, insbesondere unter dem Wissen, dass Menschen sich je nach Umfeld vollkommen anders verhalten.

    Wie kategorisiert man eine Person die sich z.B. im Freundeskreis A wie "soziales Geschlecht A" verhält, im Freundeskreis B aber wie "soziales Geschlecht B". Insbesondere bleibt die Fragte bei mir dann offen, ob eine Kategorisierung überhaupt möglich ist. Weil wenn diese nicht möglich ist, dann kann man auch einfach sagen, dass jeder Mensch sich individuell verhält, ganz gleich welches Geschlecht (das Wort Geschlecht muss daher gar nicht in die Klassifizierung hinein).

    Vielleicht wäre sogar noch interessant, wieso man explizit "soziales Geschlecht" sagt und nicht "soziales Verhalten" (bzw. "Persönlichkeit"). Wo wäre der Unterschied? Was hätte beides gemein?

  16. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: tingelchen 12.02.16 - 16:42

    > Der Rest fliegt vorher schon raus bzw. interessiert sich nicht für GitHub.
    >
    Was ich für eine gewagte Annahme halte :) Nicht jeder der bei GitHub aktiv ist, hat auch ein Studium in diesem Bereich. Das ist für guten Code auch überhaupt nicht nötig. Ein Studium sorgt natürlich für mehr wissen, was potenziell zu besserem Code beiträgt. Bildet jedoch keine unersetzliche Voraussetzung.

    Gilt im übrigen gleichermaßen für Mann und Frau :)

  17. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: blobhopp 12.02.16 - 16:52

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jungundsorglos schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Übrigens, haben kaum Männer irgendeinen Vorteil vom sogenannten
    > > Patriarchat. Zu denken dass das irgendwie eine für Männer angeborene
    > oder
    > > angenehme Umgebung ist sich beherrschen zu lassen ist seltsam.
    > > Das Patriarchat durch Matriarchat zu ersetzen ändert für die
    > überwiegende
    > > Mehrheit der Männer nichts. Man wird nur anders beherrscht.
    > Das stimmt so nicht, nur sind die Privilegien die ich als Mann habe nicht
    > immer offensichtlich. Dieses Experiment hat Fragen zugeschnitten auf die
    > USA, mit etwas Anpassung ließe sich das aber auf Europa übertragen. Und da
    > zeigen sich durch Rasse oder Geschlecht begründete Unterschiede halt auch
    > schon bei Fragen wie:
    > If your family automatically expected you to attend college, take one step
    > forward.
    > Die Diskriminierung kann eine im Durchschnitt sein, das muss nicht im
    > Einzelfall zutreffen und es muss nicht offensichtlich sein.
    >
    > ginsberg.umich.edu

    Diese privilege walk activity scheint (Ich hab ihn nur schnell überflogen) ziemlicher mist zu sein... viele fragen sind viel mit glaubst du oder denkst du gestellt ich habe deswegen die vermutung das man eher das momentane geseltschaftsbild hat als irgendwelche indizien z.b. WEIß ich von einem freund bei der polizei das sie nach blonden weißen ausschau halten und ganz besonderns nach welchen die wie "schnösel" wirken. Diese sollen eine überheblichkeit haben und deswegen straftaten begehen nach dem moto "papi wird das schon regeln". Sprich hier (in meiner näheren umgebung) müssten alle weißen Männer zurück während frauen araber und schwarze stehen bleiben sollten trotzdem würde es aber genau anders herrum aussehen. Warum? weil man nicht das gefühl hat und das ist eher so eine subjektive und keine objektive sache.

    Andere fragen sind gut z.b. die mit den 50 büchern gefällt mir sehr.

  18. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: SelfEsteem 12.02.16 - 17:43

    caldeum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit Gender Studies ist die Zündschnur für Geschlechterforschung jeder Art
    > bei vielen etwas kürzer geworden. Und sobald sie sich wieder einmal anhören
    > müssen dass Männer und Frauen nicht gleich sind aber gleich sein sollten
    > (so als gesellschaftliches Ideal der Zeit), sehen manche eben rot.

    Wobei hier die Frage im Raum liegt, wie das entstanden ist.
    Ich gebe gern und offen zu, eine Abneigung gegen Gender Studies entwickelt zu haben. Dabei nicht mal gegen die Gender Studies und ihre eigentlichen Thematiken selbst, sondern gegen die dominierenden Persoenlichkeiten in dieser. Ich mag dabei bezweifeln, dass diese Personen zahlenmaessig dominieren, aber sie dominieren offensichtlich in ihrer Praesenz.
    So scheint das Gebiet deutlich Menschen anzuziehen, die eine persoenliche Vendetta fuehren wollen und weniger an echten Erkenntnissen (die im Kontext von Gender Studies aber natuerlich gewonnen werden koennen und auch schon gewonnen wurden) interessiert sind.

    Das ist ganz schoen am Begriff "CIS" zu sehen. Ansich ein voellig harmloser Begriff, der aber inzwischen fast ausschliesslich mit negativem Unterton benutzt und gerne abwertend gegenueber heterosexuellen Maennern verwendet wird (zumindest im Grossteil meiner Erfahrungen).
    Da braucht man sich imho nicht darueber wundern, dass meine persoenliche Reaktion darauf nur noch ein leichtes Dummstellen mit der Frage "CIS? Aehm ... eh ... meinst du etwa normal?" ist. Klar ... das loest sofort einen Flaechenbrand aus, aber wenn ich schon seltendumm von der Seite angemacht werde, so moechte ich es mir wenigstens verdient haben.

    Ein anderes Problem an Gender Studies (und auch hier wieder nicht an den Gender Studies selbst, sondern den scheinbar darin dominanten Persoenlichkeiten) ist die Art, wie Schlussfolgerungen geschlossen werden.

    Dass jedes Fachgebiet ein anderes streifen oder ueberschneiden kann, liegt in der Natur der Sache.
    So kann ein Informatiker ohne Probleme einen 87 Dimensionalen Raum zaubern und sich Formeln aus der Physik ausborgen, um in diesem Raum Berechnungen durchzufuehren.
    Ein Mathematiker tut sich leicht damit, ein negatives Volumen hinzuklatschen und damit zu rechnen.
    Keiner der beiden wuerde jedoch einem Physiker erklaeren wollen, dass dies automatisch bedeutet, solche Dinge wuerden in der Physik existieren. Klar, man kennt halt seine Grenzen.

    Bei Gender Studies faellt mir oft auf, dass manch einer seine Grenzen nicht zu kennen scheint. So schneidet man bei Gender Studies oft tief in die Biologie (teils bis rein in die Evolutionsbiologie oder die Molekularbiologie), in die Psychologie oder auch die Neurologie, erzeugt Interpretationen, die Erkenntnissen dieser Fachgebiete voellig widersprechen und fuehrt das dann als Beweis (fuer was auch immer) an.
    Ich hab dabei keinen Dunst, ob diese Leute ernsthaft der Meinung sind, besser ueber fachfremde Disziplinen bescheid zu wissen als deren Experten, oder ob man einfach garnicht merkt, in welche Gebiete man sich da gerade hineintraut, aber am Ergebnis aendert es nichts.

    Richtig schlimm und schaedlich wird dieses Verhalten dadurch, dass die meisten Menschen auf diesem Planeten - inklusive mir - weder Psychologen, oder Neurologen noch Biologen sind. Es kostet also richtig Muehe, zu erkennen, dass man gerade voelligen Schrott vorgesetzt bekommt.

    Ich weiss nicht ob dies die Gruende bei allen sind, aber ich gehe davon aus, dass ich nicht der einzige bin, bei dem Gender Studies aus genau diesen Gruenden einen Beissreflex ausloest.
    Was natuerlich schade ist, denn _eigentlich_ ist bei dem Thema viel interessantes rauszuholen.


    > /Edit: und bei der Untersuchung, die dem Artiikel zugrunde liegt, komm ich
    > acuh nicht umher, mich zu fragen: wozu hat man das jetzt gemacht?
    > Wissenschaftliche Relevanz gleich 0, Besserung nicht möglich.
    > Selbstbeschäftigung? UNterhaltung? Wahrscheinlich damit die Presse n
    > Artikel zum Abdrucken hat. Und deshalb nehm ich den ganzen Mist nicht
    > ernst.
    Ich denke es schadet kaum danach zu schauen, _ob_ sich Unterschiede feststellen lassen. Es haette ja auch ein deutlich interessanteres Ergebnis geben koennen. Und wenn man die Arbeit schonmal gemacht hat ... naja ... dann kann man die Ergebnisse ja auch veroeffentlichen - und seien sie noch so nichtig.

  19. Wenn MINTler ein Problem sehen...

    Autor: mambokurt 12.02.16 - 21:46

    ...versuchen sie es zu lösen. Egal ob Männlein oder Weiblein. Die Mintler behaupten hier gar nicht, dass die Studie verkehrt ist, die Mintler versuchen ihre Lebensrealität mit der Studie irgendwie in Einklang zu bringen. Die Lebensrealität ist halt dass es Idioten und Könner gibt, und dass das eigentlich geschlechtsunspezifisch ist. Wenn uns jetzt also eine Studie erzählt, dass die unsrigren geschlechtsspezifisch Code akzeptieren, wird der normale Mintler EBEN NICHT KUSCHEN.
    Er wird sagen: Moment, ich würde das so nicht tun, meine Kollegen würden das so nicht tun, welcher Mintler würde das überhaupt so tun?
    Und er wird (zurecht oder unrecht) feststellen: scheiße, in meiner gesamten Lebensrealität mit gefühlten 100 Kollegen gibt es vielleicht _einen_ der so drauf ist, das heißt entweder bin ich statistisch ein absoluter Ausreißer(bzw meine Bekannten) oder die Codemaintainer rekrutieren sich aus statistischen Ausreißern (beides unwahrscheinlich) _oder_ bei der Studie hat einer Schliff gebaut. Und weil wir Mintler keine kompletten Vollhonks sind, alle mal ein oder zwei Semester Statistik hatten und _wissen_ wie man mit Statistik in den Dreck greifen kann, wird der typische Mintler eher einer Statistik als seiner Lebenserfahrung misstrauen.

    Ja, wir haben sie gefunden, die eine Sorte Mensch die gegen Genderstudies und sonstigen Bullshit vollkommen immun ist: die Mintler, die blauäugig ihr Weltbild gegen jeden Macho und jede Emanze durch reine Ignoranz des Themas verteidigen. Die Mintler, die Fakten vor Recht ergehen lassen. Die Mintler, die leben und leben lassen.

    Leb damit, in unseren Reihen mag es statistische Ausreißer geben, aber nichts was sich zu reformieren lohnt. Wir sind zu weit von irgendwelchen Vorurteilen weg, um uns überhaupt vom emanzipatorischen Gedankengut tangiert zu fühlen.

  20. Re: Wenn MINT-Männer sich in IT-Foren mit sozialwissenschaftlichen Themen befassen

    Autor: Moe479 12.02.16 - 22:10

    Ein Patriarchart/Matriarchart bedeutet praktisch die Herrschaft eines Mannes/einer Frau über die Familie, zumeist erfüllt diese rolle in einer Familie der Vater/die Mutter oder der älteste Sohn/die älteste Tochter, und Familie kann man beliebig weit fassen, das hat nicht unbedingt nur was mit der Nähren genetischen Verwandtschaft/Sippe zu tun, sonder mit dem Anspruch der herrschenden Person oder der Mitgliedschaft suchenden Person daher auch der begriff Patron/Matron, der mitunter sehr weit, z.b. als HerrscherIn aber auch BeschützerIn ganzer Dörfer oder gar Städte verwendet wird.

    Ein Patriarch/Eine Matriarchin herrscht also über alle anderen Personen, in seinem/ihrem Herrschaftsbereich, egal ob Mann oder Frau, er/sie unterdrückt alle nach seiner/ihrer eigenen oder ihm/ihr durch höher gestellt anerkannte dritte aufgezwungen Fasson, was allgemein das Gegenteil eines demokratischen Prozesses zur Entscheidungsfindung darstellen dürfte.

    Stumpf ein P durch ein M zu tauschen zu wollen macht eine solche Situation im schnitt nicht wirklich anders oder besser, oder?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.16 22:15 durch Moe479.

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