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Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

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  1. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 10.09.17 - 20:30

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus dem Artikel geht hervor das seinerzeit Opal dort verbaut wurde. Warum
    > das aber nun mittels Subventionen überbaut werden soll ist mir unklar, ich
    > dachte bisher Telekom hätte für alle Opal-Gebiete den eigenwirtschaftlichen
    > Ausbau auf der Agenda.
    Nun, ich wuerde dort eher von einem Flickenteppich verschiedenster Technologien sprechen. Auch dort ist von Ueberbau der uebergebauten Infrastruktur auszugehen, wie er in der Region nicht unueblich ist.

    Wenn tatsaechlich ein "eigenwirtschaftlicher Ausbau" geplant war, dann hat wohl der betreffende Mitarbeiter, der die Planung erledigt hatte, mittlerweile das Unternehmen verlassen und Niemandem seine Plaene verraten.

    Suedoestlich Richtung Dresden von dort aus war der Planer dafuer um so motivierter und setzte seine Plaene fuer Anschluesse via DA zu einzelnen Grundstuecken auch um, um diese dann kurze Zeit spaeter mit einem flaechendeckenden OPAL-Ausbau zu ueberbauen, woraufhin man sich entschied, DA drueber zu legen um DSL anbieten zu koennen, woraufhin man sich entschied, LWL und einen neuen DSLAM drueber zu legen um auch VDSL anbieten zu koennen. All das in nicht einmal 25 Jahren.

    Gut, dass die Vectoringgegner dort nicht die Telekom ausbremsen konnten beim VDSL-Ausbau ;) .

    Und da ist Sachsen noch nicht einmal das Negativbeispiel.

  2. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 10.09.17 - 21:26

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Huch, das hier macht irgendwie keinen Sinn. Über mehrere Postings bringst
    > du hier einiges durcheinander. 1/3 und 2/3 und 17a und 100% und
    > 5G...einfach nur Zahlen in den Raum werfen sind keine Argumente. Was willst
    > du anderen mitteilen?

    Okay, kann ich verstehen, dass das verwirrend scheint.
    Gehen wir es langsam an: 1/3 + 2/3 = 3/3 oder auch ein Ganzes.
    Der derzeitige VDSL-Ausbau erreicht ~1/3 der Breitbandkunden der Telekom
    insofern diese nicht falsche Zahlen in ihren Bilanzen veroeffentlicht.
    Also sind 2/3 (der Rest von 3/3 oder 100%) nicht versorgt.

    Wenn irgendwann einmal ein betraechtlicher Teil der Breitbandkunden doch einen VDSL-Anschluss haben wird, dan stellt sich die Frage, ob dort auch Vectoring geschaltet wird. Technisch moeglich ist das in 100% der VDSL-Anschluesse ohne bauliche Aenderungen. Dabei kommt das Protokoll 17a zum Einsatz.
    Vorsicht, neue Zahl: 17a nutzt maximal 17MHz.
    (Genaue Zahlen hier: https://en.wikipedia.org/wiki/VDSL)

    Das ist der derzeitige Stand der Karotte fuer 2/3 aller Breitbandkunden.
    Nun ist es aber so, dass die Telekom sehr viel Geld in den Erhalt der guten alten DA gesteckt hat oder hat stecken lassen. Alle anderen Medien, Koax, LWL koennen ohne groesseren Aufwand auch groessere Geschwindigkeiten bei Bedarf.
    Die Kupfertechnologien werden von je her traditionell am Limit betrieben, deswegen auch die beruehmten Biszu-Geschwindigkeiten, weil Niemand garantieren kann, dass das auch wirklich ankommt.

    Wenn ich viel Geld investiere(n lasse), dann sollte das auch eine Weile funktionieren, aber VDSL und VVDSL bieten heute schon maximale Geschwindigkeiten die nur einen Bruchteil der erreichbaren Geschwindigkeiten der genannten Koax und LWL erreichen.
    Also brauche ich eine noch groessere Karotte und die nennt sich Supervectoring.
    Das ist in unserem Fall das Protokoll 35b. Und jetzt kommt die naechste Zahl: das nutzt Frequenzen bis 35MHz.

    Die technisch- physikalische Seite haben wir wohl schon einige Male eroertert. Lange Rede, kurzer Sinn, es sind wohl nur ca.30% aller bestehenden VDSL-Leitungen in der Lage derartige Frequenzen zu nutzen. Aber da haben sich die Erfinder von Protokoll 35b einen cleveren Schachzug einfallen lassen, den Autofallback auf 17a.

    Noch eine Zahl: Damit sind 70% der VDSL-Leitungen nicht ohne Bauarbeiten in der Lage, Supervectoring zu nutzen, da sie automatisch auf Vectoring zurueckschalten.
    Da hilft wohl dann nur, eine neue Runde Foerderung und fleissig buddeln.

    Soweit klar?

    Aber noch steht ja im Raum, dass wir in Zukunft eventuell Terabit durch den Luftspalt der fettverpressten und vom Erdreich zusammengequetschten Kabel senden koennen ;). Es duerfen nur keine Flickstellen, Knicke, Fett oder Aehnliches im Kabel sein und die Isolierung muss knochenhart geworden sein, um den Luftspalt trotz des wirkenden Drucks unbeeintraechtigt zu halten. Klingt auch irgendwie unpraktisch?

    Hier kommt der Hoffnungsschimmer 5G in das Spiel, grob gesehen kannst Du dir 5G wie eine Kombination aus WLAN und Bluetooth vorstellen (nur, dass du dafuer bezahlen musst, dafuer kannst Du es "ueberall" nutzen). Auch die Reichweiten sind nicht unaehnlich (abgesehen von der 5G-Bluetooth Entsprechung, die hat sehr grosse Reichweite). Jetzt ueberlegen wir mal, wie eine Abdeckung Deutschlands mit 5G aussehen wuerde: Sendestationen ueberall.
    Fuer die gebotenen Geschwindigkeiten muessen die Alle mit Strom und Daten versorgt werden. Mit einem Glasfasernetz. okay in sehr unbesiedelten Gegenden wuerde auch ein Wireless Mesh funktionieren (mal von der Stromversorgung abgesehen), in besiedelten Gegenden faellt diese Option flach.

    Und nun wuesste ich nur zu gern, wie man dieses Dilemma aufloesen will.

    Achso, noch irgendwelche Zahlen unklar?

    Achso, ich habe G.Fast noch vergessen, aber das bringt nur bei sehr kurzen Leitungen Vorteile gegenueber VVDSL und laesst sich nich in DSLAMs integrieren wegen der Stoerungen beim Vectoring.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.09.17 21:29 durch bombinho.

  3. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: DerDy 11.09.17 - 00:36

    > Okay, kann ich verstehen, dass das verwirrend scheint.
    Durch die vielen Verschachtelungen geht manchmal der rote Faden verloren.
    Super, dass du trotzdem nochmal antwortest.

    > Gehen wir es langsam an: 1/3 + 2/3 = 3/3 oder auch ein Ganzes.
    3/3 ist gekürzt 1/1 = 1. => Stimmt ;-)

    > Der derzeitige VDSL-Ausbau erreicht ~1/3 der Breitbandkunden der Telekom
    > insofern diese nicht falsche Zahlen in ihren Bilanzen veroeffentlicht.
    > Also sind 2/3 (der Rest von 3/3 oder 100%) nicht versorgt.
    Vielleicht gibt es hier schon ein Missverständis.
    Denn was meinst du mit den Zahlen der Telekom?

    Die Telekom baut zurzeit verstärkt FTTC aus, auch bekannt als VDSL und Vectoring.
    Jedes Jahr (2014,2015,2016) kamen zwischen 4.000.000-5.000.000 Mio VDSL Anschlüsse dazu und heute hat die Telekom über 25 Mio VDSL Anschlüsse (inklusive Vectoring).
    Insgesamt gibt es knapp 37 Mio TALs (bekannt als "letzte Meile") und insgesamt gibt es 32 Mio Breitbandanschlüsse in Deutschland.
    13 Mio davon direkt bei der Telekom und ich glaube ca 6 Mio über Reseller.
    Von den 13 Mio Telekom Breitbandkunden haben ca 8,2 Mio einen VDSL oder Vectoring Anschluss.

    Also es gibt die Telekom, die 13 Mio Breitbandkunden hat und von denen haben 8,2 Mio VDSL oder Vectoring und es gibt die Telekom mit 25 Mio VDSL Anschlüssen. Hier mal ein Link vom letztem(!) Jahr, der etwas über die (damals) 24 Mio VDSL Anschlüsse berichtet:
    https://www.teltarif.de/telekom-quartal-2016-festnetz-kunden-anschluesse/news/65010.html

    Die Telekom will bis Ende 2018 ca 80% der TALs mit VDSL versorgen (inklusive Nahbereiche):
    37 Mio TALs * 80% = 29,6 Mio TALs
    Die restlichen 20% können die alternativen Anbieter ausbauen (z.B. netCologne, M-Net) oder die Telekom hätte gerne Fördergelder. Aber Fördergelder werden von den Kommunen kaum abgerufen:
    https://www.golem.de/news/trotz-foerderung-breitbandausbau-kommt-nur-schleppend-voran-1708-129571.html

    Wenn die Telekom VDSL ausbaut, dann können auch alternative Anbieter VDSL in den grauen Kasten ausbauen. Nur wenn Vectoring verbaut wird, dann darf das nur ein Anbieter. Der Vectoring-Anbieter muss sich aber bei der BNetzA zuerst anmelden und muss anschließend binnen 12 Monaten Vectoring geschaltet haben, sonst droht eine Strafe. Damit gibt es ein Rennen zwischen der Telekom und den anderen 23 Vectoring Anbietern.

    > Wenn irgendwann einmal ein betraechtlicher Teil der Breitbandkunden doch
    > einen VDSL-Anschluss haben wird, dan stellt sich die Frage, ob dort auch
    > Vectoring geschaltet wird. Technisch moeglich ist das in 100% der
    > VDSL-Anschluesse ohne bauliche Aenderungen. Dabei kommt das Protokoll 17a
    > zum Einsatz.
    Nein. Und Golem hat dazu bereits berichtet! Für Vectoring brauchst du weitere Hardware und entsprechende Line Cards. VDSL kann nicht per Schalter oder Software auf Vectoring geschlatet werden, es müssen dazu weitere Hardware Komponenten im grauen Kasten verbaut werden. Und Supervectoring benötigt ebenfalls eine neue Line Card. Vielleicht ist das Video hier für dich interessant?
    https://www.golem.de/news/250-mbit-s-super-vectoring-kommt-bei-der-telekom-fast-im-ganzen-netz-1707-128982.html

    Den Rest deines Beitrages will ich nicht einzeln kommentieren, das langweilt sicher auch die anderen Leser. Ich will nur meine Ansicht kurz darstellen.
    Ja, Glasfaser und Koaxkabel können höhere Bandbreiten wie Vectoring und Supervectoring anbieten, das machen die ja bereits heute. Koaxkabel sollte eigentlich als Datenkabel dienen, deswegen hat die Bundespost in den 1980er und später die Telekom in den 1990er das halbe Land verkoaxkabelt ;-).

    Aber warum Vectoring (FTTC) und nicht gleich überall Glasfaser.
    Die Antwort ist simpel und es ist das ewige Thema: Es dauert viel zu lange. Mit Vectoring können 80% der Häuser binnen 6 Jahren (Mitte 2013 - Ende 2018) 50 Mbit erhalten, vielleicht 65% der Häuser sogar 100 und 250MBit.

    Beim Glasfaserausbau können pro Jahr ca 500.000 Häuser angeschlossen werden (mehr wurde noch in keinen Jahr ausgebaut). Bei rund 37 Mio Haushalten dauert das mal locker 70 Jahre. Und in der Zeit können die nicht angeschlossenen Häuser und die Häuser ohne Koaxkabel nur mit DSL surfen. Viele junge Erwachsene würde also bis an ihr Lebensende nur DSL erleben.

    Warum sollen so viele Menschen ein lebenlang warten, bis sie mehr als 16Mbit/s bekommen? Es gibt Anbieter, die bauen gleich FTTH aus. Aber sie sind sehr langsam, die DG schaffte in den letzten 6 Jahren gerade mal 500.000 FTTH Anschlüsse. Es gibt noch andere Anbieter wie netCologne, M-net, EWE Tel, aber alle zusammen haben nach 20 Jahren Marktliberalisierung keine 3 Mio FTTH-Anschlüsse geschafft. Und dann bucht der Kunde den Anschluss noch nicht mal besonders eifrig:
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekommunikationsmarkt-Glasfaser-ist-noch-kein-Publikumsrenner-3355175.html

    Glasfaser wird kommen. Doch es gibt verschiedene Strategien beim Ausbau.
    Es gibt Fördergelder von den Bundesländern und vom Bund, wenn jemand Glasfaser haben will, kann er entweder eine Eigeninitative gründen, oder ein Provider baut aus (https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/895852-breitbandausbau-landkreis-lueneburg-2) oder man quatsch mal mit dem Bürgermeister, ob man nicht Geld vom Fördertopf erhalten kann.

    Lass uns beim nächsten Artikel weiter diskutieren, der hier verschwindet bald im Archiv.

  4. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: Ovaron 11.09.17 - 06:18

    bombinho schrieb:
    ---------------------------------------------------------------------------
    > > > Der VDSL-Ausbau kann mit und ohne Vectoring
    > > > erfolgen,
    > > Nicht im Nahbereich. Dort verbot sich der Ausbau
    > > und auch das Kündigen der Verträge mit den
    > > lieben Nitbewerbern solange nicht klar war unter
    > > welchen Bedingungen und wo Vectoring
    > > eingeschaltet werden darf.

    > N o c h e i n m a l l a n g s a m f u e r D i c h [..]

    Dein Gebrüll werte ich als Zeichen dafür das Dir inzwischen klar ist wie falsch Du liegst.

    > > Bitte was? Was möchtest Du uns mitteilen?

    > Dass die Vectoringgegner sehr kurzfristig informiert worden.

    Worüber?

    > > Ja. Und? Telekom hätte Deiner Meinung nach
    > > DSLAM im Nahbereich aufbauen sollen um sie
    > > dann dort wieder abzureißen wo die BNA dem lieben
    > > Mitbewerber Vectoring erlaubt hätte? Dein Ernst?

    > Reisst die DT irgend einen einzigen VDSL-DSLAM
    > ab um dort einen Vectoring DSLAM aufzustellen?

    Nette Nebelkerze. Die BNA hat ca. 5% der Nahbereiche einem der lieben Mitbewerber zugesprochen. Dort darf die Telekom keine DSLAMs, egal ob mit oder ohne Vectoring betreiben. Hätte sie dort DSLAMS aufgebaut so müßte sie diese wieder abbauen.

    Mehr noch übrigens, ich hab das nicht zu ende durchmemoriert: Bis zur Verfügung vom Anfang des Jahres durfte auch Telekom keinen DSLAM im Nahbereich betreiben. Auch ohne Vectoring nicht.

    > > Hast Du denn inzwischen eine Aussage von der Telekom? Dann lass uns doch
    > > bitte daran teilhaben.
    > 1/3, schau selbst in die Bilanzen.

    Das ist nach Deiner Aussage der gegenwärtige Stand. Du wolltest doch unbedingt wissen ob Telekom wohl jemals fertig wird. Hast Du Telekom mal danach gefragt?

    > Dann verstehe ich dein "Du bist nicht zufällig
    > Architekt? Falls nein, dann sollte es Dir keine Pein
    > bereiten den Namen der Stadt zu nennen." nicht?

    Ebenso wie es einem Architekten wohl Pein bereiten dürfte eine Stadt zu nennen die ihm eingefallen ist so schien es Dir Pein zu bereiten den Namen der Stadt zu nennen die Dir eingefallen ist. Aber das ist ja inzwischen geklärt, Du bist kein Architekt sondern hast den Namen der Opal-versorgten Stadt absichtlich nicht genannt um erst noch die Stimmung etwas anzuheizen.

  5. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 11.09.17 - 06:48

    Ich wuerde empfehlen, deine Zahlen nocheinmal zu ueberpruefen, die sind so richtig aus den Fingern gesogen. Lade dir einfach mal die Bilanzen herunter, die sind frei verfuegbar und verbringe damit mal einige Zeit und du wirst erkennen, dass deine Zahlen die Zeit des Eintippens nicht wert waren, was auch immer deine Quelle ist, sie hat dich verschaukelt. Mit Anlauf.

    Nur mal als Relation, es gibt nur ca. 82Mio. Einwohner in Deutschland.

  6. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 11.09.17 - 07:25

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein Gebrüll werte ich als Zeichen dafür das Dir inzwischen klar ist wie
    > falsch Du liegst.

    Also laut den mir bekannten Konventionen ist Gebruell via permanenter Grossschreibung gekennzeichnet? DAS SIEHT DANN SO AUS! Siehst du den Unterschied?

    > > > Bitte was? Was möchtest Du uns mitteilen?
    > > Dass die Vectoringgegner sehr kurzfristig informiert worden.
    > Worüber?
    Dass es tatsaechlich dazu kommt, dass man der Telekom die Exklusivrechte auf ihre Kosten gewaehrt und sie deshalb zu Vectoringgegnern machte.

    > > Reisst die DT irgend einen einzigen VDSL-DSLAM
    > > ab um dort einen Vectoring DSLAM aufzustellen?
    >
    > Nette Nebelkerze. Die BNA hat ca. 5% der Nahbereiche einem der lieben
    > Mitbewerber zugesprochen. Dort darf die Telekom keine DSLAMs, egal ob mit
    > oder ohne Vectoring betreiben. Hätte sie dort DSLAMS aufgebaut so müßte sie
    > diese wieder abbauen.
    Jupp, nur macht das deine Aussage nicht im Mindestens richtiger und wieder hast Du die Nebelkerze in der Hand und bruellst "DER HAT SIE GEWORFEN!" und zeigst mit dem Finger auf Andere.
    Der Bloedsinn, dass die Telekom DSLAMs abbauen muesste ist genauso haltlos wie der Rest. Es gibt dafuer keinen Grund. Und die Regeln dafuer, dass sie aus einigen wenigen DSLAMs geworfen wird, hat die Telekom selbst durchgesetzt und damit die Konkurrenten aus Tausenden DSLAMs geworfen. Das darf man ruhig als Kollateralschaden verbuchen, da sich die Einnahmen in tausenden DSLAMs durch das Bitstromangebot vervierfachen und man in den wenigen DSLAMs (in denen man sich ohnehin nicht mehr engagiert hatte, sonst waeren sie nicht an die Konkurrenz gefallen) ja weiterhin das Bitstromangebot nutzen darf.

    Wenn ich dir einige Dutzend Hundert-Euro-Scheine geben muss und du mir dafuer ein etliche tausend Hundert-Euro-Scheine und ich das auch noch in Gesetzesform bringen lassen kann, so dass Du gar keine Wahl hast, dann werde ich auch keine Sekunde zoegern.

    Aber dieses Taktieren hat mit dem VDSL-Aufbau so gar nichts zu tun sondern lediglich mit Gewinnmaximierung. Dadurch ist die Telekom nirgendwo abgehalten worden. Zumal es sich dabei nur um Bestands-VDSL-DSLAMs handeln konnte, denn die Konkurrenz kann schwerlich bereits eigene Leitung in noch gar nicht existierende ( noch zu bauende) DSLAMs legen. Ich denke, die Nebelkerze in deiner Hand spricht Baende.

    > Mehr noch übrigens, ich hab das nicht zu ende durchmemoriert: Bis zur
    > Verfügung vom Anfang des Jahres durfte auch Telekom keinen DSLAM im
    > Nahbereich betreiben. Auch ohne Vectoring nicht.
    Boah, schick mir was von dem Zeug.
    https://www.teltarif.de/vdsl-vectoring-telekom-regulierungsantrag-hvt-aenderung-hintergrund/news/58757.html
    Solchen Bloedsinn habe ich schon lange nicht gelesen, dann hat die Telekom also widerrechtlich DSLAMS betrieben?
    Lass dir Zeit und denke noch mal nach.

    > Das ist nach Deiner Aussage der gegenwärtige Stand. Du wolltest doch
    > unbedingt wissen ob Telekom wohl jemals fertig wird. Hast Du Telekom mal
    > danach gefragt?
    Nein, du bist da deutlich naeher dran, frag Du doch mal.
    Mir reicht es, dass ich es grob abschaetzen kann, aber deine Neugier koennte uns hier zu einer praeziseren Aussage helfen.

    > > Dann verstehe ich dein "Du bist nicht zufällig
    > > Architekt? Falls nein, dann sollte es Dir keine Pein
    > > bereiten den Namen der Stadt zu nennen." nicht?
    >
    > Ebenso wie es einem Architekten wohl Pein bereiten dürfte eine Stadt zu
    > nennen die ihm eingefallen ist so schien es Dir Pein zu bereiten den Namen
    > der Stadt zu nennen die Dir eingefallen ist. Aber das ist ja inzwischen
    > geklärt, Du bist kein Architekt sondern hast den Namen der Opal-versorgten
    > Stadt absichtlich nicht genannt um erst noch die Stimmung etwas anzuheizen.

    Ach, das war ein Wortwitz, danke, dass du den nochmal verstaendlich wiederholt hast.

    Und nein, die Stadt ist nicht ansatzweise OPAL- versorgt sondern bestenfalls ein kleiner Teil der aussenliegenden Ortsteile. Die neueren Ortsteile sind ebenso DA-versorgt wie die Innenstadt. Genaugenommen bin ich dort ueber noch nicht einen einzigen OPAL-Anschluss gestolpert, ich kenne dort nur die DA in ihren verschiedenen Ausfuehrungen inklusive der ueblen DSL-Anschluesse. da man ueber OPAL kein DSL liefern kann, kannst Du dich selbst ueberzeugen, gib einfach wahllos Strassen und Hausnummern in der Verfuegbarkeitspruefung ein und du wirst meist "biszu" 16MBps DSL finden, einige auch mit "biszu" 25MBps.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.17 07:30 durch bombinho.

  7. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: ap (Golem.de) 11.09.17 - 08:15

    Ab hier geht es auf dem Bolzplatz weiter.

    --
    Andy Prahl
    (Golem.de)

  8. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 11.09.17 - 11:26

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -
    > > es ist September 2017, also duerfte der Ausbau der Versorgungsleitungen
    > mittlerweile so langsam sich
    > > dem Fertigungsstellungspunkt naehern.
    >
    > Ein Ausbau der für Ende 2018 zugesagt und durch die Störmanöver der lieben
    > Mitbewerber um fast ein Jahr verzögert wurde dürfte sich wohl nur in Deiner
    > ganz speziellen Sichtweise im September 2017 so langsam dem
    > Fertigstellungspunkt nähern.

    Da wir jetzt hier im Bolzplatz sind, kann ich ja auch mal deutlich sagen, dass diese Idee von vorne bis hinten erstunken und erlogen ist und nicht nur eine Nebelkerze.
    Um die Telekom um ein Jahr beim VDSL-Ausbau zurueckzuwerfen, haetten geannte "Stoerer" es irgendwie schaffen muessen, dass die Telekom saemtliche Beschaeftigte fuer ein Jahr in den Urlaub schicken muss und saemtlichen Subunternehmen die Vertraege fuer ein Jahr aussetzen muesste.

    Der kontinuierliche Abbau von Arbeitskraeften geht aber schon seit Jahren und kann keinesfalls Ursache sein, nebst Entscheidungen fuer Inselloesungen mit geringem Support und Verfuegbarkeit.

    Genaugenommen hat Vectoring und um das ging es, so rein gar nichts mit dem physischen Aufbau des Versorgungsnetzes zu tun, lediglich die verwendeten Profile muessen bei einem vectoringfaehigen DSLAM gesetzt werden.

    Weder aendert sich dabei die Leitungsfuehrung, noch die Platzierung der DSLAMs noch Sonstiges.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.17 11:32 durch bombinho.

  9. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: Ovaron 11.09.17 - 17:11

    bombinho schrieb:
    ---------------------------------------------------------------------------
    > > Mehr noch übrigens, ich hab das nicht zu ende durchmemoriert: Bis zur
    > > Verfügung vom Anfang des Jahres durfte auch Telekom keinen DSLAM im
    > > Nahbereich betreiben. Auch ohne Vectoring nicht.

    > Boah, schick mir was von dem Zeug.

    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Service-Funktionen/Beschlusskammern/1BK-Geschaeftszeichen-Datenbank/BK3-GZ/2015/2015_0001bis0999/BK3-15-0004/BK3-15-0004_Regulierungsverfuegung_download_BF.pdf?__blob=publicationFile&v=6

    Seite 18.
    [...] An allen KVz, die in dem Nahbereich liegen, durften da­
    her bislang daher bisher keine VDSL-Signale eingespeist werden.[...]

  10. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: Ovaron 11.09.17 - 17:24

    bombinho schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Um die Telekom um ein Jahr beim VDSL-Ausbau
    > zurueckzuwerfen, haetten geannte "Stoerer" es irgendwie
    > schaffen muessen, dass die Telekom saemtliche
    > Beschaeftigte fuer ein Jahr in den Urlaub schicken muss

    Bewahre Dir Deine Naivität, sie ist unterhaltend.

    BWL: Finanzmittel für Aufträge müssen zeitgebunden geplant und zeitnah verwendet werden.
    Projektplanung: Arbeiten für den Ausbau müssen geplant und ausgeschrieben werden (um den billigsten Auftragnehmer zu finden). Materialien müssen geordert und bezahlt werden.
    Dazu kommt noch Jura: Ohne Rechtsgrundlage kann man den lieben Mitbewerbern nicht ohne weiteres kündigen falls sie sich quer stellen.
    Und nein, Bauarbeiten können nicht mal eben in D-Stadt durchgeführt werden wenn in A-Stadt der Nahbereich noch nicht soweit frei geräumt ist. Man kann versuchen das wild hin und her zu schieben, die Gefahr das man dabei mehr Schaden anrichtet als Nutzen erhält ist aber recht beachtlich.

  11. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 11.09.17 - 20:03

    So koennte es sein, wenn es sich gar nicht um bereits Jahre vorher abgeschlossene Planungen gehandelt haette.
    Und wenn Vectoring ausser auf die zukuenftige Gewinnspanne noch irgendeinen Einfluss gehabt haette.
    Auf die bestehenden Leitungen hat sie das logischerweise nicht und wir reden hier ja von der Wiedernutzung der DA.
    Null Unterschied ob Vectoring oder nicht.
    DSLAM: wird ebenfalls gebraucht oder ist vorhanden, speziell im von Dir hervorgehobenen Nahbereich, denn es kann schwerlich einen Nahbereich geben ohne einen DSLAM um den sich dieser befindet.
    Insofern Null Unterschied.
    Wo Du hin schaust, der einzige Unterschied ist der, dass die Profile geschaltet werden oder auch nicht.

    Diese Blockade existiert lediglich im Hirn von Irgendjemandem.

    Kannst Du noch am Rand erklaeren, was die Telekom in dem Jahr, was sie angeblich verloren hat, so alles trieb?

    Und kannst Du erklaeren, wie die Telekom ueberhaupt ein Jahr verlieren konnte, schliesslich war der ganze Spass auf alleiniges Betreiben der Telekom ueberhaupt angeleiert worden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.17 20:15 durch bombinho.

  12. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 12.09.17 - 17:45

    Danke, das gibt mir etwas Lesestoff.
    Leider gibt es bezueglich der Zeitraeume sehr widerspruechliche Angaben.

  13. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: Ovaron 13.09.17 - 06:09

    bombinho schrieb:
    -------------------------------------------------------------------
    > So koennte es sein, wenn es sich gar nicht um
    > bereits Jahre vorher abgeschlossene Planungen
    > gehandelt haette.

    Was extrem unwahrscheinlich ist, da sich die technischen Parameter beim Equiqment ständig verbessern und daher die Planung mit Parametern von vor drei Jahren heute umgesetzt mehr Geld kosten würde als mit aktuellen Parametern geplant.

    > Auf die bestehenden Leitungen hat sie das logischerweise nicht und wir
    > reden hier ja von der Wiedernutzung der DA.
    > Null Unterschied ob Vectoring oder nicht.

    Du machst Dich schon wieder lächerlich.

  14. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 13.09.17 - 19:56

    Du laesst mich jubeln, kommt hier indirekt der Verweis, dass die Telekom irgendwann aktuelle Hardware einsetzt, abseits von kleinen Testgebieten?

    Und du warst immer der, welcher darauf bestand, dass bei der Telekom alles langfristig geplant ist. besonders die Gebiete, wo gerade die Konkurrenz taetig wurde waren ja Alle schon aeusserst langfristig geplant.

    Welcher Teil von Beiden ist nun wahr, hat die Telekom nun langfristige Planung oder ist sie doch eher planlos und geht nach der Huehnerstrategie vor (Hier mal scharren, da mal scharren, am Besten immer dort wo schon gerade jemand Anderes scharrt ...)?

  15. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: bombinho 13.09.17 - 20:35

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was extrem unwahrscheinlich ist, da sich die technischen Parameter beim
    > Equiqment ständig verbessern und daher die Planung mit Parametern von vor
    > drei Jahren heute umgesetzt mehr Geld kosten würde als mit aktuellen
    > Parametern geplant.
    So so, dass weisst Du, aber niemand in der Planung?

    Und die Telekom nagelt auch nie ihre Versorger auf Preise fest sondern kauft auf Ebay ein. Ui ui ui, du wirfst ein furchtbar schlechtes Licht auf einen der groessten Konzerne Deutschlands.

    So ganz nebenbei ist die neue heisse Toptechnologie VVDSL im Jahre 2006 standardisiert worden und damit durchaus in gewisser Weise planbar.

  16. Re: "keine ausreichende Tiefbaukapazität"

    Autor: Ovaron 14.09.17 - 17:47

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------
    > So ganz nebenbei ist die neue heisse Toptechnologie
    > VVDSL im Jahre 2006 standardisiert worden und damit
    > durchaus in gewisser Weise planbar.

    Der Standard wurde 2006 verabschiedet. Die technischen Parameter (zum Beispiel die Anzahl der Ports pro Karte) sind heute aber andere.

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Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

  1. Automatisierung: Subaru ruft Autos wegen Roboterfehler zurück
    Automatisierung
    Subaru ruft Autos wegen Roboterfehler zurück

    Ein Fehler in der Produktion hat den japanischen Autohersteller Subaru dazu gezwungen, knapp 300 Fahrzeuge zurückzurufen. Schweißroboter hatten ihre Arbeit nicht richtig gemacht.

  2. Namespace: Linux-Kernel soll Zeit containerisieren
    Namespace
    Linux-Kernel soll Zeit containerisieren

    Nach einigen gescheiterten Versuchen soll der Linux-Kernel nun erneut einen eigenen Namesraum für Zeit-Informationen erhalten. Sinnvoll sei das vor allem für die Nutzung innerhalb von Containern.

  3. Intel: 14-nm-Knappheit lässt Preise steigen
    Intel
    14-nm-Knappheit lässt Preise steigen

    Weil Intel zu wenige Fabs für 14 nm hat, sind einige CPUs wie der Core i7-8700K schlecht lieferbar und teuer. Zudem müssen Partner neue Mainboards mit alten Chips verkaufen, da der kommende Z390 knapp ist. Intel arbeitet aber per Fab in Vietnam an einer Entlastung.


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