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Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

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  1. Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: ingocnito 18.12.17 - 08:00

    Die Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos ist immer dieselbe: zuerst dürfen sie in einem verkehrsfreien Raum ihre Fähigkeiten zeigen, danach geht es in einen gut durchreglementierten, leichten Straßenverkehr, zum Schluss dürfen auch noch ein paar Fußgänger und Radfahrer dazu stoßen.
    Die Folge: sobald sich irgend jemand in diesem Modell nicht an die (dem Auto beigebrachten) Regeln hält, knallt es.
    Diese braven Karren würden in Beirut keinen Meter weit kommen.
    Ich kann Ihnen schon heute versichern, dass ich mich ausschließlich in autonom fahrende Autos setzten werde, die das Gütesiegel "Zertifiziert für den Straßenverkehr im nahen Osten" tragen.

  2. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: CopyUndPaste 18.12.17 - 08:19

    Ich sehe die Diversität anderer Länder nicht unbedingt als Problem. Sie kann sogar eine große Chance sein.

  3. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: p4m 18.12.17 - 08:21

    Und Deiner Meinung nach sollte man direkt mit anderen Verkehrsbeteiligten testen?

    Zudem wird, zugegebenermaßen, Beirut wohl kaum der anvisierte Hauptabsatzmarkt bei Produkteinführung sein.

  4. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: thinksimple 18.12.17 - 08:27

    ingocnito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos ist immer dieselbe: zuerst
    > dürfen sie in einem verkehrsfreien Raum ihre Fähigkeiten zeigen, danach
    > geht es in einen gut durchreglementierten, leichten Straßenverkehr, zum
    > Schluss dürfen auch noch ein paar Fußgänger und Radfahrer dazu stoßen.
    > Die Folge: sobald sich irgend jemand in diesem Modell nicht an die (dem
    > Auto beigebrachten) Regeln hält, knallt es.
    > Diese braven Karren würden in Beirut keinen Meter weit kommen.
    > Ich kann Ihnen schon heute versichern, dass ich mich ausschließlich in
    > autonom fahrende Autos setzten werde, die das Gütesiegel "Zertifiziert für
    > den Straßenverkehr im nahen Osten" tragen.

    Also am besten gleich mitten in München testen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  5. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: Patman 18.12.17 - 08:33

    ingocnito schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zum Schluss dürfen auch noch ein paar Fußgänger und Radfahrer dazu stoßen.

    Du weißt schon dass Waymo/Google bereits 3 Millionen Meilen auf öffentlichen Straßen gefahren ist?

  6. Ich finde auch, dass Kinder Fahrradfahren völlig falsch lernen

    Autor: Klausens 18.12.17 - 08:34

    Wenn Kinder Fahrrad fahren lernen geschieht das meist auf Plätzen oder Straßen wo nichts los ist.
    Das ist völlig falsch, denn sobald die mal durch die Innenstadt fahren knallt es.

    Fahrradfahren sollte grundsätzlich in Beirut gelehrt werden.
    </Ironie>

  7. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: thinksimple 18.12.17 - 08:38

    Patman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ingocnito schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > zum Schluss dürfen auch noch ein paar Fußgänger und Radfahrer dazu
    > stoßen.
    >
    > Du weißt schon dass Waymo/Google bereits 3 Millionen Meilen auf
    > öffentlichen Straßen gefahren ist?

    Was hat das mit einem Testgelände von BMW zu tun?

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  8. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: picaschaf 18.12.17 - 08:46

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Patman schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ingocnito schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > zum Schluss dürfen auch noch ein paar Fußgänger und Radfahrer dazu
    > > stoßen.
    > >
    > > Du weißt schon dass Waymo/Google bereits 3 Millionen Meilen auf
    > > öffentlichen Straßen gefahren ist?
    >
    > Was hat das mit einem Testgelände von BMW zu tun?


    Ok, Zusammenhänge erkennen ist nicht so deine Stärke...
    Waymo (und zB. auch Tesla) = Fahrtraining zehntausender Fahrzeuge im Shadow Mode in realem Verkehr mit realen Situationen.
    BMW und andere = Fahrtraining mit wenigen Spezialfahrzeugen in künstlichen Situationen mit einzelnen Fahrzeugen in leeren Testgeländen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.12.17 08:47 durch picaschaf.

  9. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: Muhaha 18.12.17 - 09:26

    Würdest Du bitte aufhören einem dummen Troll mit Sachargumenten zu kommen? Maximal etwas auslachen, sonst bitte ignorieren :)

  10. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: der_wahre_hannes 18.12.17 - 09:46

    p4m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Deiner Meinung nach sollte man direkt mit anderen Verkehrsbeteiligten
    > testen?

    Ja, immer direkt im Livesystem "testen". Denn was soll schon schief gehen????

  11. Re: Völlig falsche Test-Methodik bei autonom fahrenden Autos

    Autor: chefin 18.12.17 - 11:58

    schade das es am Bolzplatz gelandet ist

    Den so ganz unrecht hat man da ja nicht. Computer lernen binär. Sie kennen kein Falsch, weil sie keine Fehler machen. So wie der Merksatz: Computer machen zu 100% genau das was man ihnen sagt. Nur ist das nicht immer das was man will.

    Wenn aber ein System keine Fehler macht, sondern immer den Weg der 100% Sicherheit geht, kommt es nichtmal aus der Parklücke raus. Weil permanent Autos kommen und wenn keiner anhält und Zeichen gibt, die der Computer versteht, wartet er auf die Lücke die so groß ist um rauszufahren.

    An dieser Stelle greift der Mensch ein und gibt ihm Anweisung, auch mal Risiko einzugehen.

    Wer Computerspiele gespielt hat weis, wie leicht man eine KI austricksen kann. Programmierer geben daher Zufallswerte vor, so das die KI immer etwas anderes reagiert und man manchmal den Gegner auch garnicht platt bekommt. Autos dürfen das nicht so machen. Den es darf kein zufälliges Ereignis sein, ob ein Unfall verhindert wird.

    Am Ende führt das zu einer 100% richtigen Lösung, die extrem leicht austricksbar ist. Was wenn er erkennt, das ein Fussgänger auf die Strasse läuft und nicht losfährt deswegen. Reicht es das ein Jugendlicher den Fuss nach Vorne bewegt um ihn zum stehen zu bringen? Kleine unscheinbare Bewegungen und das Auto hält an? Wir wissen, das der Computer 100% anhält, daher ist es ein Spaß es zu testen. Beim Menschen machen wir das nicht, weil wir unsicher sind, ob der so gut fährt wie wir es gerne haben würden. Und wenn der Autonome zum Laden fährt, ist kein Mensch drin. Computer meckern nicht, steigen nicht aus, schreien einen nicht an. Das Auto steht einfach und kommt nicht weiter. Und das macht Spaß. Risikoloser Spaß.

    Der Mensch ist einfach nicht dafür geschaffen mit sowas umzugehen. Zumindest Aktuell nicht. Am ende brauchen wir eine Kontrolleinheit, die sowas dokumentiert, anzeigt, gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr und als nächstes brauchen wir vermummungsverbot, weil sich die Leute sonst Maske aufsetzen oder Gesicht verhüllen.

    Statt Autofahrer haben wir dann Hilfssheriff am Bildschirm die Autos kontrollieren. Menschen haben nämlich keinerlei Hemmungen einen Computer zu verarschen. Nur gegenüber anderen Menschen haben sie gewisse Scrupel.

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