1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Urheberrecht: Regierung…

Was ist an "Total Buy-out" falsch?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was ist an "Total Buy-out" falsch?

    Autor: Paule 17.03.16 - 10:04

    Wenn ich zB für einen Werbeprospekt eine künstlerische Gestaltung haben möchte, dann erwarte ich, dass ich dem "Künstler" (sprich Werbedesigner) dafür einen Einmalbetrag bezahle und dann so viele Prospekte nachdrucken kann wie ich will.

    Manche sind aber wohl der Meinung, dass sie dann pro gedrucktem Prospekt noch einmal bezahlt werden müssen. So einen Künstler würde ich eindeutig nicht beauftragen, da mir die Abrechnerei zu aufwendig wäre und ich den Entwurf des Prospektes pauschal kalkulieren will.

    Wenn solche "Total Buy-out" Verträge mit Übergabe aller Verwertungsrechte und Ansprüche verboten würden, dann würde ich mich eher selber am Design versuchen, oder halt übers Internet einen "Künstler" in zB Malaysia damit beauftragen meinen Grobentwurf auszuarbeiten, der mit einer guten Pauschalbezahlung mehr als einverstanden ist.

  2. Re: Was ist an "Total Buy-out" falsch?

    Autor: ShortMuc 17.03.16 - 14:24

    Es kommt drauf an.
    Wenn Du das Art-Work ausschließlich für den Prospekt nutzen willst, steht einem total-buy-out auch für künftige unveränderte Nachdrucke nichts entgegen. Willst du hingegen das Art-Work oder Elemente daraus für - beispielsweise - deine Website nutzen, solltest du fairerweise hierfür erneut in die Tasche greifen und den Designer entsprechend entlohnen.
    Dasselbe gilt auch für den Text, wenn du einen Lohnschreiber für den Prospekt beauftragt hast, und dann seine Ergüsse auch via Website und/oder Anzeige weiter nutzen willst.

    Ich halte es so: Ich kläre von vornherein mit dem Kunden, wie er mit meine Arbeit nutzen will. Bleibt's bei einem Medium (z.B. Prospekt), sind auch die unveränderten Nachdrucke mit dem Honorar abgegolten.
    Heißt es: Ja, auch im Web und für Anzeigen - dann einigen wir uns auf einen angemessenen höheren Betrag, der ebenfalls nur ein Mal fällig ist.

  3. Re: Was ist an "Total Buy-out" falsch?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 17.03.16 - 19:06

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich zB für einen Werbeprospekt eine künstlerische
    > Gestaltung haben möchte, dann erwarte ich, dass ich
    > dem "Künstler" (sprich Werbedesigner) dafür einen
    > Einmalbetrag bezahle und dann so viele Prospekte
    > nachdrucken kann wie ich will.

    Der Zeit- und Arbeitsaufwand für die Gestaltung von Broschüren ist viel überschaubarer als beispielsweise der für Romane und Sachbücher. Ein guter Designer erstellt eine druckbereite Vorlage in einer bestimmten Anzahl Arbeitsstunden, die man akurat und einmalig abrechnen kann. Das geht beispielsweise bei Roman-/Sachbuchautoren entweder gar nicht *oder* es würde eine Stundenabrechnung auflaufen, welche das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar macht. Das, was *erst einmal* bezahlbar ist, wäre für eine endlose Nutzung eindeutig sittenwidrig.

    Ein weiterer Aspekt ist der, dass die Möglichkeiten zur Zweitverwertung einer Werbebroschüre doch eher begrenzt sind. Natürlich können Elemente daraus auch für eine Website verwendet werden (Obwohl Designer selten das Rohmaterial herausrücken ...), aber Werbebroschüren werden in aller Regel nicht als Hardcover neu aufgelegt, nicht in Hörbücher/-spiele umgewandelt und noch seltener verfilmt [1].

    [1] Wir ignorieren dabei einmal, dass manche Filme vor lauter Product Placements durchaus den Eindruck machen, als hätte man eine Werbebroschüre verfilmt. ;-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Rational AG, Landsberg am Lech
  2. DIgSILENT GmbH, Gomaringen
  3. nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, Hürth
  4. KION Group AG, Frankfurt am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. AMD Ryzen Threadripper 2920X für 399€ inkl. Versand)
  2. (u. a. Samsung Galaxy S10 128 GB für 555€ statt 599€ im Vergleich und Sony Xperia 10 21:9 64...
  3. (u. a. HP Omen 25 FHD/144 Hz für 169€, MSI Optix MAG271CQP WQHD/144 Hz für 339€ und...
  4. 159€ (neuer Tiefpreis)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

SpaceX: Der Weg in den Weltraum ist frei
SpaceX
Der Weg in den Weltraum ist frei

Das Raumschiff hob noch ohne Besatzung ab, aber der Testflug war ein voller Erfolg. Der Crew Dragon von SpaceX hat damit seine letzte große Bewährungsprobe bestanden, bevor die Astronauten auch mitfliegen dürfen.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX macht Sicherheitstest bei höchster Belastung
  2. Raumfahrt SpaceX testet dunkleren Starlink-Satelliten
  3. SpaceX Starship platzt bei Tanktest

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

  1. Lightning vs. USB-C: USB-Konsortium war zu träge
    Lightning vs. USB-C
    USB-Konsortium war zu träge

    Im Streit um den offenen Standard USB-C und Apples eigenen Standard Lightning sind neue Details bekanntgeworden. Das USB-Konsortium gibt sich selbst die Schuld, nicht frühzeitig einen USB-Standard fertig gehabt zu haben, der gegen Lightning hätte bestehen können.

  2. Datenschützer kritisieren: H&M soll Mitarbeiter umfangreich ausspioniert haben
    Datenschützer kritisieren
    H&M soll Mitarbeiter umfangreich ausspioniert haben

    Der schwedische Modehändler Hennes und Mauritz (H&M) soll Mitarbeiter in großem Stil ausspioniert haben. Die zuständige Datenschutzbehörde hat ein Bußgeldverfahren eingeleitet und bezeichnet die Datenschutzverstöße als besonders drastisch.

  3. Handyverträge: Verkürzte Laufzeit und leichtere Kündigungen geplant
    Handyverträge
    Verkürzte Laufzeit und leichtere Kündigungen geplant

    Zwei Jahre laufende Mobilfunkverträge sollen bald der Vergangenheit angehören. Das Bundesjustizministerium hat einen Gesetzentwurf für kürzere Laufzeitverträge und bessere Kündigungsmöglichkeiten veröffentlicht. Auch Vertragsverlängerungen werden begrenzt.


  1. 11:38

  2. 10:35

  3. 10:11

  4. 13:15

  5. 12:50

  6. 11:43

  7. 19:34

  8. 16:40