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Re: Ein Problem ist auch die 5-Prozent-Hürde

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  1. Re: Ein Problem ist auch die 5-Prozent-Hürde

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 15.05.17 - 10:21

    AngryFrog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 5% haben die Grünen rausgeworfen und verhindern,
    > dass absolute Geisteskranke wie die Violetten auch nur
    > in die Nähe einer wichtigen Position kommen.

    Die Hürde verhindert jedoch nicht, dass Geistesgestörte wie die Hellblauen in die Nähe einer wichtigen Position kommen. Das stellt ihre Funktionalität dann doch irgendwie in Frage, wenn ihr Selektionsmodus derart graduell arbeitet.

    Wie andernorts schon geschrieben, fände ich es besser, wenn die Zahl der Parteien bzw. Koalitionen eines Parlaments begrenzt wäre. Das verhindert ebenfalls Zerfaserung, ermöglicht aber eine darüber hinaus gehende Selektion: Überhaupt kompromissfähige / -taugliche / -willige Fraktionen können bzw. *müssen* sich zusammenfinden, um sich Regierungsbeteiligung zu verschaffen - oder um ein größeres Übel heraus zu drängen. Sich durch überbordende Versprechen, Opportunismus oder schwankende (und oft unsachliche) Stimmungen in der Bevölkerung über irgendwelche Hürden zu mogeln ist eine Sache, aber sich politisch zu einigen, damit man mitspielen darf, eine andere.

  2. Re: Ein Problem ist auch die 5-Prozent-Hürde

    Autor: Spaghetticode 15.05.17 - 10:59

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Überhaupt kompromissfähige / -taugliche / -willige Fraktionen
    > können bzw. *müssen* sich zusammenfinden

    Das Modell wäre auch mit einer 5-%-Hürde machbar. Ich bin aber gegen solche „Mehrparteienfraktionen“, weil ich nicht glaube, dass diese besonders gut funktionieren. Die würden sich zwar zunächst zusammenfinden, aber ich rechne dann mit fraktionsinternen Streits, wenn dann Themen drankommen, wo die Parteien unterschiedliche Meinungen haben.

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