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Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

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  1. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: feierabend 25.02.16 - 14:00

    Ich bin viele Jahre und Kilometer mit BAckenbremsen gefahren. Und sie funktionieren.
    Nun bin ich seit seit 2009 mehrere Tausend Kilometer mit einer Schreibenbremse gefahren und bisher mus ich sagen. Sie funktionieren besser.
    Ich hatte mit den "Felgenbremsen" sehr viel häufiger das problem, dass sie an der felge geschliffen haben uder nur noch halbseitig griffen. dazu kommt, dass du bei Regen oder matsch wirklich erheblich schlechtere Bremswirkung hast.

    Das einzige was bei Scheibenbremsen aufweniger ist, ist das tauschen der Belege.

    Eine 8 im Rad ist zig mal wahrscheinlicher als eine verbogene Scheibenbremse...

    Und das bischen schrauben am Rad gehört ja auch mit dazu. Wobei ich wie gesagt fast alle anderen Komponenten häugiger anfassen muss als die Scheibenbremse...

  2. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: narfomat 25.02.16 - 14:03

    >Zuege koennen aber auch bei Scheibenbremsen reissen, oder? ;-)
    das wäre ja dann kein nachteil bei der scheibenbremse sondern ein vorteil bzgl. reparaturaufwand unterwegs. allerdings wer scheibenbremsen mit seilzug fährt hat auch keinen plan, der vorteil "bremst immer und bei allen bedingungen" liegt auch daran das ordentliche discbrakes öldrucksysteme verwenden. da korridiert nix, züge und hüllen müssen nix gewechselt werden (was bei seilzugsystemen nach einem jahr inkl. winter täglicher benutzung eigentlich schon fast angesagt ist ausser man hat vielleicht sehr gute gedichtete systeme) und die benötigte handkraft ist geringer. kann aber wie gesagt lecken und das fixen die allermeisten durchschnittsbürger nicht unterwegs (abdichten, öl nachfüllen). nen seilzug tauschen können die meisten, wobei allerdings seilzüge zusätzlich auch wirklich fast nie reissen, zumindest nicht bei den belastungen eines alltagsrades



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.16 14:05 durch narfomat.

  3. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: matok 25.02.16 - 14:06

    Eigentlich sind Fahrräder mit der Zeit nicht teurer geworden. Auch vor 20 Jahren musste man schon um die 1000 DM ausgeben, um ein langfristig gutes Rad zu kaufen. Heute sind es halt um die 1000 EUR.

    Und jetzt bitte nicht mit albernen EUR/DM Diskussionen ankommen oder hättet ihr vor 20 Jahren auf gleicher Position doppelt soviel DM verdient, wie heute EUR?

  4. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: pampernickel 25.02.16 - 14:07

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pampernickel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man kann sich auch echt anstellen ...
    >
    > Naja, erst Werbung für diese Bremsen machen

    Ja? Wo denn?

    > und dann pampig werden, wenn
    > jemand mal ein, zwei Nachteile aufzählt.

    Ja? Wo denn? Also Nachteile? Man kann sich alle Nachteile der Welt zurechtkonstruieren, muss man aber auch nicht.

    > P.S.: Mein Fahrrad ist von '53 und hat keine Scheibenbremsen.
    Cooles Ding!

    > Ich finde die
    > einfach zu anfällig und "too much" an Alltagsrädern.
    Das ist ja auch ok, aber andere finden es halt nicht, weil sie die Vorteile von Scheibenbremsen an ihren Alltagsraedern halt schaetzen.

  5. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: Bouncy 25.02.16 - 14:07

    feierabend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frage dich lieber warum Kymco sein Vespa LX Nachbau "Like" für weniger als
    > die Hälfte anbieten kann als Vespa selber.
    Sie sparen an dem offenbar aus seltenem Mondstaub gefertigtem Emblem...

  6. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: narfomat 25.02.16 - 14:10

    >P.S.: Mein Fahrrad ist von '53 und hat keine Scheibenbremsen.

    korrekt. nur das dein bike von 53 heute keiner mehr so herstellt. es ging ja darum was equivalent haltbares zu haben zu einem vergleichbaren preis (k.a. was das 53 gekostet hat aber das wären heute sicher NICHT NUR 1000euro wenn man die inflation rausrechnet...) und sowas KANN man durchaus auch im jahr 2016 bauen, nur eben mit moderner und besserer technologie und dazu gehört mmn. ne öldruck scheibenbremse... btw, wenn die kiste von 53 ist hat die da noch ne stempelbremse? dann brauch mer nämlich gar nicht weiter zu reden was bremsleistung angeht, denn die war 1953 scheisse und bleibt im jahr 2016 immer noch scheisse... =) korrekt ist allerdings: um aufm dorf damit zum bäcker zu fahren, reicht es. um damit im winter 15km durch berlin zu fahren eher nicht, ausser es gibt zusätzlich rücktritt...

    aber klar: sowas in der art wie eben auch ein mifa 152 sind richtig haltbare fahrräder und ja, hersteller heutiger bikes sollten diese teile als vorbild nehmen!! nur macht das halt (fast) keiner weil (fast) keiner mehr heute was ewig haltendes herstellen will!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.16 14:16 durch narfomat.

  7. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: pampernickel 25.02.16 - 14:20

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Zuege koennen aber auch bei Scheibenbremsen reissen, oder? ;-)
    > allerdings wer scheibenbremsen mit
    > seilzug fährt hat auch keinen plan, der vorteil "bremst immer und bei allen
    > bedingungen" liegt auch daran das ordentliche discbrakes öldrucksysteme
    > verwenden.

    Das Argument "bremst immer und bei allen Bedingungen" war urspruenglich auf die Scheiben bezogen. Es gibt ja auch hydraulische V-Brakes - bremsen die nun auch immer und bei allen Bedingungen? Eher nicht.

    > da korridiert nix, züge und hüllen müssen nix gewechselt werden
    > (was bei seilzugsystemen nach einem jahr inkl. winter täglicher benutzung
    > eigentlich schon fast angesagt ist ausser man hat vielleicht sehr gute
    > gedichtete systeme)

    Cool, nun weiss ich, dass ich grossartige Qualitaet an meinem Rad habe. Hab nach drei Wintern noch keinen Zug tauschen / schmieren muessen.

    > und die benötigte handkraft ist geringer.

    Das stimmt. Aber gerade bewegen wir uns schon in Regionen weit ausserhalb des taeglichen Bedarfes, wuerde ich meinen? Letztlich - im Panikmodus kann man mit Hydraulik oder mit Seilzug jedes Laufrad problemlos blockieren und das Rad bocken lassen, oder? ;-)

  8. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: feierabend 25.02.16 - 14:27

    Dann kauf dir Fahrräder ohne ein solches Emblem (und diese gibt es zu Hauf), dann brauchst Du hier auch nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen ;)

  9. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: feierabend 25.02.16 - 14:34

    Der Witz ist ja. Du kannst solche Fahrräder ohne Probleme kaufen.
    Nur eben nicht beim Fachhändler, weil die keine Lust haben, dass die Kunden ständig wieder ins Geschäft kommen um die ganzen unzulänglichkeiten zu bemängeln.

    Es ist halt ein Unterschied ob ich mir ein neues Fahrrad kaufe oder das liebgewonnene/von Vati geerbte auf Vordermann halte.

  10. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: Bouncy 25.02.16 - 14:42

    feierabend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann kauf dir Fahrräder ohne ein solches Emblem (und diese gibt es zu
    > Hauf), dann brauchst Du hier auch nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen ;)
    ah ja, das war sehr konstruktiv und tiefsinnig, danke...

  11. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: Orthos 25.02.16 - 14:43

    Eine ordentliche Scheibenbremse funktioniert hydraulisch, da ist nix mit Bowndenzügen. ;)

  12. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: 404_NOT_FOUND 25.02.16 - 15:05

    Was spricht gegen dieses Rad?

    http://www.lidl.de/de/adore-hardtail-mountainbike-yorkville-26-zoll/p197311

  13. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: 0xDEADC0DE 25.02.16 - 15:44

    Das Gewicht.

  14. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: feierabend 25.02.16 - 15:50

    Laut der Webseite wiegt das Rad 14,5 kg.
    Für was ist das bitte zu schwer?

    Wenn du 10kg Räder haben willst musst du halt mehr bezahlen.

    Und nen 26" Hardtail bekommste auch aus Deutschland schon für 399¤ von Haibike z.B.
    Das wiegt sogar nen kilo weniger...

  15. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: Der Spatz 25.02.16 - 16:09

    Eventuell gehörst du wie ich zu den eher älteren Semestern.
    Unsere Kinderfahrräder waren noch aus dickem CroMo (wenn es ein gutes war), mit dicken Schutz"blechen", Felgen, Zahnrädern, Ketten aus eisenhaltigem Metal.

    Da wir auch sehr oft mit den Teilen unterwegs waren und mangels mehr als 3 Gängen (Luxusversionen) die Fahrräder auch öfters mal tragen mussten (oder schieben, da man ja schon einen Platten bekam, wenn man nur an eine Glasscherbe dachte) war man das Gewicht gewohnt und es bereitete keine Probleme.

    Dann kamen die Material-Kampf-Radler. "Es hält 100km ist aber 2g leichter"-Zahnräder (vorher auf Klo gehen hätte 1KG eingespart, aber ey das sieht doch keiner").
    Dies waren dann anstelle mit dem Rad draußen die meiste Zeit Material-Kataloge am Wälzen um zu sehen wo sie noch ein oder zwie Gramm einsparen können.
    Da ist man halt nichts mehr gewöhnt.
    Außerdem fährt man ja nicht von A nach B, denn alles ist Kampf, Wettbewerb. Spaß ist für Verlierer.

  16. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: No name089 25.02.16 - 16:50

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mal kein
    > verschleissteil ist: tretlager, steuersatz, rahmen, gabel, lenker,
    > sattelstütze/klemme, vorbau, bremshebel, tretkurbel, wenn du discbrake
    > fährst (und wer macht das in 2016 nicht der wirklich nen all season every
    > day bike braucht) verschleissen nicht mal die laufräder (sofern du sie
    > nicht "fehlgebrauchst". sattel verschleisst nicht (brooks oder günstigere
    > alternativen).
    > schutzbleche verschleissen auch nicht. lampen, wenn du entsprechend
    > hochwertige LEDs kaufst, eigentlich auch nicht mehr. gepäckträger
    > verschleisst nicht.
    > diskbrakes können wenn man entsprechende wählt ewig und 3 tage halten.
    >
    > und um noch mal auf den vergleich mit den scheinbar ewig haltenden mifas zu
    > kommen, was dann verschleisst ist die kette, die reifen, kettenblatt und
    > das ritzel hinten, deine griffe (ausser du nimmst so harte mifa
    > equivalente, die halten auch forever) , scheiben der scheibenbremsen und
    > die bremsbelege. und wenn du richtig gute naben in deinen laufrädern wählst
    > halten die genauso lang wie eine mifabike nabe.
    >
    > das ist dann nicht mehr oder weniger als teile an alten hornalten
    > stahlrössern auch verschlissen sind. nebenbei kannst du auch den ritzel und
    > kettenblatt verschleiss auch noch eindämmen wenn du da stahlteile
    > verwendest, was auch noch weniger kostet.
    >
    > ich sags noch mal: für um 1000euro kriegste nen bike zusammengebaut, das
    > die gleich haltbarkeit und funktion wie so nen altes mifa hat, garantiert.
    >
    > und wenn du mal die inflation und durchschnittseinkommen ausrechnest, ist
    > das WENIGER als so ein mifa gekostet hat. um 1970 rum haben die dinger 250
    > ostmark gekostet.
    >
    > obs dann auch so schön wird: ddr-fahrradwiki.de
    > ist ne andere frage... =)


    Scho viel bullshit hier!!
    Mal abgesehen davon das fast alles was bei dir keine verschleißteile sind, zu verschleißteilen gehören, und das gerade so sachen wie ein trettlager bzw alles was gelagert ist zwar nicht alle 1000km aber mit sicherheit, bei minderer qualität, mindestens zweimal in einem rahmen-leben geweschselt gehört.

    Wie kann man ein mifa ras mit aktuellen trekking rädern vergleichen??!
    Mit aktuellen trekking räder um die 1000¤ kommste locker einmal um den globus (bremsbeläge, kette, ritzel ausgenommen)!
    Versuch mal mit nem mifa rad pber die alpen zu kommen ohne einen defekt am tretlager oder steuersatz!!

    An alle hier die nicht verstehen können das man viel geld für ein rad ausgeben kann ein kleiner tip:
    Scheuklappen abnehmen und nicht immer so überzeugt davon sein das sein eigener horizont der einzige ist.

    Ich würd niemals für ein auto mehr als 2000¤ ausgeben oder für nen pc mehr als 200¤, aber ich kanns verstehen wenn es manche machen.
    Dafür habe ich halt sechs bike die einen gebrauchtmarkt wert zusammen von zwanzig riesen haben

  17. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: Der Spatz 25.02.16 - 17:39

    Es gibt auch günstige und brauchbare Räder.
    Ende des Jahres einfach mal nach den Modellen vom Vorjahr gucken, anstelle von 30Gängen mit 24 zufrieden sein, die einfachen trelock 20LUX LED Funzeln als Scheinwerfer reichen meistens auch (und wenn nicht wechselt man es einfach aus - Motorradfahrer Customizen ihr zeugs auch auch andauernd).
    V-Brackes reichen auch meistens muss ja nicht die Super Duper Dreikolben Schwimmsattel Brembo Bremsanlage mit Diamand Beschichtung sein.

    So ein Brot-und-Butter Rad bekommt man mit vernünftigen Rahmen und "ist halt nichts besonderes" Anbauteilen für um die 300¤

    Damit kann man dann zwar nicht bei Wettbewerben teilnehmen aber zum Einkaufen oder der gemütlichen Fahrt zur Arbeit / kleinen Tagestour reichts es Dicke - und das auch für viele Jahre.

    Jedenfalls bei mir haben solche Fahrräder immer Gehalten bis der Bolzenschneider uns dann doch irgendwann trennte :-(

  18. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: 0xDEADC0DE 26.02.16 - 08:28

    feierabend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut der Webseite wiegt das Rad 14,5 kg.
    > Für was ist das bitte zu schwer?

    Ja, das ist ein simples Hardtail und dazu auch noch 26 Zoll Räder. Dafür ist es zu schwer.

    Ich hab mir gestern die restlichen Specs auch nicht näher angeschaut und so einige Vermutungen gehabt, die man mit einem recht alten Test evtl. belegen kann:

    http://www.bike-magazin.de/mein_dk/bike_download/action/purchase/getFile/pdfId/6796.html

    Die Suntour XCM ist wohl eher ein Flop, gibt es mittlerweile zwar mit mehr Federweg aber von solchen billig-Teilen sollte man eh die Finger lassen: http://www.srsuntour-cycling.com/de/CH/bike/federgabel/XCM-26-4945.html

    Die Deore-Ausstattung ebenfalls eher durchschnittlich, aber LX ist auch in dieser Preisklasse nicht zu erwarten.

    Ein Fahrrad nur auf die Bauteile zu reduzieren hilft allerdings auch nur um objektive Eindrücke zu sammeln und Vergleichbarkeit zu schaffen. Subjektive Eindrücke sind viel wichtiger und von Person zu Person unterschiedlich. Eine Probefahrt würde schnell zeigen ob da Fahrrad den eigenen Ansprüchen genügt und wenn man keinen Vergleich zu preisgünstigen aber besseren Rädern hat, kann es schon sein dass man zufrieden ist. Bis man mal eines der 700 ¤ Klasse fährt, dann merkt man den Unterschied, darüber hinaus umso mehr. Ergonomie lässt sich in bestimmten Bereichen noch anpassen, soweit es das Rad und dessen Anbauteile zulässt. Eine knackigere und zuverlässige Schaltung lässt sich nur durch andere Bauteile realisieren, eine bessere Federung, die vor allem an das Körpergewicht des Fahrers angepasst wurde, wäre wohl ein finanzieller "Totalschaden".

  19. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: HubertHans 26.02.16 - 08:30

    feierabend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja... schon ein bisschen Äpfel und Birnen.
    > Es ist ja auch kein Problem ein Fahrrad für 199¤ zu Kaufen.
    > Da ist auch alles dran und vermutlich ist es nicht weniger haltbar als das
    > Standard Rad von 1970.
    > Ist dann halt kein Aluminium und kein Shimano, Schwalbe und keine Scheiben
    > Bremse etc. verbaut.
    > Fahren tut es trotzdem...
    >
    > Schaul mal Hier. Alles brauchbare Räder. Teilweise mit Marken-Komponenten.
    >
    > Und zeig mir nen Mottorrad für das Geld. Selbs der Roller vom Baumarkt
    > kostet um die 1000¤.
    >
    > Also wenn vergleichen dann richtig. Wenn du Preise von Cube oder Haibike
    > nimmst musst du sie auch mit Preisen von Vespa oder KTM vergleichen...

    Scheibenbremsen willst du nur, wenn das Rad das auch aushaelt. Und da bist du bei weit ueber 1k ¤. An sonsten zerlegen sie dir auf Zeit gemuetlich die Gabel. (Alu und so. Die meisten Alurahmen kannst du schon mit ordentlich Treten dazu bringen, sich ordentlich zu bewegen) Felgenbremsen sind eher die Wahl. Speziell Hydraulik ist vollkommen ausreichend. Scheiben gehoeren nur in die Spitzenklasse, da ist der Rahmen dann -hoffentlich- verwindungssteif genug, um Scheiben auf Dauer auszuhalten.

    Was ich mit teuer meine ist: Wenn die Bremsanlage am Rad und die Schaltung so teuer ist, das sie, obwohl technisch nicht aufwendig, mehr kosten als die halbe Bremsanlage eines Autos, dann laeuft was schief. Ersatzteile bekommt man zwar teilweise guenstig, hilft einem beim Kauf nicht weiter. Man ist schnell bei 800 - 1100¤, wenn das Rad was taugen soll. Und das nur wegen dieser zwei Komponenten. (Und da sollte die Schaltung und das Gewicht prio haben)

    Bei Fahrrädern fing es Mitte der Neunziger an, das man es als Lifestyleprodukt vermarktet hat und dann eben simple technische Aufbauten teuer verkauft hat.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.16 08:44 durch HubertHans.

  20. Re: Die Fahrräder sind allmählich zu teuer

    Autor: 0xDEADC0DE 26.02.16 - 09:38

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Scheibenbremsen willst du nur, wenn das Rad das auch aushaelt. Und da bist
    > du bei weit ueber 1k ¤. An sonsten zerlegen sie dir auf Zeit gemuetlich die
    > Gabel. (Alu und so. Die meisten Alurahmen kannst du schon mit ordentlich
    > Treten dazu bringen, sich ordentlich zu bewegen) Felgenbremsen sind eher
    > die Wahl. Speziell Hydraulik ist vollkommen ausreichend. Scheiben gehoeren
    > nur in die Spitzenklasse, da ist der Rahmen dann -hoffentlich-
    > verwindungssteif genug, um Scheiben auf Dauer auszuhalten.

    Es gibt wohl keine Federgabel mit Disc-Aufnahme, die das nicht "aushält".

    Die Zeit zerlegt übrigens gemütlich ganz andere Anbauteile, deswegen soll man diese auch regelmäßig prüfen, warten und sogar austauschen. Das fängt schon beim Vorbau und Lenker an und endet sicher nicht bei einer Federgabel und das gilt für alle Räder, nicht nur für welche mit Discs. Gute Discs gibt es mittlerweile auch in der Preisklasse um 800 ¤, evtl. sogar schon drunter, bin nicht auf dem aktuellen Stand der Technik.

    > Was ich mit teuer meine ist: Wenn die Bremsanlage am Rad und die Schaltung
    > so teuer ist, das sie, obwohl technisch nicht aufwendig, mehr kosten als
    > die halbe Bremsanlage eines Autos, dann laeuft was schief.

    Was kostet denn so eine "halbe" Bremsanlage eines Autos? Ob man dafür eine komplette Deore-Gruppe bekommt? Ich weiß ja nicht...

    > Ersatzteile
    > bekommt man zwar teilweise guenstig, hilft einem beim Kauf nicht weiter.
    > Man ist schnell bei 800 - 1100¤, wenn das Rad was taugen soll. Und das nur
    > wegen dieser zwei Komponenten. (Und da sollte die Schaltung und das Gewicht
    > prio haben)

    Diese Aussage stimmt sogar, allerdings nicht nur wegen dieser "zwei" Komponenten, eine Gruppe besteht aus über einem Dutzend Komponenten. Federgabel, Laufräder und Co. sind ebenfalls entscheidend aber oft schon sehr gut in dieser Preisklasse. Um die 800 ¤ kann man fast nichts verkehrt machen.

    > Bei Fahrrädern fing es Mitte der Neunziger an, das man es als
    > Lifestyleprodukt vermarktet hat und dann eben simple technische Aufbauten
    > teuer verkauft hat.

    Bonanzaräder waren auch schon Livestyleprodukte und die gab es schon in den 70ern bei uns zu kaufen.

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