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Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

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  1. Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

    Autor: tehabe 23.03.16 - 13:49

    Autonome Autos machen nur in einem System Sinn, wo Mobilität als Dienstleistung begriffen wird. Ich bestelle mir ein Auto vor die Tür, es bringt mich von A nach B und wartet dann auf einem Stellplatz auf die nächste Bestellung.

    Also eine Mischung aus Taxi und Carsharing.

    Für mich ist außerdem solche Fahrzeuge vor allem in zwei Sektoren wichtig: 1. ländliche Regionen, wo Buslinien sich kaum finanzieren lassen und 2. barrierefreie Mobilität, also jene die nicht zur nächsten Bus oder Straßenbahn gehen können oder kein Fahrrad benutzen können.

  2. Re: Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

    Autor: biffclaired 23.03.16 - 13:58

    tehabe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autonome Autos machen nur in einem System Sinn, wo Mobilität als
    > Dienstleistung begriffen wird. Ich bestelle mir ein Auto vor die Tür, es
    > bringt mich von A nach B und wartet dann auf einem Stellplatz auf die
    > nächste Bestellung.

    Also ein Taxi.

    >
    > Also eine Mischung aus Taxi und Carsharing.

    Wo kommt dabei Carsharing ins Spiel?
    >
    > Für mich ist außerdem solche Fahrzeuge vor allem in zwei Sektoren wichtig:
    > 1. ländliche Regionen, wo Buslinien sich kaum finanzieren lassen und 2.
    > barrierefreie Mobilität, also jene die nicht zur nächsten Bus oder
    > Straßenbahn gehen können oder kein Fahrrad benutzen können.

    Gerade auf dem Land ist man auf ein Auto angewiesen.

    Ein billiger Gebrauchter, wie ihn der Grossteil der Bevölkerung fährt, ist einfach unglaublich praktisch (im Vergleich mit ÖPNV) und wird auch weiterhin billiger sein, als eine Monatskarte "autonomes Taxi".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.03.16 14:00 durch biffclaired.

  3. Re: Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

    Autor: mikaeltyson 23.03.16 - 14:10

    "Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz"

    Ein Auto kauft man sich, wenn man keinen Bock mehr hat auf Bus- und Bahnfahren.
    Außerdem will man seinen Kram (Musik, Bonbons, Handyladekabel, Fluppen usw.) im Auto liegen lassen und nicht jedes mal rausräumen müssen.

    Autonome Autos kommen m.M.n. als Assistenzsysteme für Mittel- und Oberklasse Autos und SUV in den Markt, nicht durch autonome Taxis.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.03.16 14:11 durch mikaeltyson.

  4. Re: Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

    Autor: wasabi 23.03.16 - 14:36

    > Also ein Taxi.
    Nur billiger und flexibler

    > Wo kommt dabei Carsharing ins Spiel?
    Wenn wir mit "CarSharing" sowas wie DriveNow oder car2go meinen, dann verstehe ich den Vergleich. Wie im Artikel erwähnt gibt es jetzt schon in Städten einige Leute, die eben solche Dienste nutzen und kein eigenes Auto haben. Ich bin einer davon (konkret: DriveNow). Das läuft so, dass ich in der App einen Wagen reserviere, der irgendwo rumsteht (in der APp sehe ich, wo), mit meiner Zugangskarte einsteige (auch das geht schon bei anderen Anbietern per handy), und am Ende der Fahrt das Auto irgendwo abstelle. Das Geld wird dann einfach abgebucht, nach Minuten.

    Leider muss ich mich da auch mit dem Verkehr und vor allem Parkplatzsuchen abplagen. Mit automatisierten Autos wäre das genial: Fährt vor die Haustür und setzt einen irgendeo ab, und ich muss mich um nichts kümmern - genial!

    Jetzt wirst du sagen, dass das ja auch schon mit einem Taxi geht. Ein Taxi aber wird immer teurer sein, weil du den Fahrer bezahlen muss, dadurch auch kaum eine Alternative zu regelmäßigen Fahrten. Außerdem ist Taxi hier dämlich reguliert mit so Dingen wie "muss zwei Türen an einer Seite haben" und so ein Zeug. Und um einen Großeinkauf zu machen nimmt man in der Regel auch kein Taxi.

    Mit "Robo-Taxis" könnte ich das passende Auto wählen, kleinere wären dann wahrscheinlich günstiger:
    - einen Smart-Ähnlichen (oder noch kleiner), wenn ich einfach nur alleine irgendwo hin will
    - einen Acht-Sitzer für die Fahrt mit meiner Clique zu einer Veranstaltung
    - einen Transporter um den IKEA-Einkauf nach Hause zu bekommen
    -...

    Ich kann mir vorstellen, dass zumindest viele Zweitwagenbesitzer sich fragen werden, ob sie wirklich das zweite Auto besitzen müssen. Ein Freund von mir fährt jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit (Für Fahrrad etwas zu weit, wobei er das bei gutem Wetter selten mal macht; für ÖPNV zu ungünstig angebunden), welches er eigentlich nur dafür hat - die haben nämlich auch noch eine Familienkutsche (er hat Frau und zwei Kinder). Er meint, er würde sein Auto verkaufen, wenn es solche günstigen Robotaxis geben würde.

    > Gerade auf dem Land ist man auf ein Auto angewiesen.
    Stimmt, für regelmäßige Dinge schon. Aber nicht unbedingt auf zwei.

    > Ein billiger Gebrauchter, wie ihn der Grossteil der Bevölkerung fährt, ist
    > einfach unglaublich praktisch (im Vergleich mit ÖPNV) und wird auch
    > weiterhin billiger sein, als eine Monatskarte "autonomes Taxi".
    Eine Monatskarte muss es ja gerade nicht sein, wenn man das nicht ständig braucht. Aber "Fahrer-Taxi" ist für einzelne Fahrten defintiv billiger als "autonomes taxi".

  5. Re: Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

    Autor: wasabi 23.03.16 - 14:40

    > Autonome Autos kommen m.M.n. als Assistenzsysteme für Mittel- und
    > Oberklasse Autos und SUV in den Markt, nicht durch autonome Taxis.

    Zunächst natürlich schon, das passiert ja auch gerade schon. Aber Googles Vision sind ja Autos, die noch nicht mal mehr Lenkrad und Pedale haben. Da gibt es dann auch keine "Freude am Fahren" mehr, der emotionale, persönliche Bezug zum Auto geht damit noch eher verloren.

  6. Re: Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

    Autor: gadthrawn 23.03.16 - 14:45

    tehabe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autonome Autos machen nur in einem System Sinn, wo Mobilität als
    > Dienstleistung begriffen wird. Ich bestelle mir ein Auto vor die Tür, es
    > bringt mich von A nach B und wartet dann auf einem Stellplatz auf die
    > nächste Bestellung.
    >
    > Also eine Mischung aus Taxi und Carsharing.
    >
    > Für mich ist außerdem solche Fahrzeuge vor allem in zwei Sektoren wichtig:
    > 1. ländliche Regionen, wo Buslinien sich kaum finanzieren lassen und 2.
    > barrierefreie Mobilität, also jene die nicht zur nächsten Bus oder
    > Straßenbahn gehen können oder kein Fahrrad benutzen können.

    Hm.. was passiert den in dem Fall den du dir vorstellst?

    Die meisten müssen zwischen 6:30 - 8:30 an der Arbeit sein. Hochsaison für autonome Autos. Ebenso Mittagspausen und Abendheimfahrten.
    Für die Hochsaison würden also nicht weniger Autos wie momentan gebraucht werden. "So könnten sich die Autos an einem Mitfahrdienst wie Uber beteiligen, während der Besitzer ... nachts schlafe. "
    Für nachts wären die genauso stehend wie bisher. Zwischen 0-4 Uhr sind die meisten im Bett. Ob der Besitzer nachts schläft oder die anderen möglichen Nutzer nachts schlafen macht keinen Unterschied.
    Bleiben also maximal 3 Stunden vormittags und nachmittags zum vermieten. Das ist nicht viel. Momentan wird bei Taxis mit 45 Minuten durchschnittlich zwischen Kunden gerechnet. Selbst wenn du 3 Kunden hast, dürften die dann immer nur 15 Min fahren (oder einer lange - aber nie zu weit weg, der Wagen muss ja wieder pünktlich beim Besitzer sein).
    Aber du denkst ja nicht an Besitzer, sondern Permanentvermieter. Damit dass zieht müsste auch um sagen wir 17:00 der Vermieter genug Fahrzeuge für Kunden bereitstellen - sonst bringt denen die Dienstleistung nichts. Mit richtig teuren Fahrzeugen kaum zu leisten, da die ja den Rest des Tages wenig genutzt werden. Dazu kommen ziemliche Reinigungskosten.
    Also eher eine Vermietung für Wenignutzer. Hm.. also ein Taxiersatz.

    Mal ganz blöd: Großtante Trude aus Buxtehude nimmt ein autonomes Fahrzeug zum Einkaufen. Sie lässt sich zum Supermarkt fahren. Nach x Minuten ist sie fertig, hat auch schön Eis gekauft weil Neffe Walther kommt. Nun - ist natürlich das Fahrzeug was sie abgeliefert hat mit einem anderen Kunden weg. Wie es der Zufall so will dauert es eine halbe Stunde und eine Ladung halbgeschmolzenen Eises, bis das nächste versiffte Auto ankommt - warten wäre ja für das Teil zu teuer. Da das Fahrzeug sehr teuer ist, muss auch der Transportpreis überraschend hoch für Trude ausfallen. Dafür, dass sie keine Garantie hat, dass das Ding zu einer einigermassen festen Zeit da ist. Das ist einer der Gründe, warum so selten Leute mit einem Taxi einkaufen fahren, und da lieber ein Auto eine halbe Stunde bis Stunde stehen lassen.
    Nimmt man noch den Horror Elektrobatterieauto mit Ladezeiten dazu wird dieses Fahrzeugkonzept extrem teuer.

  7. Re: Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

    Autor: Nogul 23.03.16 - 14:53

    Um es einfach zu machen, wie viele Autos siehst du am Straßenrand geparkt wenn Rush Hour ist? Wie viele Autos parken wenn du beim Einkaufen bist?

    Wenn die Antwort nicht Null lautet, dann ist auf jeden Fall Potenzial da, dass autonome Autos funktionieren könnte.

  8. Re: Autonome Autos sind nicht für den Privatbesitz

    Autor: Niaxa 23.03.16 - 15:22

    Das funktioniert vielleicht für ein paar Leute mehr wie heute Taxi fahren, ist aber für die Allgemeinheit nichts.

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