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Vaio zeigt, wie es geht.

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  1. Vaio zeigt, wie es geht.

    Autor: Bigfoo29 28.02.16 - 11:20

    Tja, zu früh ausgegliedert. Genauso blöd wie damals Intel, als es seine ARM-Sparte ausgegliedert hat.
    Die Telefone haben endlich genug Leistung, um auch einfache Desktop-Anwendungen ausführen zu können. Ich laufe bestimmt nicht jedem Trend hinterher, aber "Konvergenz" probiere ich seit meinem OpenMoko Freerunner - und damit seit 2010. Das Telefon als zentrale Steuerstelle- und Datenhalde. Und wenn es mal "etwas mehr Bums bedarf", könnten externe GPUs und sogar CPUs unterstützen. BigLittle zeigt ja in ANsätzen schon, dass das Konzept funktioniert.

    Für alle Anwendungen nur noch eine Gerätebasis. Damit wäre auch die Cloud wieder obsolet. Aber diesen Zyklus von "Zentral auf Einzelrechner wieder zu zentraler Berechnung" haben wir ja grade erst abgeschlossen. Warum also nicht einen neuen starten... - Oh stimmt ja, dann verdienen die Cloud-Anbieter nix mehr dran.

    Die nächste Stufe wäre, das so weit zu minimieren, dass das alles auf die Uhr passt und selbst ein als Smartphone genutztes Display nichts anderes ist als eine "Verlängerung" der Uhr.

    Es gibt noch genügend Entwicklungen. Nur sah man sie bei Sony noch NIE vor der Konkurrenz. So-NIE halt. Sie bauen trotzdem keine schlechten Smartphones. Aber Vorreiter waren die echt noch nie. Selbst der Walkman haben sie von seinem Erfinder lange Zeit nicht richtig lizensiert.

    Regards.

  2. Re: Vaio zeigt, wie es geht.

    Autor: most 28.02.16 - 13:45

    Denke auch, dass das der nächste Sprung sein wird. Die Rechenleistung von Smartphones ist doch für sehr viele Desktopsaufgaben bereits gut genug. Kabel an den Monitor, Maus und Tastatur koppeln und schon kann es los gehen.

    Die Cloud könnte hier sogar weiteren Nutzen schaffen, wenn die Netzanbindung ausreichend dimensioniert ist. Rechenintensives Videoencoding könnte man z.B. in die Cloud auslagern, bei einer symmetrischen 1 Gbit Verbindung machbar.
    Klar, bei uns geht das noch nicht, wir sind aber im #Neuland auch nicht gerade die Messlatte für Innovationen

  3. Re: Vaio zeigt, wie es geht.

    Autor: stiGGG 28.02.16 - 14:01

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denke auch, dass das der nächste Sprung sein wird. Die Rechenleistung von
    > Smartphones ist doch für sehr viele Desktopsaufgaben bereits gut genug.
    > Kabel an den Monitor, Maus und Tastatur koppeln und schon kann es los
    > gehen.

    Genau da sehe ich einen Denkfehler. In wenigen Jahren hast du diese ganze Power in einem Chip für wenige Euro, evtl sogar Cent-Beträge. Diese ganze Continuum ist dann ganz schnell obsolet, warum umständlich das Smartphone mit dummer Peripherie koppeln, wenn der Rechner auch gleich im Monitor eingebaut sein kann. Mit Cloud dann total egal, loggst du dich irgendwo ein und deine Daten sind überall verfügbar.

  4. Re: Vaio zeigt, wie es geht.

    Autor: most 28.02.16 - 14:45

    Langfristig (15-20 Jahre) mag das so sein, kurzfristig (5-10) werde zumindest ich noch viele Jahre Displays besitzen, an die man zwar ein Handy per Kabel anschließen kann, die aber selbst nichts können.
    Klar könnte ich für die alle kleine Sticks kaufen, aber wenn es dann eine Weiterentwicklung gibt, dann müsste ich alle Sticks tauschen.
    Der Chromecast für 20¤ (im Angebot) ist für reines Streaming dafür geeignet, ein Stick PC für vielleicht 100¤ nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.16 14:45 durch most.

  5. Re: Vaio zeigt, wie es geht.

    Autor: Bigfoo29 01.03.16 - 11:05

    Ich sehe das Ganze aus der Datenschutz-Brille: Wenn alle Daten auf meinem Telefon sind - und vielleicht noch auf meinem lokalen NAS gesichert (und von dort auch angefordert werden können), braucht man diese ganze Ich-speicher-mein-Zeug-auf-fremden-Computern-aka-CLOUD nicht mehr. Das ist nur ein Hilfsvehikel, um den Leuten konstant Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Beispiel MS Office (wenns denn sein muss... gibt auch freie Lösungen, aber als Beispiel okay):
    Ein Office-Abo kostet monatlich Geld - oder man zahlt es via Werbung. Eine Office-Lizenz einmalig. Die Lizenz kann man rund 6, 8 oder 10 Jahre verwenden. In dieser Zeit hat die Office_365-Lizenz deutlich mehr gekostet. Zumal der Hersteller nicht einfach unliebsame Features streichen kann. Das Set ist fix. (Gut, es gibt auch keine neuen Features. Aber ich kenne grad kein Feature, was - jenseits der Kompatibilität zu anderen Office-Usern - einen Wechsel-zwang bewirken würde.

    Mit dieser Smartphone-zentrischen Lösung benötigt man alle Anwendungen nur noch exakt ein Mal. Alle Daten sind an exakt einer Stelle. Keine Folgekosten. Volle Kontrolle. Und überall einsetzbar.

    Aber das wird ein Traum bleiben. So ziemlich alle OS-Hersteller haben ja als Ziel, die Leute in ihren "Walled Garden" zu holen... Und freiere Hardware wie das Fairphone 2 sind noch nicht so weit, um diesen Mehrwert umsetzen zu können. Immerhin sind sie mit CyanogenOS (und damit irgendwann hoffentlich CM) und Ubuntu Touch auf einem guten Weg. (Auch wenn mir der Ubuntu-Ansatz der neuen Paketverwaltung tierisch missfällt, weil wieder jeder Dev sein eigenes Süppchen kochen kann und veraltete Bibiliotheken und Hilfsprogramme ausliefern...)

    Regards.

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