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Kampf gegen Windmühlenflügel

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  1. Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: Fritz Korn 13.02.18 - 12:48

    Der heilige Krieg der IT-ler gegen das Kupfer ist Augenwischerei.

    Natürlich ist es viel aufwändiger, Glasfasern bis in jede Wohnung zu verlegen (FTTH)
    als nur bis zum Fundament der Gebäude (FTTB) oder bis zur nächsten Straßenecke (FTTC). Mit FTTH braucht man halt wesentlich länger, weil Elektriker in jedes Haus,
    und in jede Wohnung rein müßten. Auch wenn das langfristig kommen wird -
    schnelle Erfolge kann man mit reinrassigem FTTH nicht erzielen. Da ist ein gemischter
    Betrieb FTTC oder FTTB und dann Vectoring über bestehende Kupferkabel (max 300 m) wesentlich effizienter. Und damit bekommt man garantiert 50 MBit hin, wenn nicht 100 MBit hin, wenn der Kasten nicht zu weit weg ist.

    Und wenn man das richtig macht, dieses gemischte Verfahren (FTTC, FTTB oder FTTH), kann man die letzten Meter später immer noch mit Glasfasern nachrüsten für die wenigen, die wirklich GBit/s Bandbreite brauchen. Man darf da nur keine künstlichen Hürden zulassen.

    Also mit gemischtem Betrieb haben wir (unsere Nachbarn) gute Erfahrungen gemacht.
    Hierbei den Glasfaser-Anteil zu fördern finde ich richtig, auch wenn nicht alle Anschlüsse gleich auf FTTH umkonstruiert werden.

  2. Re: Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: narfomat 13.02.18 - 13:23

    aehm wut? fuer die meisten haeuser in deutschland ist FTTB doch defakto FTTH. wenn du in ueblichen wohnhaus wohnst, kannste vom hausanschluss (im keller oder erdgeschoss) ganz normal ethernet (cat 7 verlegekabel) bis in die wohnung ziehen, ganz ohne repeater (switch, whatever). das sind niemals mehr als 100 meter bei den steigleitungen... kein mensch brauch aktuell glasfaser IM HAUS fuer schnelles internet. bis wir im innovationsland deutschland mehr als 1 gigabit im haus brauchen (10GB fiber) fliegen wir alle schon mit futurama-autos durch die gegend, wenn der breitbandausbau infrastrukturell so weitergeht...

    NATUERLICH IST FTTB RICHTIG, SINVOLL UND VOR ALLEM NACHHALTIG! UND FTTC DAGEGEN SCHEISS VECTORING-100/40MBIT-ASYNCRON BEGRENZER-MUELL MIT 2DRAHT MEDIUM AUSM FINSTEREN ANALOG-ZEITALTER!

    das einzige was an der FTTC technik gut ist, ist das die telekomunikationsunternehmen und NANs noch auf jahrzehnte beschaeftigt sein werden, den muell immer und immer wieder zu upgraden und damit kohle bis ans lebensende zu verdienen...

    wenn du in nem guten ausbaugebiet fuer VDSL in einer stadt wohnst, kannst du JETZT SCHON (jahr 2018, ein privates unternehmen hat gerade eine rakete ins all geschossen, deine defekte herzklappe kann minimalinvasiv ersetzt werden...) 100MBit downstream bekommen. WOW! just wow! der standard zur datenuebertragung von vor 20 jahren! bloss asyncron, also mit nur der haelfte upstream, versteht sich. also ernsthaft, peinlicher gehts wirklich nicht mehr... kabel-internet ist bereits beim 5fachen downstream. ich hatte dsl50, das hab ich gekuendigt als 100MBit KDG verfuegbar war. kann inzwischen DSL100 bekommen, allerdings hab ich bereits kabel 400. kabel kostet weniger... RIP telekom.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 13:40 durch narfomat.

  3. Re: Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: Mingfu 13.02.18 - 13:38

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aehm wut? fuer die meisten haeuser in deutschland ist FTTB doch defakto
    > FTTH. wenn du in ueblichen wohnhaus wohnst, kannste vom hausanschluss (im
    > keller oder erdgeschoss) ganz normal ethernet (cat 7 verlegekabel) bis in
    > die wohnung ziehen

    Was ist denn ein "übliches Wohnhaus"? Also in einem Mietshaus kann garantiert niemand mal eben ein Cat-7-Kabel durchs Haus legen. Nebenbei kann das auch völlig sinnlos sein. Denn in Mehrparteienhäusern wird bei FTTB häufig VDSL2 via Telefonleitung zur Verteilung innerhalb des Hauses eingesetzt. Was nützt also das Cat-7-Kabel? Der Anbieter muss letztlich definierte Netzabschlüsse für jeden einzelnen Teilnehmer anbieten. Da es sich im Privatkundensegement um ein Massengeschäft handelt, nimmt man also letztlich nicht irgendwelche individuellen Bastellösungen, sondern die Lösung, die überall funktioniert - und das ist eben VDSL2.

  4. Re: Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: narfomat 13.02.18 - 13:55

    aehhm also 1.hab ich bereits selbst vor nicht allzu langer zeit eben so eine verlegung (cat7 von keller in die wohnungen) in einem 4 etagen-wohnhaus beauftragt und die wurde in kuerzester zeit von einem elektriker durchgefuehrt.

    aeehm und warum sollte das sinnlos sein, WEIL 2drahtkupfer das im haus liegt zur verteilung per VDSL technik genutzt werden kann... bloedsinn. das wird genutzt, weil nix anderes da ist, nicht weil die verteilung nicht auch anders erfolgen kann. was denkste denn, ich hab selbst bereits in einem 5 geschossigen neubau- buerogebaeude eine VDSL2 modem strecke via cat7 kabel installiert, weil die strecke laenger als 100M war und repeater nicht moeglich. einfachste und billigste loesung, geschwindigkeit war nebensaechlich.

    is ja auch logisch, wenn vdsl2 ueber ne ungeschirmte 2drahtleitung geht, gehts natuerlich auch ueber nen geschirmtes cat7 kabel.

    aber sinn und zweck der sache ist ja, DEN DSL-MUELL LOS ZU WERDEN!!

    ich hab nicht gesagt, das VDSL2 nicht die einfachste und billigste, ueberall im gebaeude via 2draht-analog-zeitalter existente leitungen funktionierende, loesung waere. NA KLAR ist das so. aber eben auch scheiss langsam und asyncron.

  5. Re: Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: RipClaw 13.02.18 - 14:17

    Fritz Korn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der heilige Krieg der IT-ler gegen das Kupfer ist Augenwischerei.
    >
    > Natürlich ist es viel aufwändiger, Glasfasern bis in jede Wohnung zu
    > verlegen (FTTH)
    > als nur bis zum Fundament der Gebäude (FTTB) oder bis zur nächsten
    > Straßenecke (FTTC). Mit FTTH braucht man halt wesentlich länger, weil
    > Elektriker in jedes Haus,
    > und in jede Wohnung rein müßten. Auch wenn das langfristig kommen wird -
    > schnelle Erfolge kann man mit reinrassigem FTTH nicht erzielen. Da ist ein
    > gemischter
    > Betrieb FTTC oder FTTB und dann Vectoring über bestehende Kupferkabel (max
    > 300 m) wesentlich effizienter. Und damit bekommt man garantiert 50 MBit
    > hin, wenn nicht 100 MBit hin, wenn der Kasten nicht zu weit weg ist.

    Kommt denn FTTH langfristig wirklich ? Vor allem in geförderten Gebieten habe ich da meine Zweifel.

    Der FTTH Ausbau ist teurer als ein FTTC Ausbau und wenn sich da für die Anbieter nicht mal ein eigenwirtschaftlicher FTTC Ausbau gerechnet hat, dann würde sich ein FTTH Ausbau im Nachgang erst recht nicht rechnen.
    Entsprechend werden hier wieder Fördergelder nötig sein und wer weiß wann mal wieder ein Fördertopf aufgemacht wird wenn erst mal die erste Ausbauwelle durch ist.

    Ein weiteres Problem bei FTTC Ausbau ist das man die Kabelverzweiger dicht genug setzten muss wenn möglichst alle Nutzer die volle Geschwindigkeit bekommen sollen.
    Leider ist aber ein Problem in vielen geförderten Gebieten das die Bebauungsdichte nicht so besonders hoch ist. Entsprechend wird ein Anbieter, um wenigstens ein Mindestmaß an Auslastung auf den DSLAMs zu bekommen, diese sicher nicht alle 300m setzen sondern wohl eher alle 500-600m.

    > Und wenn man das richtig macht, dieses gemischte Verfahren (FTTC, FTTB oder
    > FTTH), kann man die letzten Meter später immer noch mit Glasfasern
    > nachrüsten für die wenigen, die wirklich GBit/s Bandbreite brauchen. Man
    > darf da nur keine künstlichen Hürden zulassen.

    Man kann zwar an den Kabelverzweigern vom FTTC Ausbau anknüpfen aber günstiger als ein sofortiger FTTH / FTTB Ausbau wird das nicht. Und wegen wenigen Haushalten wird man sicher keinen Ausbau starten.

    > Also mit gemischtem Betrieb haben wir (unsere Nachbarn) gute Erfahrungen
    > gemacht.
    > Hierbei den Glasfaser-Anteil zu fördern finde ich richtig, auch wenn nicht
    > alle Anschlüsse gleich auf FTTH umkonstruiert werden.

    Das Problem ist das Fördergelder die nicht genutzt werden verfallen. Entsprechend muss man auf einen neuen Fördertopf warten wenn man einen bestehenden Ausbau erweitern will.

    Wichtig nach so einem Ausbau ist es das man sich nicht darauf ausruht. Das beste ist es wenn sich die Gemeinde einen Plan zurecht legt wie man durch einzelne Baumaßnahmen, die sowieso anfallen, einen zukünftigen Ausbau erleichtern kann. Beispielsweise wenn Straßen und Kanäle neu gemacht werden müssen das man dann gleich Leerrohre mit verlegt. Das erfordert aber einiges an Planung und Koordinierung.

  6. Re: Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: Fritz Korn 13.02.18 - 14:28

    Ich meine, bei der Breitband-Initiative geht es vor allem um die Millionen Menschen,
    die auf dem Land wohnen, und die bisher nicht mal 1 MBit haben, sondern 56k-Modems.
    Die brauchen wirklich Glasfaser, weil die Distanzen auf dem Lande viele km lang sind.

    Wenn man diese Dörfer und Flecken auf 50 MBit bringt, ist das ein Riesenschritt nach vorn.

    In Stadthäusern hat man oft schon 100 MBit via KabelDeutschland zur Verfügung,
    und auch das wird ausgebaut, indem Glasfaser in die Straßenzüge gelegt wird,
    soweit Leerrohre zur Verfügung stehen. Das ist im Prinzip auch FTTB.
    Ich weiß nur nicht, wie dieser Breitbandausbau von Vodafone genannt wird.

    Ich glaube, das macht Vodafone ohne staatliche Födermitel

  7. Re: Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: Fritz Korn 13.02.18 - 14:56

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der FTTH Ausbau ist teurer als ein FTTC Ausbau und wenn sich da für die
    > Anbieter nicht mal ein eigenwirtschaftlicher FTTC Ausbau gerechnet hat,
    > dann würde sich ein FTTH Ausbau im Nachgang erst recht nicht rechnen.
    > Entsprechend werden hier wieder Fördergelder nötig sein und wer weiß wann
    > mal wieder ein Fördertopf aufgemacht wird wenn erst mal die erste
    > Ausbauwelle durch ist.
    >
    > Ein weiteres Problem bei FTTC Ausbau ist das man die Kabelverzweiger dicht
    > genug setzten muss wenn möglichst alle Nutzer die volle Geschwindigkeit
    > bekommen sollen.
    > Leider ist aber ein Problem in vielen geförderten Gebieten das die
    > Bebauungsdichte nicht so besonders hoch ist. Entsprechend wird ein
    > Anbieter, um wenigstens ein Mindestmaß an Auslastung auf den DSLAMs zu
    > bekommen, diese sicher nicht alle 300m setzen sondern wohl eher alle
    > 500-600m.
    >

    50~ MBit haben 3.000 Dorfbewohner bei uns im Rahmen der Förderung erhalten.
    Und 50 Häuser wurden dabei sogar mit FTTH versorgt.
    Es wurden Leerrohne über 22 km und Glasfasern über 30 km verlegt.

    >
    > Man kann zwar an den Kabelverzweigern vom FTTC Ausbau anknüpfen aber
    > günstiger als ein sofortiger FTTH / FTTB Ausbau wird das nicht. Und wegen
    > wenigen Haushalten wird man sicher keinen Ausbau starten.
    >

    Wieso ? Ich denke nicht, daß jedes der rund 1.000 Häuser jetzt FTTH nachrüsten läßt,
    und wenn, Leerrohre liegen jetzt ja bereit. Also wer will, kann das jetzt bestellen,
    ohne daß die Straße aufgerissen werden muß
    >
    > Das Problem ist das Fördergelder die nicht genutzt werden verfallen.
    > Entsprechend muss man auf einen neuen Fördertopf warten wenn man einen
    > bestehenden Ausbau erweitern will.
    >

    Wohl kaum.

    Man muß nur den Arsch bewegen, und einen Förderantrag stellen, denn ohne gehts nicht.

    > Wichtig nach so einem Ausbau ist es das man sich nicht darauf ausruht. Das
    > beste ist es wenn sich die Gemeinde einen Plan zurecht legt wie man durch
    > einzelne Baumaßnahmen, die sowieso anfallen, einen zukünftigen Ausbau
    > erleichtern kann. Beispielsweise wenn Straßen und Kanäle neu gemacht werden
    > müssen das man dann gleich Leerrohre mit verlegt. Das erfordert aber
    > einiges an Planung und Koordinierung.

    Ja, aber besser macht man das zusammen, im Rahmen der Förderung.
    Die Straßensanierung wurde bei uns über die EU finanziert.

  8. Re: Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: Dwalinn 13.02.18 - 15:33

    >NATUERLICH IST FTTB RICHTIG, SINVOLL UND VOR ALLEM NACHHALTIG! UND FTTC DAGEGEN SCHEISS VECTORING-100/40MBIT-ASYNCRON BEGRENZER-MUELL MIT 2DRAHT MEDIUM AUSM FINSTEREN ANALOG-ZEITALTER!

    Ja echt lächerlich der geile FTTH Hecht kann in ruhe seinen 4k Strem gucken während der lächerliche FTTC Nutzer nur 4k gucken kann.

    FTTC mag zwar nicht nachhaltig sein geht aber nun mal schneller beim aubauen.
    Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen und statt eine schicke Marmor Wendeltreppe zu bauen tut es jetzt auch eine Strickleiter.

  9. Re: Kampf gegen Windmühlenflügel

    Autor: RipClaw 13.02.18 - 15:37

    Fritz Korn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Der FTTH Ausbau ist teurer als ein FTTC Ausbau und wenn sich da für die
    > > Anbieter nicht mal ein eigenwirtschaftlicher FTTC Ausbau gerechnet hat,
    > > dann würde sich ein FTTH Ausbau im Nachgang erst recht nicht rechnen.
    > > Entsprechend werden hier wieder Fördergelder nötig sein und wer weiß
    > wann
    > > mal wieder ein Fördertopf aufgemacht wird wenn erst mal die erste
    > > Ausbauwelle durch ist.
    > >
    > > Ein weiteres Problem bei FTTC Ausbau ist das man die Kabelverzweiger
    > dicht
    > > genug setzten muss wenn möglichst alle Nutzer die volle Geschwindigkeit
    > > bekommen sollen.
    > > Leider ist aber ein Problem in vielen geförderten Gebieten das die
    > > Bebauungsdichte nicht so besonders hoch ist. Entsprechend wird ein
    > > Anbieter, um wenigstens ein Mindestmaß an Auslastung auf den DSLAMs zu
    > > bekommen, diese sicher nicht alle 300m setzen sondern wohl eher alle
    > > 500-600m.
    > >
    >
    > 50~ MBit haben 3.000 Dorfbewohner bei uns im Rahmen der Förderung
    > erhalten.
    > Und 50 Häuser wurden dabei sogar mit FTTH versorgt.
    > Es wurden Leerrohne über 22 km und Glasfasern über 30 km verlegt.

    Tja bei uns wurden 700 Haushalte in 8 Ortsteilen mit FTTC versorgt. Dafür wurden lt. Fördersteckbrief 25km Glasfaser verlegt und 9 DSLAMs gesetzt. Zudem wurden 4,7 km an Leerrohren verbuddelt. Mit FTTH wurde keiner angebunden.

    In meinem Heimatdorf wurde ein einzelner DSLAM gesetzt und der versorgt alle 150 Haushalte im Dorf. Die Haushalte die am weitesten vom DSLAM entfernt stehen haben eine Leitungslänge von ca. 650m.

    Da sich vorher 20 Jahre lang nichts getan hat gehe ich mal davon aus das das für sehr lange Zeit der letzte Ausbau sein wird den das Dorf gesehen hat.

    > >
    > > Man kann zwar an den Kabelverzweigern vom FTTC Ausbau anknüpfen aber
    > > günstiger als ein sofortiger FTTH / FTTB Ausbau wird das nicht. Und
    > wegen
    > > wenigen Haushalten wird man sicher keinen Ausbau starten.
    > >
    >
    > Wieso ? Ich denke nicht, daß jedes der rund 1.000 Häuser jetzt FTTH
    > nachrüsten läßt,
    > und wenn, Leerrohre liegen jetzt ja bereit. Also wer will, kann das jetzt
    > bestellen,
    > ohne daß die Straße aufgerissen werden muß

    Das stimmt so nicht ganz. Die Leerrohre laufen üblicherweise nur bis zu den Punkten an denen die Kabelverzweiger stehen. Wenn man also von den Kabelverzweigern zu den Haushalten die Glasfaser weiter führen will muss ab diesem Punkt doch die Straße aufgerissen werden sofern da nicht durch andere Baumaßnahmen schon Leerrohre liegen.

    Zudem müssen nicht alle 1000 Häuser Glasfaser nachrüsten lassen damit viel gebuddelt werden muss. Es reicht wenn es das Haus am Ende der Straße ist das am weitesten vom Kabelverzweiger entfernt steht.

    Und selbst wenn da Leerrohre liegen kommt man nicht komplett ohne Bauarbeiten aus da man eine einzelne Faser ausleiten und einen entsprechenden Abzweig verbuddeln muss.

    > > Das Problem ist das Fördergelder die nicht genutzt werden verfallen.
    > > Entsprechend muss man auf einen neuen Fördertopf warten wenn man einen
    > > bestehenden Ausbau erweitern will.
    > >
    >
    > Wohl kaum.
    >
    > Man muß nur den Arsch bewegen, und einen Förderantrag stellen, denn ohne
    > gehts nicht.

    Das kann man aber nur machen wenn da noch ein Fördertopf vorhanden ist und die Förderhöchstsumme noch nicht ausgeschöpft ist.

    Die aktuellen Fördertöpfe wird es nicht ewig geben. Und dann muss man warten bis wieder ein neuer Fördertopf aufgemacht wird.

    > > Wichtig nach so einem Ausbau ist es das man sich nicht darauf ausruht.
    > Das
    > > beste ist es wenn sich die Gemeinde einen Plan zurecht legt wie man
    > durch
    > > einzelne Baumaßnahmen, die sowieso anfallen, einen zukünftigen Ausbau
    > > erleichtern kann. Beispielsweise wenn Straßen und Kanäle neu gemacht
    > werden
    > > müssen das man dann gleich Leerrohre mit verlegt. Das erfordert aber
    > > einiges an Planung und Koordinierung.
    >
    > Ja, aber besser macht man das zusammen, im Rahmen der Förderung.
    > Die Straßensanierung wurde bei uns über die EU finanziert.

    War bei uns nicht gegeben. Es wurde nur der FTTC Ausbau gemacht. Entsprechend liegen Leerrohre bei uns nur bis zu den Kabelverzweigern.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.18 15:39 durch RipClaw.

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