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  1. ☝ na na na

    Autor: TheBigLebowski 26.02.16 - 08:16

    Na also wirklich. Das passt doch aber so was von überhaupt nicht in das aktuelle Bild der Arbeitsplatzvernichtung durch Maschinen... und außerdem wir haben doch dieses tolle Deep Learning (zumindest habe ich das doch schon so oft hier auf golem gelesen)...

    Und dann so ne Nachricht??? Hallo??? Bitte sofort den Text löschen!

    Nur böse Zungen würde behaupten, dass wir vom Märchen der Arbeitsplatzvernichtung und dem Märchen von intelligenten Maschinen durch Diiiiep Lörning (oh mann, diese Wundertechnologie...) sprechen würden...


    hahahahaa

  2. Re: ☝ na na na

    Autor: Bautz 26.02.16 - 08:20

    Wir nennen das dann Industry 5.0
    4.0 stellt sich ja sowieso langsam als Totgeburt heraus, genauso wie RFID vorher.

  3. Re: ☝ na na na

    Autor: muhzilla 26.02.16 - 08:25

    Also entschuldige mal, aber RFID ist keine Totgeburt, sondern traurige Realität. Kein Studentenausweis ohne RFID, kein Reisepass ohne RFID, kein BVG-E-Ticket ohne RFID. Was fehlt ist der große Einzug der "Draufkleb"-Tags in Kleidungsstücken, auf dem Joghurtbecher, etc. Aber ganz ehrlich, nur weil die Industrie mit der Einführung nachhängt, ist die Sache leider nicht vom Tisch. :/

  4. Re: ☝ na na na

    Autor: RayBlackX 26.02.16 - 08:34

    RFID ist ansich ja super... kann nur kein Mensch bezahlen... :'D

  5. Re: ☝ na na na

    Autor: Trollversteher 26.02.16 - 09:17

    >Nur böse Zungen würde behaupten, dass wir vom Märchen der Arbeitsplatzvernichtung und dem Märchen von intelligenten Maschinen durch Diiiiep Lörning (oh mann, diese Wundertechnologie...) sprechen würden...

    Eigentlich bieten eher einige Konzepte der sog. "Industrie 4.0" die richtigen Lösungen für diese Probleme ("universal"-Fertigungsstrassen, die durch einfache Umkonfigurierung jederzeit auf die Fertigung neuer, unterschiedlicher Produkte eingestellt werden können). Aber die sind wohl noch nicht so weit - wird aber über kurz oder Lang dann doch Dein "Märchen von der Arbeitsplatzvernichtung" fortführen.

  6. Re: ☝ na na na

    Autor: Trollversteher 26.02.16 - 09:20

    >Wir nennen das dann Industry 5.0
    >4.0 stellt sich ja sowieso langsam als Totgeburt heraus, genauso wie RFID vorher.

    Hast Du eine Ahnung. "Industrie 4.0" ist in vielen Bereichen längst Alltag und entwickelt sich stehts weiter. Diese Branche ist nur nicht so hysterisch sensationslustig, dass dort jede neue Optimierung/Technologie gleich zu euphorischen Keynotes und Artikeln in allen IT-Magazinen führt. Daher bekommt man das als "normaler ITler" nicht so mit.

  7. Re: ☝ na na na

    Autor: bofhl 26.02.16 - 09:32

    Die Sache ist eben die, dass die meisten Leute einfach nicht mehr merken, wo RFIDs überall eingebaut sind!

    (Letztens habe ich gemerkt, dass selbst in Kleidungsstücken direkt in den Schildern ein RFID-Chip mit eingenäht war!)

  8. Re: ☝ na na na

    Autor: Bautz 26.02.16 - 10:43

    Ich rede von RFID in der Industrie... außer in der Kleidungsindstrie als Diebstahlschutz wird man es nirgends finden.

  9. Re: ☝ na na na

    Autor: Bautz 26.02.16 - 10:48

    Ich sehe nur weiterentwicklung bestehender Technologien.

    Der letzte große Umbruch bei Fertigungsmethodiken war "The toyoata way" Ende der 80iger. Seitdem wird nur weiterentwickelt, aber eben kein Umbruch, wie ihn die INdustrie 4.0-Proheten versprechen.

    Bisher war es ja so:
    INdustrie 1.0 - Erste Industrieanlagen (Mensch benutzt spezialisiertes Werkzeug)
    Industrie 2.0 - Henry Ford's Fließbänder (Mensch benutzt Maschine)
    Industrie 3.0 - Toyota Production System (Maschine unterstützt Mensch)

    Das was hier als Industrie 4.0 verkauft wird, ist nur 3.1, indem die Maschinen mehr können und somit dem Menschen besser unterstützen).

  10. Re: ☝ na na na

    Autor: Trollversteher 26.02.16 - 11:31

    >Bisher war es ja so:
    >INdustrie 1.0 - Erste Industrieanlagen (Mensch benutzt spezialisiertes Werkzeug)
    >Industrie 2.0 - Henry Ford's Fließbänder (Mensch benutzt Maschine)
    >Industrie 3.0 - Toyota Production System (Maschine unterstützt Mensch)

    >Das was hier als Industrie 4.0 verkauft wird, ist nur 3.1, indem die Maschinen mehr >können und somit dem Menschen besser unterstützen).

    Industrie 4.0 ist ja noch nicht abgeschlossen. Industrie 4.0 bedeutet vor allem:

    - "Maschine" ist kein Fachidiot mehr, der immer gleiche Arbeitsprozesse durchführt, sondern lässt sich flexibel ohne grösseren Aufwand auf immer neue Prozesse umkonfigurieren.

    - "Maschine" führt nicht mehr deterministische starre Programme aus, sondern kommuniziert mit ihrer Umwelt und entwicklet nach und nach eine Art "Schwarmintelligenz", lernt, sich teilautonom mit anderen Maschinen flexibel in konkrete Situationen "abzusprechen" um die beste Lösung zu finden (Beispiel: Reparaturdrohnen, die eigenständig vor Ort untereinander eine Arbeitsteilung vornehmen).

    Und konkrete Beispiele für "Industrie 4.0" lassen sich viele finden - hier zB ein paar Beispiele aus der Praxis:
    http://hm.vdma.org/documents/10181/20674/I40_Broschuere.pdf/5d4ae916-1e7b-4320-a769-10e985abb3b9

  11. Re: ☝ na na na

    Autor: Bautz 26.02.16 - 12:46

    Sage ich ja, Maschinen warden intelligenter. Vernetzte Maschinen haben Automobilzulieferer schon seit 10 Jahren im Einsatz. Ich sehe da einfach keine Revolution wie sie Industrie 4.0 propaiert, sondern Evolution von Industrie 3.0 zu max. 3.1.

  12. Re: ☝ na na na

    Autor: TrudleR 26.02.16 - 13:10

    Bautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sage ich ja, Maschinen warden intelligenter. Vernetzte Maschinen haben
    > Automobilzulieferer schon seit 10 Jahren im Einsatz. Ich sehe da einfach
    > keine Revolution wie sie Industrie 4.0 propaiert, sondern Evolution von
    > Industrie 3.0 zu max. 3.1.

    Schalte am besten die Windows-Rechtschreibeprüfung aus. ;-) Das vermaledeite "warden" hat mich bei Win8.1 immer tierisch genervt.

  13. Re: ☝ na na na

    Autor: Gamma Ray Burst 26.02.16 - 14:55

    Bei Industrie4 geht es eigentlich nur darum die Fertigung besser zu vernetzen.

    Die einzelnen Industriekomponenten sind oft intransparent und nicht offen. Das scheitert oft schon an nicht-existenten Logfiles.

    Und es gibt keine APIs, sondern ein buntes Durcheinander von Technologien.

    Man kann auch sagen, dass man das was man aus dem Internet kennt zB Google gerne in einer Industrieanlage hätte.

    Im Grunde völlig unspektakulär. Wo es noch schwierig wird, ist das übergreifende Change Management in der Variantenfertigung, das ist enorm komplex.

  14. Re: ☝ na na na

    Autor: Wolffran 26.02.16 - 15:15

    Bautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich rede von RFID in der Industrie... außer in der Kleidungsindstrie als
    > Diebstahlschutz wird man es nirgends finden.


    Hast du ne Ahnung...

  15. Re: ☝ na na na

    Autor: theonlyone 26.02.16 - 15:21

    Bautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich rede von RFID in der Industrie... außer in der Kleidungsindstrie als
    > Diebstahlschutz wird man es nirgends finden.

    Gerade in der Logistik ist RFID eine super Sache.

    In jedem lager, einfach anstatt barcodes RFID chips.

    Der Witz dabei, das "nachrüsten" einer Fabrik dauert lange und wird nur gemacht wenn entsprechender Produktivitätsgewinn entsteht und kein Risiko UND alles im laufenden Betrieb, da man ja im 3 Schicht 24h durchläuft.

    Achja und die Mitarbeiter müssen das auch erstmal verstehen, das es keine Aufdrucke per barcode mehr gibt, ergo, muss man dafür auch die MDE Geräte umstellen (die sehr teuer sind, manche gehen da auf Smartphones, aber die gehen im lager eben auch zu Bruch).


    RFID Chips gibt es schon einige Gebiete wo es sehr sinnvoll ist, aber das trifft nur auf Dinge zu die teuer genug sind.

    Den ein RFID Chip kostet ja nicht viel, aber im Verhältnis zum Produkt und erst recht im Vergleich zum barcode aufdruck (der praktisch garnichts kostet).

    Aber in "modernen" Lageranlagen setzt man durchaus auf RFID Chips, den wenn man es konsequent einsetzt hat es viele Vorteile (allein das "tracking" von Packeten ist mit RFID chips gut zu lösen, mit Barcodes muss man überall Scanner aufstellen und selbst da gibt es immer wieder Probleme, weil man eben den Aufdruck scannen muss).


    Supermarkt mit RFID Chips an den produkten wäre auch sinnvoll, aber damit das wirklich bei den ganzen "billig" produkten funktioniert, die man vor allem in riesigen Müll-Mengen wegwirft, bräuchte man hier grundlegend andere Ansätze, die auch bedeuten viel weniger Müll erzeugen, Verpackungen direkt zurückgeben (Flaschen gibt man ja auch zurück). Würde man das durchziehen hätte man eben Verpackungen die man zurückbringt und keine zugeschweisten Folien und Plastik Müll.

    Aber DAS wäre so grundlegend das es nicht gemacht wird, weil da viel zu wenig Nachfrage existiert und für die einzelnen Hersteller ist es komplett unrentabel, da müssen schon alle mitziehen damit es den entscheidenden Synergie Effekt gibt.


    ----

    RFID im Lager und der Logistik findet man aber schon deutlich öfter, den da kommen die Vorteile sehr gut zur Geltung und da rechnet sich eine Einsparung auch zügig.

  16. Re: ☝ na na na

    Autor: Sybok 27.02.16 - 21:24

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schalte am besten die Windows-Rechtschreibeprüfung aus. ;-) Das
    > vermaledeite "warden" hat mich bei Win8.1 immer tierisch genervt.

    ???

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